Genz präsentiert sich als ein Hawking des "Nichts". Ich hasse Bücher, in denen geschwafelt wird ohne irgendwelche Substanz. Hier schreibt ein Kenner, ein Physiker, für all die, die bereit sind, sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen zu wollen, ob es etwas wie ein räumlich-zeitliches Nichts gibt und wie es aussieht. Angefangen von den griechischen Vorstellungen bis hin zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Genz schreibt wie immer häppchenweise - und das ist gut so. Die Gedanken verschwimmen nicht, sondern man kann immer mal wieder vor- und zurückblättern. Ein Wermutstropfen für Perfektionisten: Diese Buch hätte es verdient, optisch ansprechender aufgemacht worden zu sein.
Trotzdem, es gibt weit und breit nichts besseres zu diesem Thema!