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Ente auf Sendung. Von Medien und ihren Machern
 
 
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Ente auf Sendung. Von Medien und ihren Machern [Gebundene Ausgabe]

Maybrit Illner , Ingke Brodersen , Frank Ehrler
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Dva; Auflage: 1., Aufl. (7. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421057516
  • ISBN-13: 978-3421057518
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 895.192 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es spricht eigentlich nichts dagegen, erfolgreiche Konzepte fortzuführen. Nach Der Kanzler wohnt im Swimmingpool hat sich Ingke Brodersen mit Maybrit Illner wieder eine prominente Mitherausgeberin gesucht und beschäftigt sich nach der Politik nun mit der so genannten vierten Macht im Staat: dem Journalismus. Aber war das erste Buch eindeutig für Kinder geschrieben, stellt sich bei Ente auf Sendung auf den ersten Blick die Frage nach der Zielgruppe. Die vielen niedlichen Illustrationen von Frank Ehrler lassen zunächst vermuten, es handle sich wieder um ein Kinderbuch. Erst ein Blick in den Verlagskatalog bringt Aufschluss: für Jugendliche und Erwachsene seien die Texte über die Medien und ihre Macher gedacht. Beeindruckend ist zunächst ein Blick in das Inhaltsverzeichnis: von Starfotografin Herlinde Koelbl über Showmaster-Legende Rudi Carell bis zu bekannten Reportern wie Hans Leyendecker oder Peter Scholl-Latour.

Wie das bei Anthologien zwangsläufig zu sein scheint, ist die Qualität der Texte recht unterschiedlich. Tagesthemen-Moderatorin Anne Will versucht offenbar kindgerecht zu schreiben und erklärt den Lesern sogar, die kurzen Filme ihrer Sendung hießen "Beitrag" oder "Bericht". Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel dagegen walzt auf langweiligen sechs Seiten die These aus, zu viel Nähe zu den Stars sei nicht gut für Journalisten, ohne wirklich etwas über ihre Arbeit zu verraten. Sehr viel aufschlussreicher sind da persönlich gehaltene Beiträge, etwa von Christine Westermann über maulfaule Talkshow-Gäste oder von Oliver Welke über die Frage, wie unsportlich ein Sportreporter sein darf. Höhepunkte des Buches sind aber die eher politischen Beiträge wie von Kriegsreporterin Ariane Vuckovic oder Michael Müllers Analyse des immer erbitterter werdenden "Informationskriegs der Medien untereinander".

Alles in allem ein ebenso kurzweiliger wie interessanter Streifzug durch die unterschiedlichsten Gefilde der Medienwelt -- und trotz der Optik definitiv kein Kinderbuch. --Christian Stahl

Kurzbeschreibung

Wie sieht die Welt hinter dem Fernseher aus? Maybrit Illner und Kollegen erzählen, wie Journalisten wirklich arbeiten.Sie bringen uns die Welt ins Haus. Sie stehen an den Brennpunkten des Geschehens. Sie treffen Politiker, sie interviewen Stars. Die Presse ist die vierte Macht im Staat, sie hat entscheidenden Einfluß auf die öffentliche Meinung. Zum Frühstück gehören Kaffee, Brötchen - und eine Zeitung. Mittagsnachrichten bringt das Radio, abends informieren wir uns durch das Fernsehen. Wir lesen, wir hören, wir sehen, Journalisten liefern uns stündlich den neuesten Stand des Globus ins Wohnzimmer.
Wie Nachrichten, Kommentare, Reportagen entstehen, wie man Skandale aufdeckt und warum Enten auch in Zeitungen nisten, davon berichten diejenigen, die es wissen müssen:
Anne Will über Tagesthemen, Hans Leyendecker über Presse-Schnüffler, Oliver Welcke über Sportreporter, Jürgen Todenhöfer über Toleranz, Rudi Carell über Familienshows, Herlinde Koelbl über die Macht der Bilder.
Spannend erzählt und farbig illustriert, ein Buch für alle, die hinter die Kulissen blicken und nicht nur vor der Mattscheibe sitzen wollen.
Mit Beiträgen von Maybrit Illner, Anne Will, Sonia Mikich, Oliver Welcke, Hans Ulrich Jörges, Jürgen Todenhöfer, Roger de Weck, Christine Westermann, Sven Kuntze, Patricia Riekel, Hans Leyendecker, Franziska Augstein, J ürgen Leinemann, Michael Mueller, Rudi Carell, Wolfgang Büscher, Ariane Vuckovic, Eduard Heußen, Volker Wiebrecht, Alfred Roesler-Kleint, Friedrich Küppersbusch, Herlinde Koelbl, Lutz Hachmeister.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein schönes Buch... 1. Juni 2006
Von C. Jensen
Ich habe ein schönes Buch in der Hand. Schön fest eingebunden, mit schönen Zeichnungen. "Ente auf Sendung, von Medien und ihren Machern". Die Farben sind angenehm aufeinander abgestimmt, die Bilder sorgfältig durch das Buch verteilt. Alles ist im Gleichgewicht. Leute aus den Verschiedensten Medienbereichen geben etwas aus ihrer Erfahrung oder ihren Alltag zum Besten. Da schreibt Peter Scholl Latour neben Rudi Carell, Oliver Welcke neben Hans Leyendecker. Das Buch ist eben ausgewogen.

