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Die Ruhrpott-Thrasher machen exakt da weiter, wo sie mit Violent Revolution aufgehört haben, und ballern dem Hörer eine rasiermesserscharfe Riff-Salve nach der anderen um die Ohren. Gitarrist Sami Yli-Sirniö (ex-Waltari/In-Rags) in die Band aufzunehmen, war die klügste Personalentscheidung der Kreator-Karriere, denn der kleine Finne übertrifft alle seine Vorgänger spieltechnisch um Längen und feuert in atemberaubendem Tempo eine hochklassige Akkordfolge nach der anderen ab. Mit leichten Anleihen bei Slayer unterfüttert er Milles gewohnt intensive Vocals mit brachial-düsteren Schwermetall-Vibes, die selbst in der Thrash-Champions-League ihresgleichen suchen. Dazu kommen noch viele angenehm unaufdringliche Hit-Refrains und eine enorm druckvolle Produktion, die Enemy Of God endgültig zu einem Referenzalbum machen. -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS Thrash Highlight des Jahres?,
Rezension bezieht sich auf: Enemy of God (Audio CD)
Unglaublich was Mille und seine Mannen da abgeliefert haben. Nach all den Jahren kein bischen müde erfinden sich Kreator im Jahr 2005 neu und knallen dem Zuhörer ein brutales und dennoch hochmelodiöses Riffgewitter um die Ohren. Der neue Gitarrist ist spieltechnisch und musikalisch tatsächlich auf dem allerhöchsten Niveau, man kann seine Spielfreude bei dieser Aufnahme wirklich spüren. Eine perfekte Produktion (was für eine Base-Drum!)rundet den perfekten Gesamteindruck ab. Für mich (bisher) das Thrash-Album des Jahres, das schwer von einer anderen Band zu übertrumpfen sein wird.Fast jeder Song ist ein Hit, trotzdem meine Anspieltips: "Enemy Of God", "Voices Of The Dead" und "Under A Total Blackened Sky". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geistreicher Thrash Metal,
Rezension bezieht sich auf: Enemy of God (Audio CD)
Zu Anfang oute ich mich erstmal als Fan von "Endorama". Ohne diese viel kritisierte Scheibe wären der superbe Vorgänger "Violent Revolution" und "Enemy Of God" in dieser Form wohl nicht möglich gewesen.Mille und seine Spiessgesellen lassen es auch beim neuen Knaller so richtig krachen...ohne aber Tempiwechsel oder melodische Einwürfe zu vernachlässigen.Schon die Anfangsbreitseite "Enemy Of God" und "Impossible Brutality" zeigen dem Rest der Thrash Gemeinde wo der Frosch die Locken hat.Enzelne Songs hier jetzt herauszuheben ist unnötig,da man sonst dem Rest des Materials Unrecht tun würde.Ein besonderes Ohrenmerk ist auf die Texte zu legen,denn da hat sich Herr Petrozza (Im Gegensatz zu vielen anderen Textern)mal wieder viele Gedanken zu weltpolitischen und sozialkritischen Themen gemacht.Besser kann man modernen und traditionellen Thrash Metal eigentlich nicht miteinander verbinden.Volle Punktzzahl!!!!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Metal-Herz was willst du mehr ?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Enemy of God (Audio CD)
Hurra ! Die neue KREATOR ist da. Und die Heavy Metal-Welt kann aufatmen. Denn das Thrash-Ausshängeschild aus dem beschaulichen Essen ist scheinbar die einzige Konstante, auf die man sich seit Jahrzehnten verlassen kann. Nach den eher experimentellen (aber keinesfalls schlechten) Alben Anfang/Mitte der Neunziger Jahre, die nur noch bedingt etwas mit den „wahren" Sound der Band zu tun hatten, meldet man sich nun mit einem reinrassigen Thrash-Meilenstein zurück, das zu jeden Sekunde nach 1000% KREATOR klingt. „Enemy of God" schlägt musikalisch voll in die Kerbe, die man an dieser Combo sooo liebt. Das heißt voll back to the roots! Agressives Songwriting, stellenweise ultraderbes Gebretter der alten Schule, haufenweise todsichere Hammerriffs...und dazwischen ein keifender Mille in Bestform, der die hochpolitischen und äußerst brisanten Texte zur „Lage der Nation" unglaublich authentisch zu intonieren vermag. Jedoch haben wir eine winzige Neuerung bzw. Kurskorrektur zu vermelden. Die schon früher stets vorhandenen Melodien sind diesmal noch offensichtlicher in den Vordergrund getreten, was man nicht zuletzt der Handschrift des finnischen Import-Gitarristen Sami zu verdanken hat. Der beste Gitarrist, den die Band wohl JEMALS hatte und der dem Sound zu jeder Zeit das Prädikat „wertvoll & außergewöhnlich" gibt. Trotz allem wird jeder Die-Hard-KREATOR-Fan diese Scheibe blind zu den alten Perlen wie „Extreme Aggressions" oder „Coma of Souls" einreihen. Darauf verwette ich meinen Arsch ! Denn mit Abrissbirnen wie dem endgeilen Titelsong , „Under a blackened sky" , „Murder fantasies" , „Impossible brutality" , „One evil comes - a million follows" oder "When death takes its dominion" greift die Band mehr denn je nach der absoluten Thrash-Krone. Verdammt, besser kann man diesen Sound einfach nicht spielen ! Es gibt nur wenige Bands, die man wirklich unter tausenden raushören kann. KREATOR gehören definitiv dazu. Und diese Einzigartigkeit hat man sich auch auf „Enemy of God" bewahrt. Ein Album ohne Durchhänger, das auch noch nach 30 mal Hören Spaß macht...Wetten dass ?
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