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Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht
 
 
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Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht [Broschiert]

Achim Wohlgethan
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der “Top Secret”-Stempel auf dem Cover von Achim Wohlgethans „Insiderbericht“ Endstation Kabul über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr verspricht sensationelle Enthüllungen. Zwar erweist sich das, was der ehemalige Stabsunteroffizier und sein Co-Autor, der Ex-Hauptmann und ehemalige Presseoffizier Dirk Schulze, in ihrem Buch dann tatsächlich berichten, als vielleicht doch nicht ganz so spektakulär, wie mancher gehofft (oder auch befürchtet) haben mag. Einige mehr oder weniger brisante und auch schockierende Details hat die Lektüre aber doch zu bieten.

Damit sind nicht nur die schon öfter gehörten Klagen über eine teilweise äußerst mangelhafte Ausrüstung der Truppe gemeint -- oder darüber, dass in Kabul eintreffende Bundeswehrsoldaten zu Beginn der Mission noch mit zivilen Charterbussen zu ihrem Camp gefahren wurden, bis bei einem Selbstmordanschlag vier Insassen eines solchen Transports starben und weitere 29 verletzt wurden. Manche Passagen des Buches sind sogar von einer gewissen Komik: etwa die, in denen davon berichtet wird, wie sich die Truppe während Wohlgethans Dienstzeit in Afghanistan auf die Besuche von Politikern (die die Autoren auch als „Gefechtsfeldtouristen“ bezeichnen) vorbereitete, oder jene, in denen uns die Inkompetenz mancher, sich bisweilen auch widersprechender Befehlshaber vor Augen geführt wird. Darüber mag man schmunzeln.

Alles andere als zum Schmunzeln aber ist etwas anderes, das zwischen solchen, für einen „Insiderbericht“ irgendwie ja erwartbaren „Enthüllungen“ beinahe untergeht und das man nur deshalb nicht überliest, weil es auf das Grausamste in Erinnerung ruft, dass die Operation „Enduring Freedom“ letztlich doch nichts anderes als ein Kriegseinsatz ist -- mit allen Konsequenzen! Dazu gehört der Umstand, dass die Regeln der Menschlichkeit ungeachtet etwaiger UN-Konventionen offenbar manchmal nur eingeschränkt gelten: Wenn wir Wohlgethans und Schulzes Schilderungen glauben dürfen, haben ISAF-Soldaten nämlich auch schon einmal Kinder zum Aufspüren von Minen missbraucht, indem sie Äpfel ins Feld warfen und ihre Reaktion abwarteten: Wenn die Kinder losliefen, ohne dass eine Mine explodierte, „galt das Gelände als unvermint. Liefen sie nicht los, wurden Spezialkräfte zur Entschärfung gerufen“. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

»Keine Frage, ein brisantes, schockierendes Buch, es widerspricht der politischen Heuchelei, es rüttelt auf, weil deutlich wird, welchen Risiken die Bundeswehrsoldaten ausgesetzt sind. Zudem besticht es durch klare Sprache und durch Authentizität [...]« 01.03.08/ Stuttgarter Nachrichten / Winfried Weithofer »... ein lesenswerter Bericht eines Unteroffiziers über die Anfänge des Afghanistan-Einsatzes.«”FAZ / 15.2.2008 / Stephan Löwenstein »Endstation Kabul ist mehr als das erste Buch über den Afghanistan-Einsatz aus der Feder eines Bundeswehrsoldaten (…). Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Plötzlich spielen die Gefühle von Soldaten eine Rolle. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat.« taz / 12. April 2008 / Ulrike Winkelmann

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128 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Um Gottes willen, bloß die Finger weg von dem Buch, James Bond kann sich schon mal frisch machen, Achim Wohlgethan ist da..., 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht (Broschiert)
Also zunächst einmal, ich danke allen vorhergehenden Autoren der Rezensionen, man sieht genau, wer mal Soldat war/ist und wer nicht. Da ich selbst aktiver Offizier dieser Armee bin, würde auch ich gern ein paar Worte über das Buch fallen lassen.
1. Finger weg! Das Geld würde einer karitativen Organisation besser stehen und nicht die Tantiemenkasse eines völlig in seiner Fantasie lebenden ehemaligen Stabsunteroffiziers füllen.

