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Entdeckungsfahrten im Pacific. Die Logbücher der Reisen von 1768 bis 1779.
  
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Entdeckungsfahrten im Pacific. Die Logbücher der Reisen von 1768 bis 1779. [Broschiert]

James Cook
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Luebbe Verlagsgruppe (Februar 1987)
  • ISBN-10: 3404013425
  • ISBN-13: 978-3404013425
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 980.521 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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James Cook
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Zugegeben, lässt man sich von dem höchst langweiligen Einband und der selbst für ein hochwissenschaftliches Werk trockenen Aufmachung beeindrucken, dann wird man Captain James Cook. Entdeckungsfahrten im Pacific vermutlich nicht einmal durchblättern. Schade, denn man würde viel verpassen. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich nämlich eine ausgesprochen spannende und zum Teil auch sehr amüsante Lektüre.

Die Logbücher von James Cook wurden von der Edition Erdmann ganz ausgezeichnet aufbereitet. Nur die wirklich interessanten Einträge sind in der Ausgabe im Original zu finden. An die Stelle der Passagen, die weggelassen wurden, treten Zusammenfassungen des Herausgebers, die wichtige Hintergründe und Fakten einfach und gut strukturiert erklären. Außerdem wurde das Werk Cooks sanft den heutigen Leseansprüchen angepasst, ohne dass dabei der sachlich-kraftvolle und bildreiche Stil des Entdeckers verloren ging. Wenige antiquierte Ausdrücke und Satzstellungen erhöhen die Authentizität, behindern jedoch nicht den Lesefluss.

Kapitän Cook geht mit seinen Erfahrungen erstaunlich nüchtern um, gleichgültig ob er sich von Kannibalen vorführen lässt, wie ein menschlicher Unterschenkel abgenagt wird oder ob er sich den Annäherungsversuchen junger Insulanerinnen erwehren muss. Er erkennt die Andersartigkeit der fremden Völker an, ohne sich zu sehr europäischer moralischer Maßstäbe zu bedienen. Die Logbücher der Pazifik-Entdeckungsreisen sind eine etwas andere Reiselektüre. Aber selbst wenn man kein eingefleischter Geschichtsfan ist, findet man daran schnell Vergnügen. --Katja Klenk -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Rüdiger Siebert in DEUTSCHES ALLGEMEINES SONNTAGSBLATT

