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Die Entdeckung des Nichts. Leere und Fülle im Universum.
 
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Die Entdeckung des Nichts. Leere und Fülle im Universum. [Gebundene Ausgabe]

Henning Genz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 413 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser; Auflage: 1. (1. Januar 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446165096
  • ISBN-13: 978-3446165090
  • Größe und/oder Gewicht: 23,9 x 17 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.692 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Geschichte des Universums ist nicht nur die Geschichte der Physik und Astronomie, sondern vor allem auch der Mythologie und Philosophie. Während das eine knifflig genug ist, um es in einfachen und verständlichen Worten zu vermitteln, so ist die Grenzüberschreitung zum Metaphysischen noch einmal eine ganz besondere Herausforderung. Eine Herausforderung, die Henning Genz -- das sei an dieser Stelle schon gesagt -- mutig angenommen und in glänzender Weise gemeistert hat.

Es gibt eine Vielzahl von exzellenten Büchern zu diesem Thema, die phantasievolle Sprache und die geistvolle Originalität der zahlreichen Beispiele und Illustrationen verleiht diesem Werk aber einen ganz besonderen Reiz. Das Lesen scheint wie von selbst zu gehen, kaum daß man die eigene Konzentration spürt. Dabei handelt es sich um naturgemäß keineswegs leicht bekömmliche Kost, gerade der komplizierte Dialog zwischen Physik und Philosophie will ansprechend angerichtet werden. Das ist dem Physiker in einer Art und Weise gelungen, die das Lesen zur Lust werden lassen. Und so begibt er sich auf die lange Suche nach der Entstehung der Frage, ob es Nichts gibt. Die berühmte Klepshydra des Empedokles, mit der der griechische Philosoph vor bald zweieinhalbtausend Jahren die Masse von Luft nachwies, spielt dabei eine genauso wichtige Rolle, wie die Bedeutung der spontanen Symmetriebrechung für die Naturgesetze.

Dieses fachlich kompetente und didaktisch erstklassige Werk bietet gerade auch dem Laien, wie kaum ein anderes, die Gelegenheit, die großen Strömungen und Diskussionen zur Entstehung unseres (sic!) Universums nachzuvollziehen. Daß dieses Buch dabei über die allgemein verständlichen Grundlagen hinauszugehen vermag, ist einzig Verdienst der Phantasie und Pfiffigkeit des Autors. So bunt war Theorie schon lange nicht mehr! --J. Schüring -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Literatur

Die Entdeckung des Nichts

lft. Das mittelalterliche Konzept des «Horror vacui» war aus den falschen Gründen völlig richtig. Denn selbst wenn es gelänge, die Atome und Moleküle aus einem Gefäss restlos zu entfernen, so würde es darin immer noch von Photonen, Neutrinos, Gravitonen und virtuellen Teilchen nur so wimmeln. Man nennt das ein Quantenvakuum; es ist nicht etwa nichts, sondern alles. Es ist nicht einmal stabil, vielmehr schwankt es ständig, es ereignen sich darin alle möglichen Fluktuationen; aus einer davon entstand unser Universum. Diese Erkenntnis und der lange, äusserst verschlungene Weg, der dazu führte, ist das Thema des vorliegenden, meisterhaft geschriebenen Buches.

Sein Autor ist ein Physiker, der sich intensiv mit der Philosophie der Antike und des Mittelalters beschäftigt hat. Der Epilog allein lohnt die Anschaffung des Buches, es ist schwer, sich eine bessere (und gerafftere) Zusammenfassung der modernen Kosmologie vorzustellen. Aber wer sich für das Thema interessiert, sollte sich die vorangehenden 372 Seiten nicht entgehen lassen. Der Gedankenfluss wird durch keine Gleichungen unterbrochen; einfache (asketisch gestaltete) Graphiken helfen, die physikalischen Zusammenhänge zu verstehen. Kein Buch für den Kaffeetisch, sondern eine geballte Ladung von Information zum heutigen Weltverständnis.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Genz präsentiert sich als ein Hawking des "Nichts". Ich hasse Bücher, in denen geschwafelt wird ohne irgendwelche Substanz. Hier schreibt ein Kenner, ein Physiker, für all die, die bereit sind, sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen zu wollen, ob es etwas wie ein räumlich-zeitliches Nichts gibt und wie es aussieht. Angefangen von den griechischen Vorstellungen bis hin zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Genz schreibt wie immer häppchenweise - und das ist gut so. Die Gedanken verschwimmen nicht, sondern man kann immer mal wieder vor- und zurückblättern. Ein Wermutstropfen für Perfektionisten: Diese Buch hätte es verdient, optisch ansprechender aufgemacht worden zu sein.

Trotzdem, es gibt weit und breit nichts besseres zu diesem Thema!

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gefasel 10. April 2009
Format:Taschenbuch
Das Buch beleuchtet die philosophische Seite von 'Nichts' bzw. von 'Materie' bzw. 'Strahlung' etc. Wenn man viel über Philosophie weiß, mag das ja ganz ok sein, wenn man aber von den Philosophen nur wenig Kenntnisse hat, ist dieses Buch doch sehr unspannend um nicht zu sagen langwierig. Vor allem durch die ständigen Gedankenhüpfer und m.E. unwissenschaftliche Darstellungsweise ist es unangenehm zu lesen. Es gibt besseres zu diesem Thema!
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