Eines ist von Anfang an klar. Ein Buch, das so einen provokanten Titel trägt, will aufrütteln. Nicht jammern, nicht nachtragen, nicht zaudern - sondern gründlich nachdenken und dann handeln lautet die Devise.
Lara Schreiber spricht aus, was viele Gefeuerten am Anfang Ihrer Arbeitslosigkeit empfinden. Das beklemmende Gefühl auf der ganzen Linie „versagt" zu haben. Am Ende fesseln sie sich jedoch selbst im Selbstmitleid und Agonie.
Statt dessen rät die Autorin: "Machen Sie Schluss mit diesem Selbstmitleid und werden Sie endlich frei!" Fühlt sich das nicht gleich viel besser an, als „ohne Arbeit dazustehen". Nutzen Sie Ihre freie Zeit sinnvoll. Zum Beispiel um Ihr bisheriges Leben zu überdenken. Um herauszufinden, welche Fähigkeiten tatsächlich in Ihnen stecken.
Fahnden Sie nach Wünschen und Bedürfnissen, die Sie bisher mangels Zeit und Notwendigkeit einfach unterdrückt haben. Erweitern Sie Ihren Horizont und damit auch die Chance zur beruflichen Neuorientierung. Srukturieren ihr Leben neu und greifen Sie nach den Sternen, wenn Sie dort Ihre Zukunft sehen. Niemand hindert Sie daran.
Klingt das alles zu schön, um wahr zu sein? Nein. Dieses Buch ist pragmatischer Trost, ein leidenschaftlicher Aufruf und zugleich eine praktische Anleitung für alle, die ihren eigenen Weg aus der „Krise Arbeitslosigkeit" herausfinden wollen. Dabei spielt es keine Rolle, dass manche Gesetze und Bestimmungen sich nur wenige Wochen nach dem Erscheinen der ersten Auflage abermals geändert haben. Wichtig ist, dass Arbeitslose mental in die Lage versetzt werden, sich selbst an die Hand zu nehmen und nach neuen Lösungen zu suchen. Dabei hilft sicherlich auch die Website zum Buch: www.endlich-arbeitslos.de