Ich lese sehr gerne Bücher über Erfahrungen, so bin ich auch auf dieses Buch gekommen. Leider verrät die Beschreibung und der Klappentext nicht annähernd was dieses Buch beeinhaltet.
Elisabeth Glaser erzählt ihre Lebensgeschichte. Wie sie ihren Mann kennenlernt, die Geburt ihrer zwei Kinder, und wie sie sich mit dem Aids Virus infizieren. Das ganze geschieht jedoch in einer Zeit in der HIV und Aids gerade erst näher erforscht wird. Ihr Umfeld ist noch der Meinung HIV sei eine Krankheit von der nur Schwule betroffen sind. Man geht gemeinsam mit Familie Glaser durchs Leben, fiebert bei der Austragung ihrer Kämpfe mit, leider unter ihren Schmerzen der Krankheit und hofft und bangt um Besserung.
Elisabeth Glaser ist meiner Meinung nach eine äußerst beeindruckende Frau. Während dem Kampf gegen die Krankheit wendet sie sich an Politiker und Promis um Gelder für die Forschung aufzutreiben und für mehr Akzeptanz zu sorgen. Im Zuge dessen ist auch ihre Stiftung die "Pediatric Aids Foundation" gegründet worden.
Ich persönlich finde das Bild am Einband äußerst schlecht gewählt. In der Mitte des Buches findet man jedoch einige Familienfotos und Fotos bei Veranstaltungen der Stiftung, wodurch man die Familie irgendwie besser kennenlernt.
Wer sich dafür interessiert, was mit Elisabeth Glaser nachher passiert ist, schaut sich am besten die Seite ihrer Stiftung an.