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Die Entdeckung der Faulheit. Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun
 
 
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Die Entdeckung der Faulheit. Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun [Taschenbuch]

Corinne Maier
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 6,95  
Taschenbuch, 17. März 2005 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 155 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. Auflage (17. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442301130
  • ISBN-13: 978-3442301133
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Corinne Maier
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als ob man die Faulheit entdecken könnte – gehört sie doch zumindest bei den meisten Menschen zur scheinbar angeborenen Grundhaltung gegenüber allem, was Anstrengung und Mühe bereitet. Denn sind wird das nicht alle? Bestrebt, möglichst wenig zu tun? Für die Freizeit mag das dem einen oder anderen recht und billig sein, doch welch Provokation! Ein Buch über die Faulheit im Job und das, wo in unserer arbeitslosen Gesellschaft immer noch der am meisten gilt, der wenigstens eine 60-Std.-Woche vorzuweisen hat.

Hervorragend recherchiert und mit scharfer Beobachtungsgabe bringt die Volkswirtin und Psychoanalytikerin Corinne Maier spitzzüngig auf den Punkt, was sich heute in den großen und kleineren Unternehmen abspielt. An namhaften Beispielen großer, bekannter Unternehmen wird dabei nicht gespart. Denn hier behält nicht der seinen Job, der am meisten arbeitet und sich engagiert, sondern derjenige, der es versteht, sich das Leben im Büroalltag so angenehm wie möglich zu machen. Dieses Paradoxon, das in den meisten Unternehmen längst zur absurden Wahrheit geworden ist, wird von der Autorin en detail untersucht. Angefangen bei der No-man’s-Sprache, die jeder spricht, aber keiner versteht bis hin zum pauschal für alles verantwortlichen Dummkopf, den es in jeder Firma gibt, werden gnadenlos Wort- und Hierarchiehülsen beim Namen genannt, die jedem bekannt vorkommen, der jemals in einem Unternehmen tätig war. Und da es zwecklos ist, das System ändern zu wollen und auch niemand an der Qualität seiner Arbeit gemessen wird, sondern vielmehr an seiner Anpassungsfähigkeit, gibt Corinne Maier denjenigen nützliche Tipps und empirische Werte an die Hand, die sich der maßlosen Absurdität des Systems bewusst geworden sind.

Je abstrakter die Stellenbeschreibung, umso weniger ist der Beitrag zum Unternehmensgewinn beispielsweise messbar und das, worauf es ankommt, ist nicht das fachliche Können sondern die Kunst, sich entsprechend zu verkaufen bzw. mit den richtigen Leuten Mittags Essen zu gehen. Ernüchternd, weil leider wahr und aus dem selben Grund höchst unterhaltsam ist diese bitterböse Abrechnung mit unserer auf Hochglanz polierten Arbeitswelt. Und auch wenn viele Beispiele frankophon gefärbt sind, wird sich auch hierzulande nach der Lektüre manch einer seinen Arbeitsplatz mit völlig neuen Augen sehen. Sandra-Kathrin Buck

Pressestimmen

"Ihr Gewaltigen der Wirtschaft, ihr Lenker von Firmen, ihr Herren der Konzerne: zittert! Die Französin Corinne Maier hat eine glänzende Polemik über die Unkultur der Großunternehmen und das verlogene Neusprech ihres Managements geschrieben. Ein Hohelied auf die innere Kündigung, frech, subversiv und wirklich geistreich. Gern würde ich dieses Buch noch weiter loben, aber dazu bin ich nun zu faul." (Dennis Scheck in "Druckfrisch" )

"Eine veritable Anleitung zum Glücklichsein - intelligent, frech und überaus lesenswert." (Süddeutsche Zeitung )

