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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fabelhaft erzählt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Engel der Verdammten. (Taschenbuch)
Mit "Engel der Verdammten" ist Anne Rice mal wieder ein fantastisches, wundervolles Buch gelungen. Durch ihren detaillierten und fesselnden Schreibstil wünscht man sich oft, mit der Hauptfigur, Asrael, in Babylon oder Athen usw. gewesen zu sein. Asrael, ein biblischer Name und eine biblisch nachempfundene Geschichte. Asrael, ein schöner, hebräischer Jüngling, hat die Fähigkeit, Geister bzw. vor allem den babylonischen Gott Marduk zu sehen und hören. Er unterhält sich mit ihm, was natürlich in den Augen seines jüdischen Volkes ein Frevel gegenüber Gott darstellt. Aber sie sehen immer noch darüber hinweg. Bis Kyros, der königliche Eroberer, die Stadt Babylon einnimmt und Asrael, aufgrund seiner Fähigkeit und seiner Ähnlichkeit mit dem Gott Marduk, vor die Wahl gestellt wird. Entweder er opfert sich für sein Volk (welches dann freigelassen wird) und zugunsten des Königs Kyros (damit er als König über Babylon ausgerufen wird) oder dieser wird die Stadt mit Gewalt einnehmen. Welche Wahl hat dann der arme Asrael noch. Doch er soll nicht den sanften, ruhigen Tod sterben, wie es ihm versprochen wurde. Durch Verrat und Betrag seines eigenen Volkes, stirbt er einen brutalen Tod und auf's grausamste verflucht, soll er von nun an als Mal'ak, uns wohl eher als eine Art Dschinn bekannt, weiter existieren. Voller Hass und doch noch mit einem Hauch Liebe behaftet geht er nun durch die Jahrtausende. Bis er in dieser Zeit auftaucht. Bei einem jüdischen Historiker taucht er auf und bittet diesen, seine Geschichte aufzunehmen. Warum er in dieser Zeit wieder auftauchte und wie er die Welt rettete. Wird er endlich Erlösung finden? Mehr wird nicht verraten! Dieses Buch ist absolut zu empfehlen. An manchen Stellen ist die Geschichte zwar etwas langatmig geschrieben, was dem Buch jedoch keinen Abbruch bringt. Das Buch ist ein MUSS für jeden Fan von Anne Rice und ihren fabelhaften Geschichten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Geschichte eines Geistes,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Engel der Verdammten. (Taschenbuch)
In diesem Buch erzählt Anne Rice von Asrael, einem in Babylon geborenen Hebräer, der durch eine Intrige zum "Hüter der Gebeine" gemacht wird. In seiner unsterblichen Form erzählt er in der Gegenwart einem Professor seine Erlebnisse und den Grund für sein Erscheinen bei ihm. Man liest etwas von der Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar, die Verschleppung der Reichen und Gebildeten nach Babylon, von der "Weltverschwörung" eines Sektenführers und natürlich erfährt man auch, wie Asrael unfreiwillig zu einem mächtigen Geist wurde.Ein absolut spannendes Buch, das mich vor allem durch seine Atmosphäre im ersten Teil - als Asrael noch ein Mensch war - gefesselt hat. An die "Chronik der Vampire" kommt es zwar nicht ran, aber die hätte ja auch mindestens sechs sterne verdient! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die dunkle Seite der Phantasie,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Engel der Verdammten. (Taschenbuch)
Anne Rice hat es mal wieder geschafft...sie bringt uns Leser dazu, eine eigentlich "dunkle" Gestalt zu verstehen und zu lieben. Asrael ist der Herr der Gebeine, ein dunkler Engel. Und doch, durch eine Fügung des Schicksals ein freier Geist. Wie schon bei Louis in "Interview mit einem Vampir" erleben wir Melancholie und teilweise Trauer um das alte Leben...und doch auch Begeisterung für eine neue, andere Daseinsform. Der Kampf mit der eigenen dunklen Seite um die neue Identität ist nicht leicht und so phantastisch die Ideen der Autorin auch scheinen mögen...sie sind nicht einmal unrealistisch. Ich denke in der heutigen Zeit ist es nicht leicht an das Gute zu glauben und auch danach zu handeln...dieses Buch zeigt es deutlich und und läßt einen die Hoffnung doch nicht ganz verlieren.
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