Kundenrezensionen

7
3,4 von 5 Sternen
Endzeit
Format: Audio CDÄndern
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2011
Beschreibung

Nach einem schweren Unfall ist Psychotherapeutin Gabrielle Fox an den Rollstuhl gefesselt. Das Leben geht jedoch weiter und so bekommt Gabrielle eine neue Patienten, die junge und etwas unheimliche Bethany. Die 16-jährige Bethany ist gewalttätig, manipulativ, hat ihre Mutter auf grausame Art und Weise ermordet und behauptet Naturkatastrophen vorhersehen zu können.

Als Bethanys Katastrophen-Prophezeiungen sich eine nach der anderen erfüllt beginnt Gabrielle sich Sorgen zu machen und versucht gemeinsam mit dem Wissenschaftler Frazer die Wahrheit über Bethanys Vorhersagen herauszufinden. Als Bethany den Weltuntergang prophezeit gerät die Welt von Gabrielle ins Wanken'

Meine Meinung

Liz Jensens ausergewöhnlicher Thriller >>Endzeit<< wird von einer meiner Lieblingssprecherinen, Andrea Sawatzki gesprochen. Mit ihrer speziellen und fast schauspielerischen Umsetzung haucht sie der Geschichte Leben ein. Vor allem Andrea Sawatzkis Interpretation der 16-jährige Bethany konnte mich begeistern. Ich könnte mir niemanden vorstellen der die Figuren und Atmosphäre dieses Thrillers besser zur Geltung hätte bringen können als diese Sprecherin.

Nachdem man Gabrielle und Bethany näher kennengelernt hat geht es auch ziemlich schnell zur Sache denn es herrscht Endzeitstimmung! Gefesselt von dem rasanten Handlungsverlauf und der tollen sprachlichen Untermalung steuert die Geschichte auf einen krönenden wie auch dramatischen Abschluss zu.

Auch wenn die Story zu Beginn etwas Anlaufszeit benötigt hat mir dieses Hörbuch ausgesprochen gut gefallen. Die agierenden Charaktere sind einzigartig und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Vor allem die beiden Hauptfiguren Gabrielle und Bethany habeen es mir angetan, denn beide haben eine geheimnisvolle Vergangenheit die sich erst nach und nach aufklärt. Sehr erfrischend fand ich, dass Liz Jensens Romanheldin die Gehbehinderte Gabrielle ist und somit total aus der Reihe vergleichbarer Thriller schlägt. Die Stärke die hinter dieser Figur steckt ist atemberaubend.

Fazit

Spannender Endzeitthriller der anderen Art.

Bewertung

Handlung: 5 Sterne
Charaktere: 5 Sterne
Sprecher: 5 Sterne
Hörspaß: 5 Sterne
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Endzeit" von Liz Jensen beginnt in einer beklemmenden Atmosphäre. Im viel zu heißen englischen Sommer ist die Kunsttherapeutin Gabrielle Fox froh, wieder einen Job zu haben. Zu bedrückend waren die letzten Monate nach dem verheerenden Autounfall, bei dem sie ihren Mann und ihr ungeborenes Kind verlor. Mutig, aber erschöpft stellt sie sich ihrem ersten Fall, den furchtbaren Vorhersagen eines völlig traumatisierten Teenagers. Die 16-jährige Bethany wurde von ihren christlich-fundamentalistischen Eltern misshandelt und schafft es in den Sitzungen mit traumwandlerischer Sicherheit, Gabrielles wunde Punkte zu treffen. In dieser bis zum bitteren Ende beklemmenden Kassandra-Geschichte entwickelt Liz Jensen ein apokalyptisches Szenario, das einem Schauer über den Rücken jagt, selbst wenn das Finale ein wenig arg dramatisch ausfällt. Die Schauspielerin Andrea Sawatzki liest den düsteren Stoff wieder einmal grandios und schafft es, die unheimliche Spannung bis zur letzten Seite perfekt zu intonieren.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auf einer Fahrt nach Berlin hörten meine Frau und ich das Hörbuch ENDZEIT von Liz Jensen - echt gruselig, so schön mit spitzer Stimme und Geflüster intoniert von Andrea Sawatzki. Hier geht es um ein Mädchen das seine Mutter tötete aber das ist nicht alles, sie hat Visionen vom klimatischen Ende der Welt; Hurrikans, Wirbelstürme, abschmelzende Gletscher und Millionen von Toten. Wer mag ihr glauben? Wer mag ihr zuhören, denn sie sitzt in der Psychiatrie und bekommt Elektroschocks, mit jeder Gabe von EKT wird die Gabe aber stärker, als Bethany eine neue Therapeutin bekommt, Gabrielle, spitzt sich die Situation dramatisch zu.

