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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.05.2002
"Wie gemütlich kann ein Mord mit Yorkshire-Pudding sein!" seufzt ein mit "mbe" zeichnender Rezensent und legt leicht ermattet dieses "Coffee Table Book" beiseite. "Durchaus kenntnisreich" plaudere sich die Autorin "kreuz und quer durch die Verbrecherliteratur seit Sherlock Holmes", lässt "mbe" uns wissen. Dabei sei sie allerdings weniger der Kunst der Mördersuche oder ihrer literarischen Entfaltung "als dem spezifisch Englischen der romanhaftvermittelten Lebensumstände" auf der Spur. Das trage dem Buch, dessen Fotos sich "mbe" zufolge, "meist locker um die Fälle spinnen", eine unverhoffte Sammlung durchaus repräsentativer Kochrezepte ein. Und die sind, wie der Rezensent mit ausgesprochen stimulierten Geschmacksnerven ziemlich glaubhaftversichert, ganz und gar nicht kriminell.
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Kurzbeschreibung
Kein Land hat in seiner Literatur so viele in der ganzen Welt berühmte Detektivfiguren hervorgebracht wie England. Das Interesse an möglichst skurrilen Kriminalfällen ist zweifellos einer der ganz speziellen Eigentümlichkeiten der Briten, und nicht minder ausgeprägt ist die Vorliebe für - zuweilen genauso skurrile - Inspektoren und vor allem Hobbykriminologen, die mit ihren meist unkonventionellen Methoden Aufklärung betreiben. Will man das typische und doch vielgestaltige England in einem Buch vorstellen, wird man daher kaum kundigere "Reiseführer" finden als jene Detektive. Mit ihnen streift der Leser durch Städte und Dörfer, über belebte Strassen und durch einsame Moore. Er wird durch verschiedene Stadtteile Londons geführt, von East Anglia nach Shropshire und von Devon in die Midlands reisen, und ein Abstecher nach Oxford darf natürlich auch nicht fehlen.
Der Band ist üppig mit zahlreichen Fotos, zeitgenössischen Abbildungen und einer grossen Englandkarte ausgestattet.