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Die 'Endlösung' im Ghetto Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941-1944 [Gebundene Ausgabe]

Andrej Angrick , Peter Klein


Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Kurzbeschreibung

1. Mai 2006
Riga war eines der großen Ghettos, in das ab 1941 Juden aus ganz Zentraleuropa deportiert wurden. Durch den systematischen Ausbau als Deportationsziel gewinnt Riga eine große Bedeutung für die Geschichte der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik weit über den regionalen Rahmen hinaus und lässt die gesamteuropäische Dimension des Holocaust deutlich werden. Angrick und Klein widmen sich der Gesamtgeschichte des Rigaer Ghettos und des Schicksals seiner Insassen. Darüber hinaus jedoch schildern sie – auf Grundlage sämtlicher erreichbarer Quellen – gleichermaßen die großen Linien der Vernichtungspolitik wie ihre mörderische lokale Ausprägung. Dies schließt die Darstellung der Geschehnisse nach der Evakuierung Rigas vor der anrückenden Roten Armee mit ein: Der Abtransport der Häftlinge in das K.L. Stutthof, das dortige Massensterben und auch die letzten Todesmärsche. Der Band schließt mit einem Kapitel zum Leben der Täter und Opfer in der Nachkriegszeit sowie zur strafrechtlichen Verfolgung der begangenen Gewaltverbrechen.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"...empfehlenswertes Buch..." --Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 59, 2011, S. 122f von Andreas Hilger

"Mit Gotzes' Zeitzeugenberichten wird die Geschichte der Kriegserinnerung nicht nur fortgeschrieben, sondern auch um ein neues Kapitel bereichert. Gedenken und Erinnerung gehen mit der Forderung einher, 'die Wahrheit zu erzählen' und einer neuen Generation von Russen und Deutschen zu vermitteln." --Neues Deutschland, 04.08.2007

Der Verlag über das Buch

Der Zweite Weltkrieg ist noch heute in den Erinnerungen der Zeitzeugen präsent. Wir wissen aber nur sehr wenig darüber, wie Bürger der Sowjetunion, die 1941 von den Deutschen überfallen wurde, mit der Erinnerung an den »Großen Vaterländischen Krieg« heute umgehen. Jenseits von offiziellen Gedenkfeiern und Siegesparaden gibt die Slavistin Andrea Gotzes hier einen einzigartigen Einblick in ein wichtiges Kapitel der Zeitgeschichte. Zwanzig Zeitzeugen der sowjetischen Seite kommen in diesem Buch zu Wort. Der Bogen ihrer Erinnerungen spannt sich vom Grauen des Holocaust über Verschleppung, Zwangsarbeit und die Verwüstung der Städte und Dörfer bis zum Kampf der Partisanen und der Roten Armee. Die 2005 geführten Interviews sind nicht nur persönliche Dokumente, sondern sie bieten auch eine Grundlage für eine »Oral History« des Zweiten Weltkrieges, die auch die sowjetische Seite mit einbezieht. Bernd Bonwetsch, der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, hat diesem Zeitzeugenbuch eine historische Einleitung vorangestellt.

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