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Enemy of the Music Business

Napalm Death Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Napalm Death

Fotos

Abbildung von Napalm Death

Biografie

Originating from Birmingham, England in the early 80's, the line up for side one of their 'Scum' debut of 1986 (Mick Harris (drums), Justin Broadrick (guitar), Nik Bullen (bass/vocals) had already gone through many changes. It changed once again for side two of 'Scum', with Broadrick departing for Head of David and later Godflesh, to be replaced by Bill Steer, Bullen ... Lesen Sie mehr im Napalm Death-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (18. September 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dreamcatcher (rough trade)
  • ASIN: B00004Y26G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.629 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Taste The Poison
2. Next On The List
3. Constitutional Hell
4. Vermin
5. Volume Of Neglect
6. Thanks For Nothing
7. Cant Play, Wont Pay
8. Blunt Against The Cutting Edge
9. Cure For The Common Complaint
10. Necessary Evil
11. C.S. (Conservative Shithead) Part 2
12. Mechanics Of Deceit
13. (The Public Get) What The Public Doesn't Want
14. Fracture In The Equation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Jaa, das sind sie wieder, die alten Napalm Death! Okay, so richtig ausgewimpt war das einstige Flagschiff des britischen Grindcores nie, aber in den letzten Jahren hatte sich das Quintett doch stellenweise zu sehr in Experimenten verzettelt, was bisweilen zu Lasten des hohen Energielevels ihrer Musik ging.

Doch das ist Vergangenheit, denn Napalm Death knüppeln wieder roh, ungeschliffen und ohne nennenswerte Kompromisse. Glücklicherweise verfallen die Engländer dabei aber nicht in das stumpfe Geknüppel ihrer frühen Anfangstage, sondern verstehen es, ihre wüsten musikalischen Eruptionen in geordnete Bahnen zu lenken, so wie etwa auf dem 1992er-Überhammer Utopia Banished. Eine meisterhafte Verknüpfung aus dreckigem Crustcore, kräftigem Death Metal, aggressivem Grindcore und den einmal mehr sehr intelligenten und engagierten Texten von Frontmann Barney Greenway. Sieht also so aus, als hätten Napalm Death die Kurve nochmal gekriegt -- mit Enemy Of The Music Business müssten sie jedenfalls etliche alte Fans zurückgewinnen können. --Frank Albrecht

Rezension

Schon seit den Achtzigern dabei und mittlerweile bestimmt auch irgendwie Pop: Napalm Death. Bestimmt. Was sie allerdings nicht mehr sind: die, die sie mal waren. Einstige zentrale Figuren wie Dorrian und Steer sind mittlerweile bei Cathedral bzw. Carcass verschollen, und neue Untote wie Phil Vane von Extreme Noise Terror tauchten auf und gingen wieder oder blieben wie Mitch Harris (Ex-Righteous Pigs) und Mark Greenway (Ex-Benediction). Neuer Sänger, neuer Corpus, altes Anliegen: le grand terreur (zwischen all dem Wert-demolierenden Gestus aber immer noch wichtig für die Band: Anti-Faschismus). Musikalisch kommt das alles dann fast schon ein bisschen episch, posermäßig rüber - zumindest im Verhältnis zu ihrem Frühwerk. Denn es fehlen die 10-Sekunden-Trasher und die völlig dem Noise ausgelieferten Hass-Attacken. Im Verhältnis zu regulärer Musik bleibt unterm Strich natürlich Grind-Core at its worst. Ohne Liebe, ohne Rücksicht und im Fazit dann aber auch ohne Belang für ihre Bio. Denn wer nur schreit, dem glaubt man nicht. Jedenfalls nicht mehr, wenn er plötzlich etwas leiser schreit. Eine leidlich extreme Platte, aber irgendwie doch nicht extrem genug, um sie sich zu merken.

