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English Cooking: Ein schlechter Ruf wird widerlegt
 
 
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English Cooking: Ein schlechter Ruf wird widerlegt [Taschenbuch]

Patricia Clough , Henriette Zeltner
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423362189
  • ISBN-13: 978-3423362184
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Patricia Clough
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Kochbuch über englisches Essen ist womöglich das kürzestes Kochbuch der Welt oder spannend wie ein Bildband über niederländische Berge. Oder doch nicht? Schonungslos ironisch bemüht die Britin Patricia Clough alle Vorurteile, die gegenüber der englischen Küche existieren -- und widerlegt sie spielend.

Sie muss es schließlich wissen: Aufgewachsen in der Gegend von Manchester, sammelte die Journalistin nach persönlichem Gusto traditionelle Rezepte, die allesamt ihren Ursprung auf der Insel haben. Haben Sie schon einmal von Simnel Cake, einem Früchtekuchen mit Marzipanüberzug, gehört? Oder von Graham Newbolds königlichem Hummersalat? Oder wussten Sie, dass Brandy Snaps würzige, toffeeartige Röllchen mit Sahnefüllung sind, die schon auf mittelalterlichen Jahrmärkten gereicht wurden?

Auf leichte und amüsante Art führt die Autorin in die Geheimnisse und Traditionen der englischen Küche ein, wie sie seit Generationen gepflegt und überliefert wird. Zwei Eigenschaften machen den Band im Taschenbuchformat zu etwas ganz Besonderem: Im Gegensatz zu den meisten Kochbüchern kommt er völlig ohne Bilder aus (was einmal mehr für die spritzigen Texte spricht); außerdem ergänzen witzige Anekdoten, sarkastische Randbemerkungen und gut recherchierte Details die Rezepte, die so ganz anders ins Bewusstsein des Blätternden rücken.

Sehr positiv fällt auch die Gliederung auf. Nach einem bezaubernden Einleitungskapitel zur englischen Kochkunst gelangt man zum Frühstück und hangelt sich über Lunch und Teatime zum Dinner. Ein Kapitel ist dem Vermächtnis Indiens gewidmet und bringt tolle Rezepturen wie Chikken Tikka Masala, Kedgeree oder geräucherten Schellfisch und verrät, wie das beste Mango Chutney "homemade" herzustellen ist. Besonders bezaubernd schließlich ist der Exkurs zum Picknick, der zu Leckerbissen wie Lachspastete, Cornish Pasties und geeistem Curry-Hühnchen verleitet. Kein Wunder, dass man schon beim ersten Hineinschmökern beschließt, einige der köstlichen Gerichte bei nächster Gelegenheit nachzukochen... --Dorothea Fröhlich

