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Engine
 
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Engine

Engine Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (22. September 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Metal Blade Records (SPV)
  • ASIN: B00001IV9E
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.311 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Monster 6:22EUR 0,99
Anhören  2. Alone 3:44EUR 0,99
Anhören  3. Falling Star 5:57EUR 0,99
Anhören  4. Taste 4:24EUR 0,99
Anhören  5. I Don't Need 4:36EUR 0,99
Anhören  6. Teach Me 4:04EUR 0,99
Anhören  7. Bear Your Cross 5:06EUR 0,99
Anhören  8. Tree Of Life 4:48EUR 0,99
Anhören  9. You're Awake 4:24EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Leute, die auf die Deftones stehen, bekommen vollkommen überraschend aus der Progressive-Metal-Ecke einen neuen Geheimtipp zugesteckt, eine Scheibe, die so vielschichtig und aufwühlend wie White Pony klingt, in puncto Gesang aber eindeutig die Nase vorn hat.

Hinterm Engine-Mikro steht Ray Alder, im Hauptberuf Sänger bei Fates Warning, die auf A Pleasant Shade Of Gray bereits in ähnlich atmosphärischen Gefilden unterwegs waren. Ohne sich an allzu trendigen Bands zu orientieren, klingen Alder und seine Mitstreiter Joey Vera (Basser bei Fates Warning und Armored Saint), Bernie Versailles (Gitarrist bei den Old School-Ufologen Agent Steel) und Drummer Pete Parada auf ihrem Debütalbum absolut zeitgemäß und trotz komplexer, melancholischer Düster-Vibes jederzeit melodisch. Feeling und Klangfarben spielen bei dieser Kapelle die erste Geige, Freunde von intensiven Unterm-Kopfhörer-Sessions werden ihre helle Freude an den sorgfältig arrangierten Songs haben. --Michael Rensen


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vollgas 30. Dezember 2005
Format:Audio CD
1999 brachte der FATES WARNING-Frontman Ray Alder sein Bandside-Project ENGINE an den Start. Im Vergleich zu FATES WARNING geht es hier allerdings wesentlich knackiger zur Sache. Die Songs bewegen sich zumeist im 4 bis 5 Minuten Bereich. Hervorstechend für diese CD sind zum einen der unglaublich variable Gesang Ray Alders, als auch die von Bernie Versailles gezupfte Brachial-Gitarre. Wer auf riffbetonte, schnörkellose Rockmusik steht, wird hier bestens bedient. Fans von FATES WARNING sollten allerdings erstmal probehören, bevor sie zugreifen, das Ganze hat mit den im Prog-Metal-Bereich angesiedelten FW nicht so ganz viel zu tun.
Anspieltips: MONSTER, FALLING STAR, TEACH ME, TREE OF LIFE.
Fazit: Sangesgott Ray Alder hat zusammen mit Bernie Versailles, Joey Vera und Pete Parada ein klasse Rock-(weniger Prog)Album an den Start gebracht, das nur so vor Härte und Eiern strotzt!
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Von Werner G.
Format:Audio CD
Rein historisch betrachtet müssten eigentlich Deftones an dieser Stelle stehen, da sie als "Mitpioniere" eines neuen Metiers die Spätzünder Engine wohl am meisten inspiriert haben, man denke nur an das Referenzwerk "Around The Fur" aus dem Jahre 1997. Aber die Sache lässt sich insofern erklären, als dass mir das Projekt Engine mit vorliegender Perle die lang verschlossene Tür zum Nu & Alternative Rock leicht öffnete. Kaum zu glauben - plötzlich erwachte das Interesse für eine nicht gerade sympathisch wirkende Hüpfgeneration mit Vorliebe für Schlabberhosen und unmotierten Riffs. Eine fast Ekel erregende Szene, die zuvor nur mit Hohn und Spott vernichtet wurde. Ein weiterer Judas in einer um das nackte Überleben kämpfenden Heavy Metal Szene?

