Benedikt Erenz, Die Zeit, 15.3.2007
Verwegen, lautlos, geisterhaft, meisterhaft. Und unendlich tröstlich.
Jürgen Lentes, Journal Frankfurt, 3/2007
Die Botschaft ist klar, aber mit welcher Leichtigkeit und philosophischen Lebensweisheit Erlbruch seine Geschichte erzählt und malt, das ist beeindruckend. In jedes Kinderzimmer damit!
Kurzbeschreibung
Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Eltern wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. So selbstverständlich der Tod im Leben ist, so selbstverständlich gehört er ins Kinderbuch. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man merkt's nur nicht: Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. »Wer bist du - und was schleichst du hinter mir her?« »Schön, dass du mich endlich bemerkst«, sagte der Tod. »Ich bin der Tod.« Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel nehmen. »Und jetzt kommst du mich holen?« »Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst - nur für den Fall.« »Für den Fall?« fragte die Ente. »Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.« ... Man weiß nie - aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs poetischen Bildern und Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für Kleine und Große. Dafür ist er mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Hans Christian Andersen Preis.
Der Verlag über das Buch
Große Fragen - einfache Antworten. Für Kleine und Große.
Über den Autor
Wolf Erlbruch, geboren 1948 in Wuppertal, gehört zu Deutschlands bekanntesten Illustratoren. Viele der zahlreichen Kinderbücher, der er in seinem unverwechselbaren Stil geschaffen hat, sind längst Klassiker, ausgezeichnet mit etlichen Preisen. Wolf Erlbruch lebt mit seiner Familie in Wuppertal.