Pressestimmen
"...empfehlenswertes Buch..." --Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 59, 2011, S. 122f von Andreas Hilger
"Mit Gotzes' Zeitzeugenberichten wird die Geschichte der Kriegserinnerung nicht nur fortgeschrieben, sondern auch um ein neues Kapitel bereichert. Gedenken und Erinnerung gehen mit der Forderung einher, 'die Wahrheit zu erzählen' und einer neuen Generation von Russen und Deutschen zu vermitteln." --Neues Deutschland, 04.08.2007
"Mit Gotzes' Zeitzeugenberichten wird die Geschichte der Kriegserinnerung nicht nur fortgeschrieben, sondern auch um ein neues Kapitel bereichert. Gedenken und Erinnerung gehen mit der Forderung einher, 'die Wahrheit zu erzählen' und einer neuen Generation von Russen und Deutschen zu vermitteln." --Neues Deutschland, 04.08.2007
Kurzbeschreibung
Andrea Gotzes befragt zwanzig sowjetische Zeitzeugen über ihre Erinnerungen an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941, über das Besatzungsregime, Kämpfe hinter der Front, die Befreiung und schließlich den Sieg über das Dritte Reich. – Dieser wichtige Beitrag zur Erinnerungskultur des Zweiten Weltkrieges wird von Bernd Bonwetsch, dem Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, eingeleitet.
Der Verlag über das Buch
Der Zweite Weltkrieg ist noch heute in den Erinnerungen der Zeitzeugen präsent. Wir wissen aber nur sehr wenig darüber, wie Bürger der Sowjetunion, die 1941 von den Deutschen überfallen wurde, mit der Erinnerung an den »Großen Vaterländischen Krieg« heute umgehen. Jenseits von offiziellen Gedenkfeiern und Siegesparaden gibt die Slavistin Andrea Gotzes hier einen einzigartigen Einblick in ein wichtiges Kapitel der Zeitgeschichte. Zwanzig Zeitzeugen der sowjetischen Seite kommen in diesem Buch zu Wort. Der Bogen ihrer Erinnerungen spannt sich vom Grauen des Holocaust über Verschleppung, Zwangsarbeit und die Verwüstung der Städte und Dörfer bis zum Kampf der Partisanen und der Roten Armee. Die 2005 geführten Interviews sind nicht nur persönliche Dokumente, sondern sie bieten auch eine Grundlage für eine »Oral History« des Zweiten Weltkrieges, die auch die sowjetische Seite mit einbezieht. Bernd Bonwetsch, der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, hat diesem Zeitzeugenbuch eine historische Einleitung vorangestellt.
Über den Autor
Andrea Gotzes, Übersetzerin und Publizistin, lebt in Berlin.