Im Gegensatz zu anderen Berichtenden habe ich nicht mit "Endlich Nichtraucher", sondern mit "Endlich Wunschgewicht" angefangen. Und auch wenn die Meinungen zu diesem Buch ziemlich geteilt sind, ich empfinde es als großartig. Auch ich habe Fehler in diesem Buch entdeckt. Von der fleisch fressenden Katze, von denen auch schon andere berichtet haben einmal abgesehen. Wer sich mit der richtigen Ernährung seines Haustieres einmal beschäftigt hat weiß, daß auch Katzen bitte nicht nur mit Fisch und Fleisch ernährt werden sollten. Wenn aber Obst und Gemüse die perfekte Nahrung sein sollen, weil sie nicht zubereitet und geschmacklich verändert werden müssen, warum muss ich dann Kartoffeln und Bohnen garren, bevor ich sie essen kann?
Und trotzdem ist dieses Buch für mich absolut empfehlenswert. Ich habe mich darauf eingelassen, bin am Ende des Buches zu dem Gemüsehöker meines Vertrauens gegangen, habe einen Großeinkauf gestartet und fühle mich großartig. Ich schwelge in einem Genuß, der seines Gleichen sucht. Für mich ist es logisch, daß essen nicht gut sein kann, daß mich lethargisch macht oder dessen Geruch ich nicht mehr mehr riechen kann, wenn ich mich "überfressen" habe. Ich kenne keinen Menschen, der sich schlecht fühlt, wenn er zu viele Erdbeeren gegessen hat, sich nicht mehr bewegen kann. Er sagt auch nicht, daß man Veganer werden soll oder keine Schokolade mehr essen soll. Mir aber drängt er sich ins Unterbewußtsein. wenn ich jetzt vor einer Tafel Schokolade sitze habe ich dieses "Ein kleiner Berg bitteres Kakaopulver, ein Klumpen Butter und ein Haufen Zucker"- Bild im Kopf, die ich einzln essen soll und mir wird bei dem Gedanken schon schlecht. Natürlich gibt es Carpaccio und Sushi, aber auch carpaccio essen sie mit Pfeffer, Balsamico und Parmesan und Sushi mit Wasabi und Sojasoße. Ich liebe ein schön blutiges Steak, aber es kann mir keiner sagen, daß es für jemanden ein Genuß ist, in ein rohes Stück Fleisch zu beißen.
Also... vier Punkte zum einen wegen dem Bohnen-Kartoffel- Problem. Ich habe das Buch schon einmal gelesen und habe ohne, daß ich etwas vermisst habe, meine Kleidergröße um 2 Nummern reduziert. Leider bin ich wieder in das alte Verhalten reingerutscht und ich hoffe, daß mir das nicht wieder passiert. Auch dafür nur vier Punkte. Aber dieses Buch ist das Einzige, welches mit wirklich geholfen hat und ich mich dabei noch gut fühle.
ein Tipp noch meinerseits... schmeißen sie die Waage weg. Die hilft nicht, die macht nur depressiv und setzt unter Druck. Es ist ein viel schöneres Gefühl, wenn die Klamotten auf einmal zu groß werden, ohne daß sie wirklich etwas getan haben. Ich fühle mich toll mit diesem Buch und kann es jedem nur empfehlen. Mann muss sich nur drauf einlasse.n