Petra Smerling beschreibt in ihrem Buch, wie sie durch den Tod ihres Sohnes mit der unsichtbaren Welt jenseits des für uns Greifbaren in Kontakt kommt. Sie schreibt so natürlich und ungezwungen, wie sie uns ihre Geschichte wohl auch persönlich erzählen würde,- mitreißend, anrührend und überzeugend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich das letzte Wort gelesen hatte. Dabei will Petra Smerling gar nicht überzeugen sondern einfach berichten, was sie erlebt hat und wie ihr geholfen wurde. Ihr eigenes Erstaunen über diese neuen Erfahrungen, macht das Buch vielleicht so eindrucksvoll. Sie hat sich nie für diese unsichtbare Welt interessiert, bis ihr Sohn starb und sie plötzlich das Gefühl hatte, da muß doch etwas mehr sein. Er muß doch irgendwo zu finden sein. Und sie hat ihn gefunden, und nicht nur das, sondern auch den Kontakt zu ihren Jungs", den Engeln oder den Wesen aus der geistigen Welt, die uns so liebevoll begleiten, uns Trost zusprechen und Hoffnung geben. Sie scheinen uns Menschen wirklich zu lieben, denn ihre Worte sind immer verständnisvoll und voller Liebe.
Aber was habe ich aus diesem Buch mitgenommen? - Daß es keinen Tod gibt sondern nur ein Verlassen des physischen Körpers. Und dass wir nicht alleine sind, weder im Leben, noch im Tod. Selbst wenn wir hier niemanden an unserer Seite sehen sollten, so sind sie" doch da, die unsichtbaren Begleiter, die Engel. Und zuletzt auch, dass es noch so viel zu lernen und zu erfahren gibt, und dass es eine Welt jenseits unserer alltäglichen Wahrnehmung gibt, ob wir es nun glauben oder nicht.
Das Buch enthält eine Reihe von Fotos, die das Gefühl noch verstärken, dass uns hier ein Mensch wie du und ich" seine fast unglaubliche Hoffnungsgeschichte erzählt. Petra ist kein abgehobener Guru und auch kein religiöser Prediger. Die Engel sind schließlich für jeden da, egal ob Christen, Moslems oder Hindus, ob reich oder arm, gläubig oder nicht. Für sie scheint nur eins zu zählen,- Liebe und Freude, und dazu wollen sie uns verhelfen, mit allen nur möglichen Mitteln.
Am besten lest ihr selbst und habt hoffentlich genauso viel Freude an dem Buch wie ich.