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Die Entdeckung der Faulheit: Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun
 
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Die Entdeckung der Faulheit: Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun (Taschenbuch)

von Corinne Maier (Autor), Hanna van Laak (Übersetzer)
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als ob man die Faulheit entdecken könnte – gehört sie doch zumindest bei den meisten Menschen zur scheinbar angeborenen Grundhaltung gegenüber allem, was Anstrengung und Mühe bereitet. Denn sind wird das nicht alle? Bestrebt, möglichst wenig zu tun? Für die Freizeit mag das dem einen oder anderen recht und billig sein, doch welch Provokation! Ein Buch über die Faulheit im Job und das, wo in unserer arbeitslosen Gesellschaft immer noch der am meisten gilt, der wenigstens eine 60-Std.-Woche vorzuweisen hat.

Hervorragend recherchiert und mit scharfer Beobachtungsgabe bringt die Volkswirtin und Psychoanalytikerin Corinne Maier spitzzüngig auf den Punkt, was sich heute in den großen und kleineren Unternehmen abspielt. An namhaften Beispielen großer, bekannter Unternehmen wird dabei nicht gespart. Denn hier behält nicht der seinen Job, der am meisten arbeitet und sich engagiert, sondern derjenige, der es versteht, sich das Leben im Büroalltag so angenehm wie möglich zu machen. Dieses Paradoxon, das in den meisten Unternehmen längst zur absurden Wahrheit geworden ist, wird von der Autorin en detail untersucht. Angefangen bei der No-man’s-Sprache, die jeder spricht, aber keiner versteht bis hin zum pauschal für alles verantwortlichen Dummkopf, den es in jeder Firma gibt, werden gnadenlos Wort- und Hierarchiehülsen beim Namen genannt, die jedem bekannt vorkommen, der jemals in einem Unternehmen tätig war. Und da es zwecklos ist, das System ändern zu wollen und auch niemand an der Qualität seiner Arbeit gemessen wird, sondern vielmehr an seiner Anpassungsfähigkeit, gibt Corinne Maier denjenigen nützliche Tipps und empirische Werte an die Hand, die sich der maßlosen Absurdität des Systems bewusst geworden sind.

Je abstrakter die Stellenbeschreibung, umso weniger ist der Beitrag zum Unternehmensgewinn beispielsweise messbar und das, worauf es ankommt, ist nicht das fachliche Können sondern die Kunst, sich entsprechend zu verkaufen bzw. mit den richtigen Leuten Mittags Essen zu gehen. Ernüchternd, weil leider wahr und aus dem selben Grund höchst unterhaltsam ist diese bitterböse Abrechnung mit unserer auf Hochglanz polierten Arbeitswelt. Und auch wenn viele Beispiele frankophon gefärbt sind, wird sich auch hierzulande nach der Lektüre manch einer seinen Arbeitsplatz mit völlig neuen Augen sehen. Sandra-Kathrin Buck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ihr Gewaltigen der Wirtschaft, ihr Lenker von Firmen, ihr Herren der Konzerne: zittert! Die Französin Corinne Maier hat eine glänzende Polemik über die Unkultur der Großunternehmen und das verlogene Neusprech ihres Managements geschrieben. Ein Hohelied auf die innere Kündigung, frech, subversiv und wirklich geistreich. Gern würde ich dieses Buch noch weiter loben, aber dazu bin ich nun zu faul." (Dennis Scheck in "Druckfrisch" )

"Eine veritable Anleitung zum Glücklichsein - intelligent, frech und überaus lesenswert." (Süddeutsche Zeitung )

"In ihrer witzig-klugen Schrift kritisiert Corinne Maier pointiert die Realität der neoliberalen Arbeitswelt und sorgt mit ihrem Plädoyer dafür, dass sich die Arbeitgeber an ihren Peanuts verschlucken." (Thüringer Allgemeine )