Keine Sorge - es kam halb so schlimm, da sich die Neugier letztlich doch in überschaubaren Grenzen halten würde. Bei Engine war das eben anders. Es war kein Bündnis orientierungsloser Highschool Bubis mit Suizidabsichten, sondern ein Quartett der hiesigen US Metal Szene, das einfach mal etwas anderes machen wollte. In einem Interview mit dem Rock Hard Magazin meinte der Sänger, zu dem wir später noch kommen werden, recht zynisch: " ...wir wollten einfach mal ein Album machen, für das man nichts können muss ...".

Wer steckte nun hinter dieser gut geölten Engine, die ja zwischen zeitlich wieder eingemottet wurde? Die Gitarrenarbeit übernahm kein geringerer als Bernie Versailles, der auch bei Agent Steel und Redemption die Saiten glühen lässt, den Bass schnallte sich Tausendsassa Joey Vera von Armored Saint um, der sich zugleich für den trockenen Sound (in Kooperation mit Producer Bill Metoyer) auszeichnen konnte, und das Drumset bediente Pete Parada, der dazumal noch im Steelprophet Line-Up aufschien, und heute bei den Chartbreakern The Offspring den Takt vorgibt. Das Mikro übernahm einer der Besten überhaupt: Ray Alder von Fates Warning und Redemption.

Mit dieser Scheibe wurden zwar die simplen, Genre-typischen Elemente Marke Deftones und Co. aufgegriffen, jedoch mit derart magnetischem Flair aufpoliert, dem der Hörer nicht entkommt. Im Gegenteil, möchte man in der richtigen Gemütslage samt Haut und Haar von dieser melancholischen Traumwelt gleichzeitig um- und verschlungen werden. Goldkehlchen Ray Alder setzte dank seiner emotionalen Wahnsinnsstimme zusätzlich Akzente in dieses äußerst Moll betonte Groove Monster, das in einem Spannungfeld zwischen Wut, Ohnmacht, Verzweiflung, Betrübtheit und Isolation nur selten ausschert. Letzteres trifft speziell auf das alles überstrahlende "Falling Star" zu, ein von tiefster Trauer durchzogener Song, der in Worte kaum zu fassen ist, so tief bohrt er sich in die Seele hinein. Genau genommen ist "Engine" zu jeder Sekunde ein ziemlich intensives Hörerlebnis, das mit "Monster", "Taste", "Teach Me", "Tree Of Life" und "You're Awake" weitere, wahrlich Sehnsucht auslösende Phonknospen bereit hält. Und auch hier gilt: Hit- und Gänsehautfaktor müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.

Da hatte man als Alteingesessener plötzlich Toleranz (zugegeben nicht zuletzt wegen der Herkunft der hier werkenden Musiker) für die, bis dato als billig abgewerteten Schrammel-Riffs sowie für die gelegentlich verzerrten Vocalparts, welche längst schon die Neuzeit der Rock Musik eingeläutet hatten, wenngleich es nicht ganz so dissonant und hektisch wie bei Static X oder bei Korn zur Sache ging.

Dass diesem Rundling der auslaufenden Neunziger der große Erfolg verwehrt blieb, konnte man bei aller Qualität irgendwie erahnen. Für ein Indipendent Label wie Metal Blade Records war solch ein Experiment eine schöne Erweiterung des sonst recht traditionell gespickten Spektrums wie mit den Galactic Cowboys. Jedoch repräsentierte es mitnichten das Produkt, welches den klassisch kompromißlosen Voll-auf-die-Zwölf-Metaller angesprochen hätte. Kaum anders verhielt es sich mit dem zweiten und zugleich letzten Output "Superholic".
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
schlichtweg genial! 14. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Wow! Das hätte ich einem Progmetal-Sänger nicht zugetraut. An der Seite von äußerst prominenten Mitmusikern ist es Ray Alder hervorragend gelungen, mit seiner Stimme größtenteils traurige, aber oft extrem harte Melodien zu bereichern. Leute, diese CD kann man nicht beschreiben, man muss sie selbst hören! Meine Favoriten: Monster, Alone, Teach me, Bear Your Cross, Tree Of Life.
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