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Das Enneagramm. Praktische Lebensbewältigung mit Gurdjieffs Typenlehre.
 
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Das Enneagramm. Praktische Lebensbewältigung mit Gurdjieffs Typenlehre. [Broschiert]

Klausbernd Vollmar
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 1993 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 295 Seiten
  • Verlag: Goldmann Wilhelm GmbH (1993)
  • ISBN-10: 3442121981
  • ISBN-13: 978-3442121984
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13,7 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 470.680 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Trocken und verwirrend 12. Oktober 2000
Format:Broschiert
Leider wird das Buch seinem Anspruch keinesfalls gerecht, "jeden Leser in die Lage zu versetzen, für sich selbst mit dem Enneagramm zu arbeiten", dadurch "seine Wahrnehmung zu vertiefen" und "brennende Fragen des alltäglichen Lebens zu beantworten" im Sinne einer praktischen Entscheidungshilfe. Es ist in seiner Anhäufung von Zitaten und ständigen Querverweisen eher verwirrend, besonders für den Leser, der keine Vorkenntnis hat. Es fehlen anschauliche Beispiele, man quält sich eher mühsam durch die trockene Lektüre und weiß am Schluß nicht mehr, als das die Materie äußerst komplex und es dem Autor nicht gelungen ist, diese Vielschichtigkeit verständlich zu machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gurdjieffs Enneagramm 11. April 2012
Format:Broschiert
Das Enneagramm ist kein neunzackiger Stern, wie es sein Name vermuten läßt. Es besteht aus zwei Teilen: Das Dreieck (Punkte 3, 6 und 9) stellt Gott (Bewußtsein) dar. Der unregelmäßige sechszackige Stern (Punkte 1, 2, 4, 5, 7 und 8) zeigt sinnbildlich gesehen einen Teufelskopf (Schatten) mit zwei Hörnern (Punkte 1 und 8) und zwei Ohren (Punkte 2 und 7). So entpuppt sich das Enneagramm als Sinnbild der Ganzheit, als Mandala, bestehend aus Sym-bol (Gott) und Dia-bol (Teufel), aus Einheit und Zweiheit, aus Licht und Schatten.
Das Enneagramm wurde zum ersten Mal im Jahre 1916 in St. Petersburg (Rußland) von Georg Iwanowitsch Gurdjieff öffentlich vorgestellt. Gurdjieff soll es in einem verborgenen Kloster in Tibet kennengelernt haben und machte das Symbol zum Markenzeichen seiner Lehre und seines "Institutes für die harmonische Entwicklung des Menschen". Er betrachtete das Enneagramm hauptsächlich prozeßorientiert, das heißt als ein kosmologisches und vor allem dynamisches Symbol, mit dem man zeitliche Abläufe aller Art studieren kann.
Etwa 40 Jahre nach Gurdjieff führt der Südamerikaner Oscar Ichazo das Enneagramm in Chile und später auch in den USA erneut ein, wobei er seine Quellen hierfür niemals preisgab. Ichazo findet schnell Nachfolger in Sachen Enneagramm, so zum Beispiel den humanistischen Psychologen Claudio Naranjo (Esalen-Institut in Kalifornien) und den Jesuitenpater Robert Ochs (Loyola-Universität in Chicago). Sie alle, und auch derer zahlreiche Nachfolger, behandeln das Enneagramm als Modell für eine psychologische Typenlehre von neun verschiedenen und gleichberechtigten psychologischen Typen. Dies bedeutet natürlich auch eine Verwässerung von Gurdjieffs umfassenderer Sicht.

"Das Enneagramm" von Klausbernd Vollmar behandelt das Enneagramm ausführlich und ausschließlich aus der Sicht Gurdjieffs.

"Das Arbeitsbuch zum Enneagramm" von Klausbernd Vollmar behandelt sowohl Gurdjieffs kosmische, dynamische und prozeßorientierte Auffassung vom Enneagramm als auch die psychologische und typologische Zugangsweise von Ichazo und seinen Nachfolgern. Im Gegensatz zu den vielen Enneagramm-Büchern, welche das Thema nur aus der typologischen Sicht betrachten, ist Vollmars Buch also umfassend. Darüber hinaus ist es informativ, gründlich und auch vielseitig: Neben den befriedigenden theoretischen Darstellungen kommt auch die Praxis mit zahlreichen praktischen Übungen zum Enneagramm nicht zu kurz.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Ganz im Gegensatz zu den Werken von H. Palmer endlich ein Buch über das Enneagramm, welches wert ist gelesen zu werden. Keines dieser "seichten Gewässerbücher" ala Palmer, sondern tiefer in die Materie eintauchend, scheint Vollmar auch in direkteren Kontakt mit dem sagen wir mal "echten Ursprung" dieses so außergewöhnlichen Symboles gefunden zu haben, sprich Gurdjieff und J.G. Bennett. Nur J.G.Bennett, dessen Werke in deutscher Sprache leider sehr schwer zu finden sind, hat noch besser über das Enneagramm geschrieben, im englischen ist natürlich das Werk "Commentaries" von Maurice Nicoll mehr als empfehlenswert.

Vollmar ist der einzige der "modernen" Enneagramm Schreiberlinge, welcher das Enneagramm nicht aus seinem Kontext herausreißt, sondern auf diesen hinweisst. Ohne ein tiefes Verständnis der Gurdjieffarbeit ist ein Verstehen des Enneagrammes nicht möglich, nein, im Gegenteil, man bekommt ein von Naranjo und Ichazo verzerrtes Bild. Leider sind es diese beiden, welche das Enneagramm so populär gemacht haben, doch leider haben eben diese das Enneagramm missbraucht. Missbraucht wie es nun auch Helen Palmer tut, und damit sind wir bei einer traurigen Tatsache: Spiritualität und Esoterik sind Mode geworden. Es gehört zum "Bon Ton" darüber zu reden. Ich wünsche mir nur, daß dies auch in die Tiefe geht, doch bei Naranjo, Ichazo und Palmer geht es eben nur in die Breite, verwässert, und läuft Gefahr, bedeutungslos zu werden, und das wäre mehr als schade. Möge dieses Buch von Vollmar zu weiterem Studium der tatsächlichen Meister führen, sprich Monsieur Gurdjieff, Mister Bennett, und auch P.D. Ouspensky. Wer des englischen mächtig ist, sollte natürlich unbedingt die Werke von Nicoll finden, hervorragend!

Stephan

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