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Englands Königinnen im Mittelalter
 
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Englands Königinnen im Mittelalter [Gebundene Ausgabe]

Regina-Bianca Kubitscheck , Peter Steckhan
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Pressestimmen

Von Mathilde von Flandern, der Frau Wilhelms I., des Eroberer, bis zu Anne Neville, der Frau Richards III.: In diesem Buch stehen die Frauen im Vordergrund. Die Autoren Regina-Bianca Kubitscheck und Peter Steckhan erzählen 19 Biographien mittelalterlicher Königinnen, die an der Seite ihrer Männer Macht und Tragik erlebten. Die Lebenswege der Frauen waren sehr unterschiedlich: Einige nahmen starken Einfluss, andere Charaktere erwiesen sich als zu schwach. Unter ihnen auch berühmte Persönlichkeiten wie Matilda von Flandern oder Eleanor von Aquitanien. Ein informatives Nachschlagewerk, dass das Wissen um die Geschichte Englands um einen nicht unwesentlichen Teil - die Frauen - erweitert. --G/Geschichte, Empfehlungen zu Weihnachten, Dez. 2009

Ein Lichtblick! Diese Sammlung von 19 Biographien englischer Königinnen läßt keine Wünsche offen. Fundiert recherchiert, quellennah und auf dem neuesten Forschungsstand werden die Gattinnen der englischen Monarchen aus den Häusern der Normannen, der Angevinen, Plantagenêt und Lancaster - beginnend mit Mathilda, Gemahlin Wilhelms des Eroberers und endend mit Anne Neville an der Seite von Richard III. - in aussagekräftigen Einzelkapiteln behandelt. Der Stil ist flüssig und unterhaltsam, inhaltlich bleiben die Autoren stets objektiv und wertneutral. Besonders die Kapitel über Eleonore von Aquitanien, Philippa von Hennegau und Katharina von Valois bestechen durch die Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse. Grundsätzlich sind Abhandlungen über die »besseren Hälften« von Königen sehr interessant, denn auf ihre Einflüsse gehen oft politische Entscheidungen, aber auch kultureller Wandel, religiöse Strömungen und wirtschaftliche Faktoren zurück. All das ist im vorliegenden Band glänzend miteinander verwoben, und das zu einem moderaten Preis - uneingeschränkte Kaufempfehlung! Claudia Beckers-Dohlen (Chefredakteurin) --KARFUNKEL - Zeitschrift für erlebbare Geschichte, Nr. 85, Dez. 2009/Jan. 2010

Kurzbeschreibung

Als einen Bericht über Einfluss und Macht aber auch Drama und Tragik lässt sich die vorliegende Veröffentlichung kurz zusammenfassen. Diese Sammlung von 19 Biographien verfolgt das Schicksal von Frauen, die mit den englischen Königen des Mittelalters verheiratet waren. Die Einzeldarstellungen beginnen mit Matilda von Flandern, der Frau Wilhelms I., des Eroberers (Krönung 1068), und enden mit Anne Neville, der Frau Richards III.
Manche der englischen Königinnen beeinflussten, geprägt durch Ihre Herkunft, das kulturelle Leben des Hofes ihrer Ehemänner sehr intensiv. Andere wieder verbesserten Handel und Wirtschaft. Nachhaltigem Einfluss auf die Politik Englands, zumeist gegen Widerstände aus dem Umfeld des Königs, steht eine große Zurückhaltung, ja Schatten haftig keit, gegenüber.
Ein buntes Kaleidoskop charakterlich recht unterschiedlicher Persönlichkeiten, von denen Matilda von Flandern oder Eleanor von Aquitanien wohl die Berühmtesten sind, Ist entstanden. So lassen sich die spannenden Lebenswege von sehr machtvollen, einflussreichen Frauen aber auch schwachen Königinnen, die letzten Endes kläglich scheiterten, zusammengefasst in überschaubaren Einzelkapiteln nachvollziehen.

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Frauen der Herrscher 11. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichte Englands im Mittelalter ist ganz wesentlich von seinen normannischen Herrschern, den angevinischen Königen, den Monarchen aus dem Hause Plantagenet mit seinen Nebenlinien Lancaster und York geprägt. Viel ist über diese Epoche bereits von namhaften Historikern geschrieben worden. Dabei lag der Schwerpunkt der Betrachtungen zumeist auf den Leistungen der Monarchen, während die Frauen an ihrer Seite, die ihnen oftmals eine entscheidende Stütze in ihrer Regentschaft waren, meist beiläufig Erwähnung fanden. Der vorliegende Band möchte dies ändern, indem in sechzehn Kapitel die spannenden und zuweilen dramatischen Lebenswege der englischen Königinnen nachgezeichnet werden.
Die beiden Autoren schildern in chronologischer Reihenfolge das bewegte Leben von Frauen, die mit wenigen Ausnahmen aus dem hohen Adel Europas stammten und an den englischen Hof verheiratet wurden. Einfluss und Macht aber auch Drama und Tragik kennzeichnen die Biographien, die mit Mathilde von Flandern, der Frau Wilhelm I., des Eroberers, beginnen (Krönung 1068) und mit Anne Neville, der Frau Richards III. ( geb. 1485) enden. Mit der Übernahme der Regentschaft König Heinrich VII. aus dem Hause Tudor, dessen Mutter Margret aus einer Nebenlinie des Hauses Lancaster und dessen Frau Elisabeth dem Hause York entstammen, bricht ein neue Periode in der Geschichte Englands an, die außerhalb des hier gewählten Betrachtungszeitraumes liegt.
Hinter den Lebensbiographien der einzelnen Königinnen scheint das Allgemeine auf. Es wird über die Zeit berichtet, in die sie hineingeboren wurden. Die Beiträge lassen, ausgerichtet auf die Frauen an der Spitze der Macht, politische Strukturen und Tendenzen erkennen. In ihrer Gesamtheit legen sie Zeugnis davon ab, welchen Spielraum sich diese Frauen einerseits an der Beteiligung von Machtausübung erstritten und andererseits, wie sie als Figuren auf dem Feld der hohen Politik benutzt werden konnten.
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