»Doch die Lust am Lesen ist es nicht allein, die der Reihe so viele Freunde brachte. Der Spaß beginnt bereits, wenn man einen Band in die Hand nimmt: Büttenumschlag, leinengebunden, ausgestattet mit zeitgenössischen Bildern und Landkarten; alles liebevoll und sorgfältig gemacht.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Wagner
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn auch die "Entdeckungsfahrten im Pacific" von James Cook sprachlich sicherlich nicht den Ansprüchen von Lesern genügen, die Geschichte aus den Büchern von Churchill oder Mommsen lesen, so fesselt die sachliche und nüchterne Sprache des James Cook doch alle Leser, die den Author der Logbücher in ihren Gedanken auf den Entdeckungsfahrten im Pacific begleiten.
Interessant ist gerade die Vorurteilslosigkeit und der Respekt, mit dem James Cook den Einwohnern von neuentdeckten Inseln begegnet. Dies mag sicherlich zu dieser Zeit nicht üblich gewesen sein, wo doch die Missionierung in Südamerika noch wenige Dekaden zuvor mit äußerster Gewalt vorangetrieben wurde. Diese Unvoreingenommenheit und Sachlichkeit des James Cook liefert uns faszinierende Berichte über die sozialen und kulturellen Lebensgewohnheiten der Inseleinwohner nebst verschiedenen wissenschaftlichen Beobachtungen, seien es Theorien über die Entstehung des Packeises oder die Bedeutung der Korallenriffe für die Genese der Inseln.
Die einzelnen Logbucheinträge beginnen oft mit einer kurzen Einleitung oder einer kommentierten Zusammenfassung, die es ermöglicht, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Besonders interessant sind auch die geheimen Anweisungen, die James Cook von der britischen Admiralität mit auf den Weg gegeben wurden und die jeweils zu Beginn jeder der drei Entdeckungsfahrten vollständig abgedruckt sind.
Die "Entdeckungsfahrten im Pacific" vermitteln ein interessanten Bild über die Zeit, als die Endeckung des Gloibus fast abgeschlossen war und der Pacific neben den Polregionen zu den unentdeckten Regionen der Erde gehörten. Vermissen wird der Leser ausführliches Kartenmaterial, doch wer einen guten Atlanten besitzt, sollte sich die Logbücher nicht entgehen lassen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
...für Seefahrtsbegeisterte sind die Logbücher leider zu arg zusammmen gestrichen worden. Viele interessante Details aus der Seefahrt des 18. Jhd. sind untergegangen und für den interessierten Leser nicht verfügbar. Die Karte, die auf der ersten Seite abgebildet ist, ist viel zu grob und oberflächlich und lässt auch ein Mindestmaß an Genauigkeit vermissen. Cook hat von seinen besuchten Inseln und Küsten tolle Karten angefertigt, davon gibt es nicht mal einen Ausschnitt zu sehen. Das Buch kann nur als ein Oberflächlicher Einstieg in die wirklich interessanten Reisen von Cook dienen und wirkt recht steril.
Ich habe mir ergänzend zu dem Buch auch noch "The Journals of Captain Cook: Prepared from the Original Manuscripts by J.C.Beaglehole for the Hakluyt Society,1955-67" gekauft, leider gibt es das nur auf englisch, ist auch gekürzt, aber nur um die wirklich unintressanten Sachen und lässt Details über Arbeitsunfälle nicht unerwähnt, wie z.B., dass ein Matrose beim Ausbringen eines Ankers mit dem Beiboot in eine Seilschlinge geriet und nur noch tot geborgen werden konnte. Es sind solche Details die die Mühsal der Seefahrt dem Leser nahe bringen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
James Cook 2. Januar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Angeregt durch den TV- Vierteiler -Der Wind und die Sterne- der vor einigen Monaten im dritten Programm wiederholt wurde, wollte ich mehr über den Endecker James Cook wissen.
Cook, Sohn eines schottischen Landarbeiters, fuhr mit 18 Jahren zum ersten mal zur See und trat im Alter von 27 Jahren als einfacher Matrose in die Royal Navy ein.
Im Selbststudium erwarb er nautische, geographische, kartographische und astronomische Kenntnisse, so daß er schon bald als kundiger Navigator und Kartograph galt.
Für seine erste große Fahrt im Pacific, ließ er einen ehemaligen Kohlenfrachter Endeavour umbauen, eine revolutionäre Idee, über welche die Admiralität nur mit dem Kopf schüttelte.
Doch Cook sollte recht behalten, der viel beschimpfte alte Kohlenkahn, eignete sich aufgrund seines geringen Tiefgangs hervorragen für die Erkundung und Kartographierung der Südsee und ihrer Inseln.
Am 26. August 1768 stach Cook in See.
Das Buch macht es einem nicht leicht James Cook auf seinen Reisen im Pacific zu begleiten.
Zum einen wäre da die Sprache, Worte wie - Alldieweil & Sintenmale- trifft mal im alltäglichen Sprachbrauch heutzutage nicht mehr an.
Auch ellenlange Beschreibungen der Insulaner, der Fauna und Flora, die sich auf den meisten der von im besuchten Eilande sehr ähnlich sind, fordern dem Leser einiges an Geduld ab, doch hat man diese Kapitel erst einmal durchfahren, eröffnet sich dem Leser die Seefahrt mit ganzer Wucht und man sieht James Cook förmlich auf der Brücke stehen, die Augen auf den Horizont gerichtet, immer in der Hoffnung Suedland zu entdecken.
Erwähnenswert ist noch das James Cook ein vorbildlicher Captain war, der stehst um das Wohl seiner Mannschaft besorgt war.
Seine Leistungen im Kampfe gegen die geführtete Seefahrerkrankheit, den Skorbut sind herausragend.
Den Auftrag Suedland, den geheimen Kontinent zu entdecken erfüllte er nicht, es gibt ihn einfach nicht.
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