Nach dem Tod ihres geliebten Terriers David beschließen Sabine Runkel und ihr Mann, wieder einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Als sie das Hundebrüderpaar Bruno und Jackson sehen - zwei große Husky-Retriever-Mischlinge - ist es Liebe auf den ersten Blick. Zwei große Hunde statt eines kleinen bedeuten eine ganz schöne Umstellung. Und es kommt zu allerlei Zwischenfällen - lustigen und weniger lustigen. Und wie das so ist in einem Tierfreunde-Haushalt: Der nächste Zuwachs kommt bestimmt. In einer Winternacht finden Sabine und Ludger Runkel auf der Straße einen verletzten Kater ...
Das Buch ist mitreißend und humorvoll geschrieben. Es ist eine sehr persönliche Erzählung, die den Leser direkt anspricht. Die Autorin vermittelt einem das Gefühl, als erzähle einem eine gute Freundin von ihren Erlebnissen.
Es gibt Episoden aus dem Band, die einem nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Die Begegnung mit den Enten, die fast schon Slapstick-Charakter hat. Das Drama mit dem Hasen. Der unheimliche Motorradfahrer. Und der Auftritt der Besitzer des verletzten Katers, über die man nur den Kopf schütteln kann.
In diesem sympathischen, lebhaften und ereignisreichen Tierfreunde-Haushalt wäre man gerne noch öfter „zu Gast". Einer Fortsetzung von ENDLICH EIN ZUHAUSE sehe ich mit Spannung und Vorfreude entgegen ...