Linus Volkmann / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
2001 lieh mir ein guter Bekannter die CD - Enemy Of The Music Business - von Napalm Death aus, und teilte mir dabei mit, dass dieses Album wesentlich melodiöser wäre als die früheren Sachen der Band. So legte ich die CD mehr oder weniger ahnungslos in meinen Player ein - wobei ich hier vielleicht noch erwähnen sollte, dass ich kurz zuvor in einer guten Lautstärke - The Dark Side Of The Moon - von Pink Floyd hörte - und ging auf die Toilette (was ein Fehler war) - denn gleich darauf erschütterte ein ohrenbetäubender Lärm mein Wohnzimmer, mein Waschbecken verließ fluchtartig das Badezimmer und der Gips bröckelte schockiert von der Decke.

"Melodiöser?", dachte ich, während ich in Rekordzeit meine Notdurft verrichtete, und mich beeilte den Lautstärkeregler meiner Stereoanlage so schnell wie möglich nach unten zu regulieren, um eventuelle Boxenschäden zu vermeiden. Der markerschütternde Radau von dem Lied - Taste The Poison - (wie zutreffend) - bei dem wahrscheinlich noch nicht einmal Beethoven die Nuance einer Melodie erkannt hätte - hörte sich für mich an, als würde ein Presslufthammer gerade mit einer Kreissäge den Beischlaf vollziehen, während ein Winkelschleifer eine Bohrmaschine rasiert. Unweigerlich fing ich an zu lachen, und war überrascht mit welcher Art von Musik man auch Geld verdienen kann.

Das dritte Lied - Constitutional Hell - beginnt mit einem Geräusch, das entsteht wenn man im Badzimmer mit der Schlagbohrmaschine frontal in die Steckdose hineinbohrt, und gleich darauf nicht nur der FI-Schalter, sondern auch die Sicherung eines kompletten Wohngebietes rausfliegt. Der Hörer läuft hier ebenfalls Gefahr, durch die enorme Wucht der Töne direkt durch das geöffnete Fenster auf die Straße hinaus katapultiert, und von einer Dampfwalze überfahren zu werden. Textlich beschäftigt sich Napalm Death damit, dass sich der Mensch in allen Lebensbereichen aber vor allem in der Arbeitswelt seine eigene Hölle konstituiert (schafft), in der es alles gibt, außer Anstand, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Verständnis und Mitmenschlichkeit. Dieses Lied ist eine zutreffende "Hommage" für jeden schlechten Arbeitgeber oder Chef, bei dem man sich dann auch noch drei Titel später mit - Thanks For Nothing - in gebührender Form bedanken kann (darf).

Enemy Of The Music Business - ist ein Album, das sich nicht nur sehr gut dafür eignet schlechte und unseriöse Arbeitgeber oder täglich nervende Callcenter in die Hölle zu schicken, sondern das auch dem Titel ' The public gets, what the public doesn't want - voll und ganz gerecht wird, denn schlechte und unseriöse Arbeitgeber, bzw. nervende Callcenter braucht wirklich keiner, aber leider bekommt die Gesellschaft oftmals immer nur das, was sie wirklich nicht braucht.
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5.0 von 5 Sternen Helden 20. Februar 2008
Format:Audio CD
Ok, ich gebs zu: Fan. Mit Haut und Haar, von Kopf bis Fuss.
Diese Band hat mir als damaligen New-Metal-Hörer die Ohren freigepustet. Ich hatte zwar schon öfter mal von den Jungs gelesen, aber nie gehört, dann 2000 dieser Release! Allein der Opener "Taste the poison" macht klar wo Napalm Death eine Linie zwischen Ihnen und der restlichen Knüppelgarde zieht. Präzise Wechsel, höchtes Tempo, doomige Parts und alles zusammengehalten von Barney Greenways über die Jahre perfektioniertem Gesang. Weltklasse auch die Überhits "next on the list","necessary evil",
"(the public get) what the public doesn't want". Diese Platte hat mir eine welt geöffnet...
Absoluter Burner!
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots 22. März 2001
Format:Audio CD
Technisch und Musikalisch mal wieder perfekt.Leider heisst der Producer hier nicht Colin Richardson,was sich gewaltig auf den Sound dieser CD auswirkt.Der ist im Vergleich zu Meisterwerken wie Fear,Emptiness,Despair etwas zu dünn geraten!
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