"In ihrer witzig-klugen Schrift kritisiert Corinne Maier pointiert die Realität der neoliberalen Arbeitswelt und sorgt mit ihrem Plädoyer dafür, dass sich die Arbeitgeber an ihren Peanuts verschlucken." (Thüringer Allgemeine ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen konzentrierte Wiedergabe der Realitäten, 24. Januar 2007
Es wäre ein arger Fehler das Buch zu lesen, in der Absicht darin ein Modell für ein eigenes Faulheitskonzept zu finden. Da führt der Buchtitel wohl ein wenig in die Irre. Corinne Meyer berichtet, zählt auf, hängt aneinander - was sie in ihrem Arbeitsumfeld erlebt. Und das frei von Metaphern. Die Stärke des Buches liegt in der Wiedererkennbarkeit des Beschriebenen und in der Schonunglosigkeit der Darstellung. Aufgrund dieser Schilderung wird einem selbst bewußt wie das eigene berufliche Umfeld gestrickt ist, man entdeckt durchaus Neues. Wunderbar. Ein Buch gegen Powerpointschwätzer, Clearing- und Controllerwahnsinn. Das muss zwangsläufig einigen Leuten weh tun - und genau deshalb ist das Buch ein Renner.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zustandsbeschreibung heutiger Arbeitsrealitäten, 19. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Faulheit. Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun (Taschenbuch)
Ich arbeite ebenfalls in einem großen super-globalen Unternehmen und hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin mein Unternehmen fast bis aufs i-Tüpfelchen beschreibt. Natürlich ist das ganze Buch ein Pamphlet, lässt kein gutes Haar am Unternehmen, treibt ätzende Satire bis auf die Spitze, jedoch zu Recht, wie ich meine. Kein Buch hat in den letzten Jahren einen derartigen Aha-Effekt bei mir ausgelöst wie dieses.
Jeder, der in einem Grossunternehmen arbeitet, sollte dieses Buch gelesen haben, es bewahrt sicher einige von uns davor, durchzudrehen ob all dem Irr-und Schwachsinn, dem wir täglich begegnen. Oder wie schrieb eine andere: You are not alone!
Es lässt sich nach dem Buch besser mit dem Leerlauf leben, man erträgt eher das ansonsten für intelligente Menschen unerträgliche Geblubber von mittelmäßigen bis grottenschlechten Managern. Deshalb nehme ich ihr auch nicht - wie andere Rezensenten - übel, dass sie kein Rezept anbietet außer dem des stillen innerlichen Verabschiedens vom sinnlosen Aktionismus. Ich habe das Buch nie so verstanden als würde es diesen Anspruch erheben wollen, weder vor dem Kauf noch nach dem Lesen. Es ist was es ist: Der Aufschrei eines intelligenten Wesens inmitten eines Meers von Sinnentleerung besonderer Güte.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich so!!, 11. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Faulheit. Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun (Taschenbuch)
Ich arbeite selbst in einem großen Unternehmen in leitender Funktion und kann nur sagen, das , was Corinne Maier beschreibt ist so. Keine Realsatire oder irgendein dummes Geschwätz, sondern schlicht und einfach die Wahrheit!
Die Sprache ist einfach und "typisch" (oho!!) für eine Frau auch etwas sprunghaft spontan und nicht immer voll und ganz durchstrukturiert. Man hat den Eindruck, die Autorin hat sich ihren eigenen Arbeitnehmer-Frust von der Seele geschrieben. Das wirklich suptertolle an dem Buch ist, dass ich nun weiß der Ausspruch "you are not alone!" bezieht sich nicht auf die Existenz von Außerirdischen , sondern der ganz normalen, irrsinnigen und häufig so absolut kontraproduktiven Situation, wie man sie nicht nur in meinem Unternehmen vorfindet, sondern in vielen, vielen anderen auch. Die Quintessenz, was den nun zu tun ist, bleibt ein wenig schwach, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.

Fazit : so isses und nicht anders und endlich hatte jemand den Mut, den ganz normalen Arbeitswahnsinn nicht nur zu schildern, sondern auch die zwangsläufige Folge, die Faulheit für sich zu entdecken, aufzuschreiben. Bravo Corinne!!

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