Zu dem Buch selbst:
Sicherlich haben sich alle Missstände, Vorfälle, Unglücke und Anschläge dort ereignet, sicherlich auch in der Zeit, in dem StUffz Wohlgethan da war (niemand wird das je überprüfen können). Aber niemals war StUffz Wohlgethan an allem wie beschrieben beteiligt. Wer Kinder zur OP nach Deutschland schickt, Lebensmittel verteilt, mit allen illustren Geheimdiensten dieser Erde kooperiert, Kommandosoldat ist/wird, ein lockeres tete-a-tete mit dem KSK feiert, sich einen Namen beim KCT macht udn gleichzeitig noch bei allen Anschlägen mittendrin statt nur dabei ist, ist kurz gesagt nicht von dieser Welt.
Meine Güte, warum hat es StUffz Wohlgethan nicht schon eher gegeben?
Ich bitte meinen ironischen Ton zu entschuldigen, aber mich hat jede Seite dieses Buches extrem angebrochen. Wer auch nur einen Tag über die Grundausbildung hinaus in dieser Armee gedient hat, weiß, dass das alles so hanebüchend ist.
Ein 36jähriger StUffz? (ja nee, is klar, hab ich zwar noch nie in 7 Jahren Dienstzeit erlebt, aber bei ihm war das dann wohl die vielgerühmte Ausnahme)
Ein nicht genau beschriebener Dienstposten im Ausland, der einem eine freie Verwendung nach eigenem Gutdünken und Interesse ermöglicht? (auch das hat es und wird es in der Bundeswehr allein aus versicherungsrechtlichen Gründen nie geben)
Wohlgemerkt, der Mann ist/war Stabsunteroffizier. Das bedeutet, er steht auf der Skala der Unteroffiziere sehr weit unten, das passt alles hinten und vorne nicht.
Wohlgethan zählt eine endlose Reihe von Infanterie- udn Speziallehrgängen auf, von denen etliche, das weiß ich selbst, nur schwer, und wenn dann mit langer Vorbereitung zu bekommen sind, schon allein aus Kapazitätsgründen. Komischerweise galten die normalen Regeln der Behörde Bundeswehr bei Wohlgethan da nicht. Er hat alle Lehrgänge nahtlos zugewiesen bekommen, hat sich bei keinem verletzt und alle bestanden. Also mir persönlich wurde bis jetzt die Ehre zuteil, den Einzelkämpferlehrgang I zu besuchen und dieser Lehrgang hat eine Ablöserate von 30-50% aufgrund von Verletztungen. Und das markiert noch nicht das Ende der Fahnenstange. Klar, dass bei Wohlgethan alles nahtlos und perfekt hingehauen hat.

Zu den anderen Rezensenten:
"Es erschließt sich auch logisch das Alter von Wohlgethan aufgrund seiner Laufbahn vorher", so oder so ähnlich war der Tenor eines Autors. Jetzt mal ehrlich, ein Soldat, der erst Wehrdienst macht, dann beim BGS ist, da langweilts ihn, dann geht er zur Legion, die ja für ihre Spaziergangs-Ausbildung bekannt ist und nebenbei wird er noch Hubschrauberpilot, was ja auch im Handumdrehen zu schaffen ist??? Das hat nichts mit Abneigungen gegen Fallschirmjäger zu tun, aber mir fällt dazu nur eines ein: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Tja, zusammenfassend kann man nur sagen, es regt mich wahnsinnig auf, dass es da jemanden gibt, der sich als Autor bezeichnet und mit Pseudo-angeeignetem Wissen und der Unwissenheit eines Großteils unserer Bevölkerung über Afghanistan reichlich Geld verdient.
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48 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Die Offenbarung eines Wichtigtuers....., 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht (Broschiert)
Was macht man, wenn man als charakterschwacher Mensch, dem auch die Bundeswehr aufgrund diverser Eskapaden und Auffälligkeiten in seinem zivilen Vorleben keine Chance auf Karriere mehr gibt (gab es da vielleicht mal Probleme mit Ihrer Sicherheitsüberprüfung?) und der nach seinem Ausscheiden feststellt, dass er gar keine Freunde mehr hat? Er schreibt ein Buch über seinen "ganz privaten Krieg" am Hindukusch!

Auf der ersten Seite des Prologs fühlte ich mich noch an meine persönlichen Erlebnisse an den 11.September 2001 erinnert, im ersten Kapitel war ich noch etwas über den Stil des Autors irritiert, doch dann war das ganze Buch nur noch eine einzige Aneinanderreihung von Vermutungen, Fantasien eines Spinners, Fehlinterpretationen und Unwahrheiten.

Ich bin selbst 12 Jahre Soldat gewesen, war ebenfalls im Auslandseinsatz, habe viele hunderte Soldaten vor, während und nach Einsätzen im beschriebenen Zeitraum betreut.....und habe niemals auch nur annähernd so viel Unsinn gelesen/gehört wie von diesem Autor.