Neue Zürcher Zeitung

Oh the Roast Beef of Old England. Englands Küche hatte jahrhundertelang mit einem schlechten Ruf zu kämpfen: Noch im 19. Jahrhundert wurden reichliche und geschmackvolle Speisen von der viktorianischen Gesellschaft zu den «sündigen fleischlichen Dingen und gierigen Gelüsten» gezählt. Die beste Erziehung in den teuersten Internaten hiess, dass man die Kinder halb verhungern liess. Heute ist England von einer Feinschmeckerwelle erfasst. Starköche haben die Supermodels als Objekte des öffentlichen Interesses verdrängt: Die einheimischen Fernsehprogramme widmen fast 80 Stunden wöchentlich der Kochkunst. Dennoch sei die Einstellung der Engländer zum Essen nach wie vor ziemlich schizophren, sagt die Autorin, eine Journalistin, die heute in Umbrien lebt und die «die besten und schlimmsten Spielarten des traditionellen englischen Essens» kennengelernt hat. Patricia Clough erzählt mit feiner Ironie, wie in ländlichen Gegenden Englands Saucen oder Knoblauch noch immer als «Teufelszeug» abgelehnt werden und wo «gutes, einfaches Essen» in Wirklichkeit langweiliges Einerlei bedeutet. Sie berichtet aber auch von Herrlichkeiten wie Lammkeule, Krönungshuhn, Apfel-Crumble oder Truthahn, und selbstverständlich räumt sie dem «Old English Roast Beef», obwohl dessen Prestige in letzter Zeit arg gelitten hat, den gebührenden Platz ein. ipr.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die englische Küche ist auf dem europäischen Festland bei den meisten Leuten mehr als verachtet. Und gerade dagegen geht Patricia Clough mit ihrem interessant geschriebenen Führer durch die englische Esskultur an. Sie berichtet uns von der Geschichte der englischen Küche und von möglichen Ursprüngen ihres schlechten Rufes. Doch, um diesen schlechten Ruf zu verbessern, wendet sie ein sehr wirksames Mittel der Überzeugung an: Sie gibt uns viele Rezepte, die zum Nachkochen animieren! Jeder englischen Mahlzeit wird ein eigenes Kapitel gewidmet und zu jedem Rezept gibt es geschichtliche Hintergründe und Ankedoten. In einem weieren Kapitel geht es um die englische Küche zur Weihnachtszeit. Dort erfahren wir etwas über die Zusammenstellung eines englischen Weihnmachtsessens und werden über den Unterschied zwischen Christmas Pudding und Plum Pudding aufgeklärt. Weiterhin gibt es ein ausführliches Kapitel zur englischen Picknick-Kultur und zur Anglo-Indischen Küche. Es lohnt sich in jedem Fall, dieses Buch zu lesen!!!!!!
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die englische Küche zeichnet sich nun wirklich nicht durch kulinarische Berühmtheit aus. Was sehr schade ist, da sie einen ganz eigenen besonderen Charakter hat, wie die Briten selbst. Wer sich davon überzeugen mag oder genug von der ewigen Pasta mit Tomaten, Basilikum und Olivenöl hat, für den ist dieses Buch genau richtig. Es ist auch eine Rarität, da man in Deutschland schon lange suchen muss, um ein Buch über die englische Küche zu finden.
Man findet darin alle traditionellen Gerichte und Klassiker, deren Namen einem sehr vertraut anmuten. Die Rezepte sind in kurze Texte eingebettet, die von der Entwicklung der englischen Küche, den Traditionen und Bräuchen und der Geschichte der Gerichte erzählen. Man gewinnt also einen Eindruck der britischen Mentalität, die sich auf wunderbare Weise in ihren Kochgewohnheiten spiegelt.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carmen
Format:Taschenbuch
Wer gerne kocht und isst, kommt nicht umhin, über den Tellerrand der deutschen Küche zu blicken und sich an der internationalen Länderküche zu versuchen. So wollte ich in diesem Jahr die Weihnachtsfeier im Freundeskreis mit einem typisch britischen Weihnachtsmenü bereichern und bin in diesem Buch nicht nur ausreichend fündig geworden, weil ein ganzes Kapitel diesem Thema gewidmet ist, sondern habe letztlich gleich das komplette Buch gelesen. Patricia Clough begnügt sich nämlich nicht nur mit einer Einleitung und folgenden Rezepten, sondern erzählt zu jedem Thema etwas über Gepflogenheiten, Traditionen, Variationen, klärt Missverständnisse und Mythen auf, findet gar plausible Erklärungen für den schlechten Ruf der englischen Küche und hat jede Mengen Anekdoten zu berichten. Überhaupt hat die Autorin einen so humorigen, leichten Stil, dass ich oft schmunzeln musste und meinem Partner manche Passage laut vorgelesen habe. Jeder Bereich (Breakfast, Lunch, Picknick usw.) wird mit Hingabe ausführlich bearbeitet. Bei den Rezepten werden außergewöhnliche Zutaten erklärt und es gibt sogar Warnhinweise, so z.B. wird der Leser im Zusammenhang mit Desserts darauf hingewiesen, dass die Briten einen Hang zu extrem süßen Nachspeisen haben, was für mich ein sinnvoller, nützlicher Vermerk war. Nur eine Sache hat mich gestört: Ich konnte einfach nirgendwo die Angabe finden, auf welche Personenmenge die Rezepte ausgerichtet sind. Vielleicht gab es dazu gelegentlich einen Satz, aber hier liegt dann wohl der einzige Nachteil der Tatsache, dass die Autorin einen zusammenhängenden Text verfasst hat: Man findet die wichtigsten, nötigsten Infos dann nicht immer auf einen Blick. Aber übrigens: Das Weihnachtsmenü gelang komplett und ich werde bald wieder ein Rezept ausprobieren…
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