Um es kurz zu machen: Dieses Buch sollte für Studierende der Politologie/ Soziologie zur Pflichtlektüre werden. Die Autoren verteidigen das "Abendland" überzeugend gegen Versuche, es als die Quelle allen Übels dieser Welt darzustellen. Gerade in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften ist es seit den sechziger Jahren in Mode gekommen, westliche Ideen wie Demokratie und Menschenrechte als "repressiv", "imperialistisch" etc. zu diffamieren. Die Autoren enthalten sich jeder ideologischen Verzerrung und haben so ein unbequemes, aber hochvernünftiges Werk geschaffen, dass den Blick auf die wirklichen Bedrohungen für Vernunft und Menschenwürde lenkt.