Das Buch sollte man mehrmals lesen, um es zu verstehen. Die Autorin würfelt in jedem Kapitel die Geschichten der Figuren und die Zeit um. Mal wird in der Gegenwart von Echo, der Hauptperson erzählt, mal wird von Tron, einer ihrer Freunde, mal von ihren Eltern als kleine Kinder berichtet. Insgesamt ernst geschrieben, hat dieses Buch etwas magisches.
Story: Echo kommt mit ihrem Leben nicht zurecht. Ihre Mutter ist ein Engel (ehrlich!) und jeder interessiert sich nur für sie, der alles gelingt. Echo steht dabei immer im Schatten. Das einzige, was Echos Begabung zu sein scheint, ist dass sie dadurch, dass sie vor Leuten tanzt, deren Gedanken und Empfindungen sehen kann. Als sie sich im Meer ertränken will, wird sie von einem Mann gerettet, dessen Name sie erst zum Schluß erfährt und der ihr verwährt bleibt. Sie verläßt ihre Eltern und versucht, es sich in New York besser ergehen zu lassen, doch einige traurige Liebschaften machen ihr auch hier zu schaffen. Als sie schließlich zu verzweifeln droht, begegnet ihr endlich wieder der Junge vom Strand, den sie so sehr vermisst hat.
Alles in allem lesenswert, aber traurig und ernst geschrieben. Aber mit Happy-End