dem ersten album habe ich - trotz toller songs - angekreidet, dass so ziemlich alle songs gleich klingen würden. sound, atmosphäre und tempo waren da viel zu ähnlich, trotzdem wars ein gutes album. nun, die mittlerweile auf ein quintett angewachsene band hat die richtigen veränderungen vorgenommen, denn die songs auf diesem album variieren mehr in sachen tempo und atmosphäre, es wurden unterschiedlichere keyboardsounds verwendet, leadgitarrenparts und weiblicher gesang sorgen für weitere abwechselung.
eröffnet wird das album vom song unbroken silence, der schon mal episch und düster daher kommt, aber etwas schleppender - im positivem sinne - wie früheres material. everlasting geht im midspeedtempo los, in der mitte wirds dann langsamer, aber um so bombastischer. dead end war ja die singleauskopplung. hier ertönen schöne weibliche vocals, die wie oben erwähnt, der ganzen sache eine neue atmosphäre geben. im wechselgesang peitschen die sängerin und der sänger mit seinen brachialen growls den zuhörer durch den gelungenen song. all ends in silence ist recht langsam gehalten, weist fast schon eine doom-metal atmosphäre auf. eine gelungene, sehr triste und traurige, jedoch aggressive ballade. sleepless angels geht zwar genau so bombastisch, aber viel flotter zu werke. in cold dawn experimentiert die band mal ein wenig mit elektronischen samples im hintergrund, auch sehr gelungen. mit rimed with frost wirds wieder doomiger. langsames tempo, schwermütige atmosphäre, viel bombast und aggressivität. the rain ist wieder ein schneller titel, bei guardians wird wieder leicht auf die bremse getreten - ab und an, es geht auch flott zur sache - und es kommt wieder weiblicher gesang dazu. den abschluss bildet die ballade gone, wieder traurig und schwermütig.
das album ist, wie oben schon dargestellt, mehr als gelungen. lediglich weist es nicht einen ganz so fetten sound wie sein vorgänger auf. aber ansonsten alles richtig gemacht. hoffentlich gehen dark the suns den eingeschlagenen weg dieser gothic/dark/doom richtung weiter.