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In Island ist der Krimiautor Indridason längst ein Star, dessen Romane höhere Auflagen als Harry Potter erzielen - und das in einem Land, in dem es im Durchschnitt vier Mordfälle im Jahr gibt. Doch auch in hartgesotteneren Ländern hat sich der Isländer mit seinem schwerblütigen Helden Erlendur als Garant für psychologisch ausgefeilte Kriminalromane etabliert.
Fazit: Atmosphärisch dichter Kriminalroman aus dem hohen Norden -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Trostloses Weltbild,
Rezension bezieht sich auf: Engelsstimme. Island Krimi (Gebundene Ausgabe)
Endlich gibt es den definitiven Weihnachtskrimi. In "Engelsstime" spielt gleich auf den ersten Seiten der Weihnachtsmann eine Hauptrolle. Allerdings hat er gerade das Zeitliche gesegnet. Erstochen sitzt er in seinem Kostüm im Keller eines Reykjaviker Touristenhotels. Allerdings mit heruntergelassener Hose,was darauf schließen lässt, dass ihn Tod ihn in einer äußerst privaten Situation ereilt hat. Kommissar Erlendur checkt zwecks Ermittlungen ins Hotel ein.Wieder hat Indridason eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen entwickelt. Aber Vorsicht, das Weltbild des Autos ist ein sehr Pessimistisches. Die meisten seiner Protagonisten (einschließlich des Kommissars) sind Menschen mit seelischen Deformationen. Entwurzelte Jugendliche, desillusionsierte Nutten, Pädophile, die sich and Pornos ergötzen. Trostlose Menschen, bei denen nur noch ursächliche Automatismen funktionieren. Harter Stoff - aber äußerst spannend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Island Krimi,
Von
Rezension bezieht sich auf: Engelsstimme: Island Krimi (Taschenbuch)
In einem Hotel in Reykjavik wird der Portier in seiner Kammer ermordet aufgefunden.Der Kripo-Beamte Erlendur quartiert sich in dem Hotel ein und macht sich mit seinen Kollegen an die Arbeit, eine Aufklärung des Falles herbeizuführen. Es stellt sich heraus, daß der Ermordete im Kindesalter durch seine außergewöhnliche Stimme auf dem Weg zum Star war. Jetzt jedoch scheint ihn niemand wirklich zu kennen, obwohl er bereits seit 20 Jahren zu den Angestellten des Hotels gehört. Die Suche nach dem Mörder, der sich unter den Mitarbeitern, Hotelgästen und plötzlich auftauchenden Verwandten befinden kann, gestaltet sich schwierig. Dieser für mich erste Krimi von Indridason, der zur Spannungs-Erzeugung nicht mit sonst in diesem Genre üblichen Verfolgungsjagden und blutrünstigen Details aufwartet, hat mich überzeugt und auf weitere Ermittlungen des Kripo-Beamten Erlendur neugierig gemacht. Etwas ruhiger und mit einem gewissen Maß an Melancholie, die durch den Charakter des einsamen Erlendur unterstrichen wird, baut Indridason eine Spannung in diesem durchaus realitätsnahen Krimi auf, die einen zum Weiterlesen animiert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wiederum sehr gelungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Engelsstimme. Island Krimi (Gebundene Ausgabe)
Der Portier eines Nobelhotels der isländischen Hauptstadt wird tot in seiner kleinen Kammer aufgefunden. Er trägt das Weihnachtsmannkostüm, mit dem er der Star für die Kinder für die Weihnachtsfeier der Kinder der Hotelangestellten sein hätte sollen, bloß die Hose ist runtergelassen und über seinem Penis findet man ein Kondom mit Speichelspuren. Der Eigenbrötler der scheinbar weder Freunde noch Feinde hatte wurde brutal erstochen. Was ist hier bloß passiert? Langsam tastet sich die Reykjaviker Polizei an den Hintergrund heran - dass der Ermordete ein Kinderstar war, der eine Engelsstimme hatte ist schnell heraußen. Eine Ermittlung beginnt die sehr viele Spuren verfolgt und sehr viele Theorien im Kopf des Lesers entstehen lässt. Das Bild rundet sich nur langsam, und sehr viele Fäden müssen zu einem Ganzen versponnen werden: denn welche Rolle spielen der korrupte Hotelmanager und sein Kompagnon der Oberkellner; welche Bedeutung hat die Tatsache, dass der Tote vor Jahren seinen Vater in den Rollstuhl brachte und sich mit seiner Familie überwarf; und vor allem was hat es mit dem Plattensammler und Kinderschänder aus England auf sich, der kurz vor dem Tod des Portiers noch einen Termin mit ihm hatte und der sich einer Speichelprobe so vehement widersetzt? Viele Fragen - aber am Ende nur eine einzige schlüssige Antwort, die keine Frage offen lässt. Die verschiedenen Nebenhandlungen des Buches runden es wunderbar ab und vertiefen die triste Grundstimmung.Die Charaktere werden wunderbar entwickelt und geschildert, sie haben echten Tiefgang. Sprachlich und stilistisch ist Indridason auf demselben hohen Niveau geblieben, das wir bereits von "Nordermoor" und "Todeshauch" gewohnt sind. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen und man bekommt laufend Lust auf mehr (der vierte Band "Gletschergrab" ist zum Zeitpunkt dieser Rezension bereits in Vorbereitung). Insgesamt kann ich das Buch daher nur empfehlen. Wenn Sie die beiden ersten Romane des Isländers noch nicht gelesen haben, so rate ich dazu diese zuvor zu lesen. Es ist absolut keine Vorbedingung um diesen Roman genießen zu können, aber die Entwicklung des Protagonisten zieht sich über die Bände hinweg. Vor allem aber sind auch diese Bücher echte Empfehlungen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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