Die Triaden sind die vermutlich mächtigste Form der Mafia auf der ganzen Welt.
Zwei rivalisierende Häuser stehen sich feindlich gegenüber, es kommt zu einen ungewollten Schußwechsel bei dem der Clanführer Hung eine Kugel abfängt die für den anderen Triadenboss bestimmt war.
Die beiden Clans schwören das es nie zu einen Krieg kommen darf solange der Clan von einen Mitglied Hung's Familie geführt wird.
Als Hung im Sterben liegt ist sein letzer Wunsch das sein Sohn Sam die Führung des Clans übernimmt.
Sam lebt in Thailand nachdem sein Vater ihn als Kind weggeschickt hat. Sam soll also die Führung als Clan's als "Großer Bruder" wie das Oberhaupt genannt wird übernehmen - hier beginnt auch schon das Problem - Sam ist schwul.
Da niemand weiß wie Sam aussieht schickt Sam seinen besten Freund an seiner Stelle - begleitet Ihn aber unerkannt.
Sein Freund Georgie ist ein kleiner Gauner und im Gegensatz zu Sam nicht schwul.
Es folgt ein Verwirrspiel erster Klasse man hält Georgie für Sam.
Die Tochter des anderen Triadenbosses hat mittlerweile ein Auge auf Sam der kann sich mit dieser aber nichts anfangen... schließlich will man Georgie beseitigen, der schwule Sam erweißt sich aber als echt harter Brocken der die Bösewichter ordentlich vermöbelt.
Dieser Film besticht durch sehr gute Schauspieler die sehr sympatische Charaktere verköpern. Sehr gelungen ist die Rolle des Sam der hier nicht als der Kitsch-Schwule dargestellt wird sondern von Anfang an der ruhige Gegenpol zu den etwas tolpatschigen Georgie ist.
Der Film baut eine sehr gute Atmosphäre auf, so begrüßen die Triaden Ihren neuen großen Bruder bei strömenden Regen auf den Begräbniss von Sam's Vater und spannen dabei Regenschirme über den Kopf ihres neuen Führers und formen so eine trockene Passage. Der Film spielt viel mit Wortwitz z.b. "Bruder" einiges geht dabei bei der Deutschen Synchro verloren aber das nimmt man diesen Film nicht so übel. Im Grunde verzichtet man auf allzuviel Peinlichkeiten rund um das Schwulenthema und setzt auf einen Action Klamauk mit typischen Hongkong Martial Art's Kämpfen, einer gelungenen Kamerainszenierung mit Anleihen aus bekannten Mafia Filmen und schafft es dabei doch noch sich selbst augenzwinkernd auf den Arm zu nehmen.....
Asiatische Filme liebt man von ersten Moment an oder man kann gar nichts damit anfangen - Ich finde dieser Film hat alles für einen netten Fernsehabend inklusive einen großartigen Action Showdown - und - einer kleinen Gastrolle von Jackie Chan als Abschlußgag.