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Endlich Kokain: Roman [Kindle Edition]

Joachim Lottmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine bissig-witzige Kunstbetriebsfarce über die Sehnsucht nach Pop, Glamour und Celebrities (...) Lottmann ist der Piranha im Goldfischteich des deutschen Subventionsromans. Wenn Loriot ein HipHop- Video gedreht hätte, es sähe ungefähr so aus.«, FAZ, 04.07.2014

»Joachim Lottmann versteht es, Tempo zu machen. [...] Am besten ist es, Endlich Kokain wie im Rausch in einem Zug zu lesen.«, Tagesspiegel, 02.06.2014

»[...] ein irres Buch, in dem nichts stimmt und alles wahr ist. [...] Wegen solcher Wahrheiten sollte der große Lügner Joachim Lottmann der Schriftsteller unseres Vertrauens sein.«, Süddeutsche Zeitung, 23.05.2014

»Im Lottmann-Erzählkosmos gehört dieser Roman zu den Highlights. Man darf also durchaus ‘Hit’ dazu sagen.«, ZEIT online

» Endlich Kokain [ist] der unorthodoxe Spätzünder unter den Coming-of-Age Romanen [...] Bemerkenswert bleibt die Gewalt der Sprache: Lottmann liest sich bissig, derb und herrlich komisch.«, Der Freitag

» Endlich Kokain heißt dieses kleine Lottmann’sche Meisterwerk, sein wohl bestes, weil auch lustigstes Buch seit Jugend von heute (2004)«, taz

» [...] sein jüngster Roman Endlich Kokain betört [...] durch fantasievolle Fakes, die dem kunstvollen Täuscher-Genre alle Ehre machen.«, Weser-Kurier, 15.09.2014

»Eine tolle Satire.«, Berliner Zeitung am Sonntag, 10.09.2014

Kurzbeschreibung

»Ganz Wien greift zu Kokain« oder: eine todsichere Methode, sein Leben zu retten
Ein rührend normaler, leider zu dicker Gutmensch, der nie wild, aufregend und hemmungslos gelebt hat, erhält die furchtbare Diagnose: noch maximal drei Jahre Lebenserwartung bei weiter zunehmendem Bluthochdruck und Bewegungslosigkeit. Der frühpensionierte TV-Redakteur fasst einen verzweifelten Entschluss, als er erfährt, dass nur harte Drogen gegen seine monströse Fettsucht helfen: Er beginnt eine »Kokain-Diät«. Der geborene Spießer protokolliert penibel Dosis und Wirkung, doch bald schon wird er immer rauschhafter, wilder, offener – und dünner! Sein Charakter löst sich auf. Er lügt, fälscht, betrügt, hat plötzlich Sex im Übermaß und steigt mit jedem verlorenen Pfund auf zur schrulligen Kultfigur der Wiener Kunstboheme. Nur ein Zufall kann ihn vor seinem naiven Optimismus und dem sicheren Drogenende retten. Joachim Lottmanns Roman ist die eindrückliche Seelenstudie eines Mannes, der in einen Strudel dekadenter Abenteuer gerät, und zugleich das Abbild einer berauschten Zeit.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1236 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1 (10. April 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HNJKAW4
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #31.833 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Entsetzliche und das Reizvolle von Drogen, 10. April 2014
Von Happyx TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Idee: Ein langweiliges, in die Länge gezogenes, horizontales Leben hinter sich zu lassen und der Wunsch, die daraus gezogenen physischen Erinnerungen - manifestiert in einem 135 kg Körper - endlich zu löschen. Also abzunehmen. Mit Kokain. In einer dosierten, Sigmund Freud nachempfundenen Verfahrensweise.

Dieser spannend und emotional geschriebene Roman bringt auf den Punkt, was passieren könnte, wenn man tatsächlich damit anfängt Kokain zu nehmen. Sigmund Freud schrieb über diese Droge: "Kokain bewirkt eine Stimmungsaufhellung, ein Gefühl gesteigerter Leistungsfähigkeit, sowie das Verschwinden von Hunger- und Müdigkeitsgefühlen."