Und genau da liegt das Problem, in der Ausgewogenheit. Man will viele Gebiete berühren, vielseitig sein. Jeder hat offenbar unabhängig von den Anderen, und ohne vorherige Briefings seinen 9 seitigen Aufsatz abgeliefert, und dabei meist nichts weiteres gesagt, weil dazu der Platz nicht reicht, und das Thema zu offen ist. Planloses Gerede über Allgemeinheiten, zum Teil Fakten- und Gesichtslos "der Minister hat sich nicht gemeldet". Nach den wenigen interessanten Momenten muss man lange suchen.

Wenn wenigstens ein roter Faden durch das Buch gehen würde, eine Einleitung, wo man den jeweiligen Verfasser präsentiert und seine Rolle im grossen Medienbild erklärt. Dann hätte man vielleicht doch noch erreicht aus den vielen wilden Kräutern einen Blumenstrauss zu machen. Und vielleicht hätte das dem Leser geholfen zu verstehen, was dieses Buch eigentlich soll.

Denn obwohl es wie eine Fiebel illustriert ist, ist es kein Kinderbuch, dafür wird zuviel Kenntnis der Medien und auch der Autoren vorausgesetz. Ohne einen Leitfaden der durch die verschiedenen Medien-themen führt, ist es auch kein Jugend-buch. Die Autoren, oder die Gebiete die sie besprechen werden nicht richtig präsentiert. Statt dessen gibt es von jeden Author einen kurzen, nichtssagenden Lebenslauf am Ende des Buches. Zu jedem Artikel gehört auch ein schönes Bild. Das sind wirklich schöne Bilder, die aber so gut wie nichts mit dem zugehörigen Artikel zu tun haben. Ich würde mich als jugendlicher zum Teil überfordert, zum Teil veräppelt fühlen.

Es muss also ein Buch für Erwachsene sein. Vermutlich im Auftrag hergestellt und nach einfachem Rezept: gute Namen als Autoren, schöne Bilder, und bloss nichts aussagen. ISBN nummer drauf, sehen wer sich vom Titel und den Farben zum Kauf anlocken lässt, und den Rest in die Grabbelkiste bei Hertie. Gleich auf der ersten Seite lernte ich etwas. Warum heisst eine Falschmeldung eine Ente. Kommt von n.t. ... Leider habe ich auf den folgenden 224 Seiten nichts weiter dazugelernt.

Der Titel liess mich vermuten, dass hier kritisch zu der Situation der Medien Stellung genommen werden wird. Nachdem ich eben Kristina Borjessons "Into the Buzzsaw" mit Hintergrundgeschichten von Reportagen, die nie veröffentlicht wurden, gelesen hatte, wollte ich etwas über unsere deutschen Medien erfahren. Deswegen habe ich mich zum Kauf dieses Buches verleiten lassen. Und ganz falsch lag ich eigentlich nicht. Denn eigentlich sagt dieses Buch alles über unsere Medien aus. Es ist nämlich symptomatisch für alles was mit den Medien nicht in Ordnung ist. 23 verschiedene Autoren plappern ungezielt jeder in seine Richtung. Es passt perfekt in unsere Zeit, wo zum Beispiel der Spiegel, früher ein seriöses Nachrichtenmagazin, dem Krieg in Afghanistan ebensoviel Spaltenplatz zubilligt, wie Daniel Kübelböcks Autounfall. Wo wir von der Presse gezielt aufgerührt werden, so wie zur Zeit mit der Gewalt von rechts und in den Schulen, oder die angebliche Vogelgrippe, während andere Nachrichten totgeschwiegen oder lächerlich gemacht werden.

Wie gesagt, ein schönes Buch, schöne Bilder, weltfern, voll von beruhigendem seichtem Geschwätz, eine gute Abspiegelung der gesamten Medienwelt. Deswegen 2 Sterne.
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Buchlieferung sehr gut 17. Januar 2012
Von rolf
sehr gut!Die Lieferung war sehr pünktlich!Es war gut verpackt.Ich war mit der Lieferung bestens zufrieden.Der Zustand der Ware war neuwertig.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schönes Buch 28. August 2003
Von Leseratte
Dieses Buch ist von der Art her wie:"Der Kanzler wohnt im Swimmingpool"- bekannte Leute, wie z. B. Peter Scholl- Latour, Rudi Carrell und Maybrit Illner schrieben Beiträge. Es gibt viele verschiedene Themen rund um den Journalismus. Oft finde ich die Wortwahl für Kinder nicht angemessen,welchem Kind sagt z. B. "atavistisch" oder "nonverbal" was? Somit denke ich, man sollte das Buch mit seinem Kind zusammen lesen, oder aber dann warten, bis das Kind älter ist. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr informativ und mit sehr schönen Illustrationen versehen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe viel dazu gelernt. ;)
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