Angeregt durch den TV- Vierteiler -Der Wind und die Sterne- der vor einigen Monaten im dritten Programm wiederholt wurde, wollte ich mehr über den Endecker James Cook wissen.
Cook, Sohn eines schottischen Landarbeiters, fuhr mit 18 Jahren zum ersten mal zur See und trat im Alter von 27 Jahren als einfacher Matrose in die Royal Navy ein.
Im Selbststudium erwarb er nautische, geographische, kartographische und astronomische Kenntnisse, so daß er schon bald als kundiger Navigator und Kartograph galt.
Für seine erste große Fahrt im Pacific, ließ er einen ehemaligen Kohlenfrachter Endeavour umbauen, eine revolutionäre Idee, über welche die Admiralität nur mit dem Kopf schüttelte.
Doch Cook sollte recht behalten, der viel beschimpfte alte Kohlenkahn, eignete sich aufgrund seines geringen Tiefgangs hervorragen für die Erkundung und Kartographierung der Südsee und ihrer Inseln.
Am 26. August 1768 stach Cook in See.
Das Buch macht es einem nicht leicht James Cook auf seinen Reisen im Pacific zu begleiten.
Zum einen wäre da die Sprache, Worte wie - Alldieweil & Sintenmale- trifft mal im alltäglichen Sprachbrauch heutzutage nicht mehr an.
Auch ellenlange Beschreibungen der Insulaner, der Fauna und Flora, die sich auf den meisten der von im besuchten Eilande sehr ähnlich sind, fordern dem Leser einiges an Geduld ab, doch hat man diese Kapitel erst einmal durchfahren, eröffnet sich dem Leser die Seefahrt mit ganzer Wucht und man sieht James Cook förmlich auf der Brücke stehen, die Augen auf den Horizont gerichtet, immer in der Hoffnung Suedland zu entdecken.
Erwähnenswert ist noch das James Cook ein vorbildlicher Captain war, der stehst um das Wohl seiner Mannschaft besorgt war.
Seine Leistungen im Kampfe gegen die geführtete Seefahrerkrankheit, den Skorbut sind herausragend.
Den Auftrag Suedland, den geheimen Kontinent zu entdecken erfüllte er nicht, es gibt ihn einfach nicht.