Echt gruselig und wirklich schrecklich gut eingelesen von Andrea Sawatzki, sodass meine Frau meinte ich solle doch ausschalten es würde ihr zu nahe gehen - also muss die Geschichte gut sein, oder?

Ein wenig Psychostory, ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Krimi und jede Menge Klimakatastrophe, ein aktueller und guter Mix. Wer so etwas gerne mag wird bei ENDZEIT von Liz Jensen voll auf seine Kosten kommen.

Mehr mag ich eigentlich gar nicht von der Handlung und den Ereignissen verraten, aber die Spannung bleibt bis zur letzten der sechs CDs erhalten, das war gut und diese gruselige Stimme von Bethany, da vermutet man sofort nichts Gutes - der Wirbelsturm der auf Rio de Janeiro trifft und viele Menschen tötet ist da erst der Anfang.

Also man soll ja Katastrophen nicht herbei reden aber wer sich gerne einmal in ENDZEIT Thematik frösteln möchte dem sei das Hörbuch ans Herz gelegt, es erfüllt aktuell alle Voraussetzungen um sich in heimatlicher und wohnlicher Atmosphäre zu gruseln, zu frösteln und entspannt zurück zu lehnen - dann hoffen wir einmal das die Pole nicht doch schmelzen, Grönland zu Grünland wird und die Hurrikansaison nicht jedes Jahr früher beginnt?!

Hoffentlich also nur ein Hörbuch mit Gruselfaktor und kein echter Ausblick was uns allen noch blühen mag, ob mit oder ohne eine Bethany...

Empfehlenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2011
Zu diesem Buch kann man nicht einfach eine normale Rezession schreiben, nein, um alles auffassen zu können müsse man so viel analysieren und hinterfragen, dass es einer Abitur-Deutschprüfung im Leistungskurs gleichen würde. Aber ich glaube nicht das ihr Leser und auch die Verleger einen 2000 Wörter Aufsatz lesen möchtet:)

Daher fange ich mal ganz einfach an:
Der erste Eindruck: Als ich das Buch auspackte und das erste Mal in der Hand hielt, wusste ich sofort: das ist kein gewöhnliches Buch. Es durchfloss mich ein fast elektrisierender Strom. Dieses Buch, als Hartcover gefasst, mit diesem atemberaubenden Bild, beeindruckt sehr. Mir persönlich gefällt die erhobene Schrift des Titels sehr.
Wenn ich jetzt in einen Buchladen gehe und dieses Buch entdecke, komme ich nicht drum herum es in die Hand zu nehmen und mit den Fingern über die Schrift zu gleiten.

Inhalt: Durch die Leseprobe bekommt man einen kurzen Einblick in die Geschehnisse. Doch wie des Öfteren unterscheidet sich der Inhalt der Leseprobe sehr von dem Inhalt des gesamten Buches. So auch in diesem Fall. Anfangs war ich fast enttäuscht darüber, dass es nicht mehr um die Hintergründe und Ursachen der Ermordung der Mutter handelt. Wer hier blutrünstige Handlungen sucht, ist falsch. Die Hintergründe werden zwar erläutert, doch diese führen viel tiefer in die Handlung hinein, als man vorerst von ausgeht. Von dem Inhalt selbst will ich nichts weiter verraten. Jeder hat/kann sicherlich selbst den Klappentext lesen und ich persönlich finde es nicht gut, wenn zu viel verraten wird.
So viel kann ich allerdings sagen: Liz Jensen setzt sich mit vielen Themen in diesem Buch auseinander: Psychiatrie, Behinderungen, Naturkatastrophen, Religion, Apokalypse, Politik, zerstörte Familien, Liebe, Freundschaft.
Dieses Buch deckt viele interessante Aspekte ab und ist sehr empfehlenswert für jeden Leser, der nicht gerade einen typischen Thriller sucht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann den Handlungen gut folgen. Die Charaktere werden detailgenau beschrieben und man erhält ein sehr gutes Bild von ihnen.
Die zwei Hauptcharaktere, Gabrielle und Bethany, entsprechen keinem typischen Heldenbild, aber dennoch kann der Leser sich gut mit ihnen identifizieren, wenn auch manchmal nicht immer. Obwohl gerade Bethany nicht sonderlich mitleiderregend ist, fiebert der Leser mir ihr mit und hofft für sie das Beste und auf einen guten Ausgang der verzweigten Misere.