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44 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich so!, 22. Oktober 2005
Von Gernleser - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ich arbeite selbst in einem großen Unternehmen in leitender Funktion und kann nur sagen, das , was Corinne Maier beschreibt ist so. Keine Realsatire oder irgendein dummes Geschwätz, sondern schlicht und einfach die Wahrheit!
Die Sprache ist einfach und "typisch" (oho!!) für eine Frau auch etwas sprunghaft spontan und nicht immer voll und ganz durchstrukturiert. Man hat den Eindruck, die Autorin hat sich ihren eigenen Arbeitnehmer-Frust von der Seele geschrieben. Das wirklich suptertolle an dem Buch ist, dass ich nun weiß der Ausspruch "you are not alone!" bezieht sich nicht auf die Existenz von Außerirdischen , sondern der ganz normalen, irrsinnigen und häufig so absolut kontraproduktiven Situation, wie man sie nicht nur in meinem Unternehmen vorfindet, sondern in vielen, vielen anderen auch. Die Quintessenz, was den nun zu tun ist, bleibt ein wenig schwach, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.

Fazit : so isses und nicht anders und endlich hatte jemand den Mut, den ganz normalen Arbeitswahnsinn nicht nur zu schildern, sondern auch die zwangsläufige Folge, die Faulheit für sich zu entdecken, aufzuschreiben. Bravo Corinne!!

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 25. März 2005
Von Ein Kunde
Mit erfrischender Offenheit durchleuchtet Corinne Maier den Alltag im Großunternehmen, wo der Mensch oft nur noch als Nummer, als "Human Resource" (dt.: menschliche Rohstoffquelle) behandelt wird und die Firmenkultur geprägt ist von Arroganz und Heuchelei.

Die geschilderten Vorfälle mögen einem Außenstehenden vielleicht übertrieben erscheinen. Allerdings habe ich selbst in verschiedenen Großunternehmen gearbeitet und kann die Erfahrungen von Frau Maier vollauf bestätigen: Ja, so geht es wirklich zu in der Industrie - und endlich traut sich mal jemand, es offen auszusprechen.

Einzig der Titel des Buches führt etwas in die Irre: Der Zynismus von Dilbert wird hier nicht erreicht, und auch, wer möglichst viele praktische Tips zum Faulsein sucht, wird wohl auch nicht recht fündig werden. Ein passenderer Titel wäre "Die Ursachen der inneren Kündigung" gewesen, denn die zentrale Botschaft des Buches lautet: "Nicht die Mitarbeiter sind schuld an ihrer inneren Kündigung, sondern die Unternehmen mit ihren krassen Widersprüchlichkeiten".

Auf jeden Fall ein gelungenes, humorvolles und zugleich ernstes Buch zu einem traurigen Thema: Die innere Kündigung als letzte Fluchtmöglichkeit vor den zynischen Lügen der Manager.

FAZIT:
"Die Entdeckung der Faulheit" ist Pflichtlektüre für jeden Angestellten eines Großunternehmens, der morgens (noch) nicht sein Gehirn beim Pförtner abgibt.

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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich so!!, 11. September 2005
Von Ein Kunde
Ich arbeite selbst in einem großen Unternehmen in leitender Funktion und kann nur sagen, das , was Corinne Maier beschreibt ist so. Keine Realsatire oder irgendein dummes Geschwätz, sondern schlicht und einfach die Wahrheit!
Die Sprache ist einfach und "typisch" (oho!!) für eine Frau auch etwas sprunghaft spontan und nicht immer voll und ganz durchstrukturiert. Man hat den Eindruck, die Autorin hat sich ihren eigenen Arbeitnehmer-Frust von der Seele geschrieben. Das wirklich suptertolle an dem Buch ist, dass ich nun weiß der Ausspruch "you are not alone!" bezieht sich nicht auf die Existenz von Außerirdischen , sondern der ganz normalen, irrsinnigen und häufig so absolut kontraproduktiven Situation, wie man sie nicht nur in meinem Unternehmen vorfindet, sondern in vielen, vielen anderen auch. Die Quintessenz, was den nun zu tun ist, bleibt ein wenig schwach, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.

Fazit : so isses und nicht anders und endlich hatte jemand den Mut, den ganz normalen Arbeitswahnsinn nicht nur zu schildern, sondern auch die zwangsläufige Folge, die Faulheit für sich zu entdecken, aufzuschreiben. Bravo Corinne!!

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Veröffentlicht am 15. Oktober 2007 von Kochsendungengucker

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