Ein Herr Stabsunteroffizier, der am Tag des Eintreffens im Einsatz von seinem Kumpel einen tollen Posten verschafft bekommt; der selbst entscheidet, wann er mal durch Kabul fährt und dann auch noch unserer Politik und den internationalen Militärs seine Ratschläge zur Weltverbesserung gibt?!! Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll!

Was mich jedoch am meisten anwidert ist die Tatsache, dass Sie, Herr Wohlgethan, ihr Buch den Soldaten in den Einsätzen und den dabei verletzten und getöteten Soldaten widmen! Welch Hohn, welch Spott, welche Respektlosigkeit gegenüber jungen Menschen, die sich tatsächlich für die Gute Sache, Frieden und Freiheit einsetzen und dabei zu Schaden kommen oder kamen.

Ich selbst bin inzwischen kein Soldat mehr und somit unbefangen; es gibt sicher auch vieles zu verbessern bei der Bundeswehr, was hier jedoch "verkauft" wird, entbehrt jeglicher Grundlage.

Damit genug, auch wenn man ein zweites Buch als Rezession schreiben könnte. Zum Schluß noch eine Bitte, Herr Stabsunteroffizier:
Spenden Sie Ihre Tantiemen dieses Buches dem Verein "Lachen helfen e.V.", damit Sie wenigstens im Nachhinein einmal im Leben etwas "wohlgetan" haben! (als Soldat kennen Sie ja den Verein)
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33 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Fachliche Mängel und pennälerhafter Schreibstil, 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht (Broschiert)
Nachdem ich mir diverse Meinungen zu diesem Buch zu Gemüte geführt hatte, wollte ich mit nunmehr selbst ein "Bild" davon machen. Allerdings sind meine schlimmsten Erwartungen noch übertroffen worden.
Es ist sicherlich beachtlich und bewundernswert, dass Herr Wohlgethan sich einer solchen Herausforderung wie dem ISAF-Einsatz gestellt hat (Dafür 1 Stern). Lobenswert ist auch die Tatsache, dass er das Thema Afghanistan-Einsatz der Bw überhaupt wieder einer breiteren Diskussion zugänglich gemacht hat (Dafür den zweiten Stern).
Das Buch selbst aber kann den gehegten Erwartungen in keiner Weise standhalten:
Zunächst häufen sich in der Tat fachliche Mängel im Hinblick auf die Benennung und Bezifferung von Verbänden der Vorausbildung und auch im Einsatzland. Das mag auf den ersten Blick nur den militärisch geschulten Leser stören; es stellt sich jedoch die Frage, inwieweit eine seriöse Recherche bzw. Tatsachenschilderung vorliegen kann, wenn schon derartige Angaben fehlerhaft sind.
Des weiteren muss ich mich in der Tat auch einem der Vor-Rezensenten anschließen, der zu Recht Zweifel daran anmeldet, ob ein Stabsunteroffizier die von ihm geschilderten Vorgänge zutreffend und lagegerecht beurteilen kann.
Der Schreibstil ist sehr schlicht und verzichtet auf jegliche rethorische Mittel. Insoweit gelingt es den Autoren nicht, einen etwaigen Spannungsbogen selbst dort aufzubauen, wo die geschilderte Situation nach einem solchen geradezu schreit.
Völlig nervtötend ist aber auch für mich die überzogene Selbstdarstellung und die damit einhergehende Selbstbeweihräucherung des StUffz Wohlgethan frei nach dem Motto "Ohne mich und meinen Kameraden Alex wäre die ISAF-Mission - und vermutlich auch OEF - schon zu Beginn gescheitert".
Herr Wohlgethan prangert fehlende Kameradschaft an, hält selbst aber nur Angehörige seiner Truppengattung für Kameraden und andere Soldaten schlichtweg für Kollegen. Insofern ist er es augenscheinlich, der sich unkameradschaftlich verhalten hatte.
Hinzu kommt noch der Eindruck, Wohlgethan und Alex sind als Angehörige von speziellen Spezialeinheiten der Spezialarmee die Einzigen, die zum Beispiel die Durchführung der Loya Jirga sicherstellen konnten.
Ich hatte zuvor schon "Kabul, ich komme wieder" von Boris Barschow, "Einsatz am Hindukusch" von Britta Petersen und "Auslandseinsätze der Bundeswehr" von Andreas Rauch gelegen.
Alle diese drei Werke spielen in einer völlig anderen Liga. Die Schilderung von Boris Barschow ist im Gegensatz zum hiesigen Werk und auch an sich herausragend.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das vorgelegte Werk der Herren Wohlgethan und Schulze einer kritischen Überprüfung nicht standhalten kann.
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