Etwas sehr Gutes muss ich aber leider noch verraten: das Buch endet nicht in einem rosa roten unrealistischen Happy End. Viel zu oft kommt es vor, das kurz vor Schluss eine riesen Wendung kommt, die das Ganze unrealistisch erscheinen lässt, nur um einen positiven Ausgang herbeizurufen. Zum Glück ist das ganz und gar nicht der Fall.

Also hier noch einmal: Wer eine gute, anspruchsvolle Story sucht, ist hier genau richtig!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2012
Die Handlung selbst ist recht interessant. Eine jugendliche Mutter-Mörderin in einer Anstalt sagt sehr präzise Naturkatastrophen vorher und sie sagt das Ende unserer Welt voraus. Zudem ist ihr Vater Pfarrer (oder ähnliches) und sie hat viel Ahnung von Religion. Doch das ist eben noch das Beste.
Ihre neue Therapeutin sitzt im Rollstuhl - Schwäche wurde schon subtiler dargestellt. Und subtil und dezent kann man diese Schreibe nicht nennen. Auch sonst ist es sehr gewollt dieses Buch. Die Autorin zwingt einem regelrecht ihre Sicht auf. Beschreibungen sind sehr penetrant und versuchen ein starkes, gewaltiges Bild wider zu geben. Es wird wenig dem Leser überlassen - das Gegenteil findet man in Paula Köhlmeiers "Maramba".

Und dann kommt da noch Andrea Sawatzki...
Als Schauspielerin mag ich sie, doch als Sprecherin ist sie furchtbar. Schon in S.J. Watson - "Ich darf nicht schlafen" musste ich sie ertragen. Sie liest das komplette Buch in einer Art, die man am besten als "pissig" beschreiben kann. Sie klingt genervt und angewidert. Ständig und von allem. Das nervt auf Dauer extrem. Klar ist das Buch keine Komödie, aber es ist einfach furchtbar.
Die Stelle in der die Hauptperson (im Rollstuhl) beschreibt, wie sie sexuelle Lust, trotz Querschnittslähmung, empfinden kann widert einen einfach nur an.

Nicht empfehlenswert, gerade in dieser Kombination.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2012
Die Sprecherin ist fantastisch. Leider reicht das nicht aus. Ich kann diesen Roman nicht empfehlen.

Denn die Story wimmelt nur so von Psycho-Gesülze und bedeutungsschwangeren (und doch hohlen) Floskeln. Hier ein paar Beispiele aus dem 1. Track:

"In dieser Hitze musste man sterben, durchdrehen oder sich fortpflanzen."
"... oder wir hatten Sex, ein wildes Gewirr aus Gliedmaßen..."
"Als der Himmel schließlich seine Schleusen öffnete, nahmen die Unwetter biblische, größenwahnsinnige Ausmaße an..."
"Gewöhne dich daran, dass A zu B führt."

Dieser Stil ist mir zu plakativ. Damit soll die Story nur in die Länge gezogen werden und das Fehlen von Spannung irgendwie "ersetzt" werden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Ich muss gleich gestehen das ich ein großer Fan von Andrea Sawatzki bin. Nur leider konnte das diesem schleichtem Buch auch nicht helfen. Es gibt viele sehr gute und spannende Bücher die ein sehr ähnliches Thema behandeln dies hier isz jedoch sehr "öde".
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