Nachdem der Protagonist zum ersten Mal "verschnupft" war, wurde er von einem Luden beleidigt. "Er sah dem Luden angriffslustig und selbstsicher ins Gesicht, sagte: Dafür wirst Du dich entschuldigen. Du kannst schon einmal überlegen, wie." Tatsächlich, es wirkt und alle müssen sich in Zukunft vor diesem immer schlanker werdenden ehemaligen Langweiler entschuldigen. "Ich verlor jede Schwäche, jede Unsicherheit, hatte die ganze Klaviatur des menschlichen Daseins zur Verfügung." Eine irrwitzige Handlung beginnt sich auszubreiten, eine Tour durch die Künstler- und Medien-Kreativen-Milieus Deutschlands.

Ich selbst komme aus diesem Bereich und kann bis auf den Kokainkonsum vieles bestätigen. Ob ich Kokain Menschen empfehlen würde, die alles probiert haben, um abzunehmen und/oder ein gesundes Selbstbewusstsein zu besitzen?
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Eliten der Republik 14. Juni 2014
Von Niclas Grabowski TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Eigentlich ist das ein recht konventioneller Roman. Ein Held mit einem schon etwas verpfuschten Leben jenseits der 50 versucht es noch mal. Mit der Karriere, den Frauen, dem Leben schlechthin. Es gibt ca. ein halbes Dutzend Nebenfiguren, vor allem aus der Kunst- und Medienwelt, in der sich der Protagonist bewegt. Und natürlich macht der Held im Rahmen der Handlung eine Entwicklung durch, nicht nur sieht er seine Umgebung nach dem Durchlaufen der Handlung anders, auch sein Selbstbild hat sich verändert. Dass es der regelmäßige Genuss von Kokain ist, der die Handlung und damit die Veränderungen überhaupt zum Laufen bringt, das ist nun das besondere an diesem Buch.

Nun ist aber auch das nicht neu. Das Buch "Kokain" von Pittigrilli wird bei Lottmann zitiert, seine Wucht erreicht "Endlich Kokain" allerdings nicht. Sowohl Stephan Braum als auch die anderen Figuren in diesem Roman wirken dazu doch zu oberflächlich, die existenzielle Verzweiflung der Helden bei Pittigrilli spürt man beim Lesen nicht. Auch wird die im Buch angewandte Technik, die Erzählperspektive gelegentlich zu wechseln, nicht immer gut eingesetzt - Ereignisse wirken in den Abschnitten des Tagebuch und des neutralen Erzählers in Teilen redundant. Die Wirkung der Droge auf die Persönlichkeit der Abhängigen wird allerdings ähnlich wie bei Pittigrilli beschrieben - und ist nicht wirklich eine Werbung für die Einnahme. Im Grunde genommen aber steht bei Lottmann etwas anderes im Mittelpunkt. Er beschreibt vor allem eine Gesellschaft in Wien - später im Buch auch in Berlin - die ein so hohles, so absurdes Leben führt, dass es zu dieser Droge einfach perfekt zu passen scheint.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wundermittel 7. Juli 2014
Von Curacao
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Protagonist Stephan Braum hat am Leben vorbei gelebt. Mit dem Wundermittelchen, das er von seinem Freund verabreicht bekommt, soll alles besser werden. Die Schwere seines Lebens, hinterlegt in viel zu viel Körperfett, schmilzt. Und mit ihr die Patina über der Bussi-Bussi-Gesellschaft Wiens.

Der Autor karikiert, mit einigen kaum verhüllten Anspielungen auf echte Personen garniert, Zynismus, Unreife und Weltenbummlertum der Kunstszene. Untermalt von einigen bekannten Tönen, denn da ist der Protagonist, so wie er früher war: politisch korrekt, immer höflich, immer nett, nicht wahrgenommen von den Frauen und schließlich mit einem Biest verheiratet unglücklich geworden. Der kommt einem sehr bekannt vor.

Und dann wird er zu dem anderen: der keine Skrupel dabei kennt, die Frauen zu ködern und die intime Nähe zur Prominenz zu seinem Vorteil zu wenden. Ja, es ist dieses Experiment des durch Drogen zerstörten Über-Ichs, das reizt.

