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Produktinformation
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Katrin war ein munteres, fröhliches Kind, wilder als ihre ältere Schwester und fordernder. Sie verstand es als kleines Kind und später als Jugendliche, Menschen für sich einzunehmen. Ihre Freundinnen wollten so sein wie sie: gescheit, künstlerisch begabt, sportlich fit. Nach dem großen, schlanken Mädchen mit der blonden Mähne drehten sich die Jungen auf der Straße um. Ihre Eltern liebten sie, ihre Schwester war ihre beste Freundin, das Leben lag mit all seinen Möglichkeiten vor ihr. Doch dann, nach einer gewöhnlichen Diät, gerät Katrin in den Sog ihres Hungerns, aus dem sie nicht mehr herausfinden wird.
Eindringlich und sensibel erzählt Brigitte Biermann die authentische Geschichte vom verzweifelten Kampf gegen eine unheimliche Krankheit, den Katrin und ihre Familie, Ärzte, Psychologen und Therapeuten verloren haben. Die Autorin stützt sich dabei auf Gespräche mit den Eltern, der Schwester und besonders auf Katrins Tagebücher. Es sind unter anderem diese Selbstzeugnisse, die erstmalig einen Blick in das Innenleben einer Magersüchtigen gestatten.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegend, exzellent geschrieben,
Rezension bezieht sich auf: Engel haben keinen Hunger: Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht (Gebundene Ausgabe)
"Engel haben keinen Hunger" ist aus zwei Gründen ein großartiges Buch:Erstens: Es gibt sehr private Einblicke in eine authentische Geschichte (es beruht auf Tagebucheinträgen und Gesprächen mit den Menschen aus dem engsten Umfeld der Kranken), ist dabei aber niemals voyeuristisch. Zweitens: Man begreift, dass es sich bei Ess-Störungen um eine Krankheit handelt - es ist kein Mode-Trend, sondern hat genetische Ursachen, die durch den schlimmer werdenden Schlankheitswahn zum Ausbruch kommen. Bei aller Tragik schafft die Autorin es, einen sachlichen Ton beizuhalten - sie muss nicht künstlich auf die Tränendrüse drücken, denn die Geschichte ist an sich so tragisch, dass jedes "Mehr" ein "Zuviel" gewesen wäre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich traurig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Engel haben keinen Hunger: Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht (Gebundene Ausgabe)
"Engel haben keinen Hunger", passender hätte der Titel wohl nicht sein können. Wie man ja schon im Klappentext lesen konnte, ist dies die Geschichte einer Magersucht; Katrin Lenck, ein wunderschönes, lebenslustiges Mädchen, welches von all ihren Freundinnen beneidet wird, verfällt der Krankheit, am Ende des Buches wiegt sie bei einer Größe von 176cm nur noch 28kg! Ich habe das Buch in allzu kurzer Zeit "verschlungen", ich war echt begeistert.Würde ich sagen, ich war "zu tränen gerührt", wäre das sehr untertrieben, das Buch hat mich berührt und geweint habe ich auch ausgiebig, vor allem am Schluss. Absolut empfehlenswert, auch wenn es zunächst etwas teuer scheint. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Feines Gespür,
Von
Rezension bezieht sich auf: Engel haben keinen Hunger: Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht (Gebundene Ausgabe)
Das Thema ist angesagt. Trotzdem ist es Brigitte Biermann gelungen, ein völlig unmodisches Buch zu schreiben, eines, das sich nicht dem Mainstream anschließt. Mit feinem Gespür und ihrer - schon in ihren wunderbaren Gerichtsreportagen gelungenen - Mischung zwischen Nähe und Distanz versucht die Autorin, uns in die Gedankenwelt eines Mädchens zu entführen, das zunächst ganz liebenswert, ganz sympathisch scheint. Hier geht es nicht darum, Patentrezepte weiterzugeben, das Buch ist kein Ratgeber, eigentlich ist es ein Buch über die Rat- und Hilflosigkeit der betroffenen Familien.Der Autorin ist es gelungen, zu zeigen, dass das Mädchen wirklich krank ist. So krank, dass ihre Handlungen irgendwann nicht mehr nachvollziehbar werden. Von Seite zu Seite steigert sich das Unverständnis - vom Mitleid bis zum Unmut ja bis zur Wut über diese egozentrische Göre, die alle in ihrer Umgebung leiden lässt. Für mich ist dieses Buch auch ein Beweis der Hilflosigkeit der Umgebung. Die Eltern, die sich kaum trauen, wütend zu werden. Natürlich fragt man sich, warum wurde Katrin so krank. War das Elternhaus wirklich so heil, die Schwester so liebevoll? Vermutlich ja. Und diese Erkenntnis lässt auch den Leser hilflos zurück. Alle küchenpsychologischen Erklärungsversuche müssen zwangsläufig kläglich scheitern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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