Ich habe mich von diesem Reiz gerne 250 Seiten tragen lassen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der in einer deprimierenden Situation festsitzt. Oder einfach jedem, der eine gute Lektüre für das Wochenende sucht.
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5.0 von 5 Sternen Die ultimative Diät 4. März 2015
Format:Taschenbuch
Nie hätte ich gedacht, dass ein Buch mit dem Titel "Endlich Kokain" eines meiner Highlights der letzten Monate werden könnte.
Die Geschichte von Stephan Braum, der sein Leben durch Kokain verändert hat, fand ich einfach mehr als nur gut!

Selbstverständlich ändert der Kokain-Konsum das Leben jedes Süchtigen. Allein die Tatsache, dass man für die Anschaffung des Stoffes einen Teil des Budgets reservieren muss, bedeutet, dass man in manchen Bereichen Abstriche machen muss, besonders dann, wenn man nicht gerade in Geld schwimmt.
Stephan Braum wollte vor allem sein Äußeres verändern. Der extrem Übergewichtige hat den für ihn entscheidenden Tipp bekommen: Kokain macht schlank. Das musste er am eigenen Körper testen, und am Geld sollte es nicht scheitern.

"Das Kokain, das er zuvor wohldosiert und verantwortungsvoll eingenommen hatte, garantierte ihm diese Stimmung"
Braum zieht seine (aus seiner Sicht) verantwortungsvolle Kokain-Diät durch und führt penibel Tagebuch. Von diesem von ihm genannten "wissenschaftlichen Tagebuch" sind immer wieder Auszüge zu lesen. Gerade diese Tagebucheinträge sind nötig, um dieses verrückte Kokain-Projekt aus seiner Perspektive erfassen zu können. Nichts überlässt er dem Zufall. Denkt er. Er hat die Kontrolle über den Stoff. Glaubt er. Sogar die perfekte wissenschaftliche Literatur konsultiert er regelmäßig: "Schriften über Kokain" von Sigmund Freud.

"An dir sieht man, wie man es richtig macht mit Drogen! Du schaust super aus. So soll es sein!"
Was mir am besten gefallen hat, sind die Ironie und der Spott, die den Schreibstil abzeichnen.
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1.0 von 5 Sternen Entsetzliche Schreibe
Der Roman wird demnächst im Theater Bremen dramatisiert auf die Bühne kommen. In solchen Fällen neige ich dazu, zur Vorbereitung auf die Inszenierung die... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von RainerG veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung
Ich fand die journalistischen Sachen von Lottmann immer spannend, aber im Buch versagt er total. Die Figuren sind eindimensional, der plot plätschert so vor sich hin, und die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jochen Weiland veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Interessanter Ansatz, hält aber leider nicht, was die Idee...
Bei Seite 28 ist es mir aus der Hand gefallen und hat den Weg nie wieder in die selbe gefunden. Meine Tochter hat es dann wohl gelesen und fand es auch eher fad ...
Vor 3 Monaten von Markus Platz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Starker Anfang...
Starker Anfang, man ist tief drin in der Story, wird aber zunehmend nach oben gespült.... Bis das Buch sehr unerwartet endet
Vor 3 Monaten von Anderson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!
Der Protagonist hat einen Plan: endlich abnehmen! Und er setzt diesen mit etwas Koks konsequent um! Ein wunderbares Buch, leicht satirisch, aber trotzdem sehr nah an der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von dopo_un_pranzo_abbondante veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Lottmann halt
Unterhaltsam geschrieben, mit einigen guten Wendungen,
halt ein typischer Lottmann. Für biedere normale Bürger
unter Umständen nicht unbedingt das... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von WaldHeim veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Lottmann...
Kann gar nicht aufhören zu lesen und freue mich täglich schon auf die allabendliche Lektüre. Spannend, skuril und trotzdem aus dem Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Claus Koßmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Flott, Mann !
Selten, eigentlich niemals zuvor, habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so amüsiert. Da meine Lektüre aber schon einige Wochen her ist, habe ich die Details... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Tyrion Roz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig
Nur kurz das Wesentliche: Wer das nicht liest, ist doof.
Eine hysterisch überreale Geschichte, perfide, entblätternd, liebevoll figuriert, perlend geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von knueppelausdemsack veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Roman: Endlich Kokain
Ich habe das Buch mit mittlerem Interesse gelesen. Es gibt Schlechteres auf dem Literaturmarkt. Aber ein Bestseller wird es auch nicht.
Vor 6 Monaten von Konrad Mayer veröffentlicht
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