Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Back to the future mit Megadave!, 13. September 2009
Nachdem Dave Mustaine mit den letzten beiden Megadeth CDs schon wieder an alte Glanz-Zeiten anknüpfen konnte, schlägt "Endgame" so ziemlich alles seit seligen RIP und CTE Zeiten. Durch den neuen extrem versierten Gitarristen Chris Broderick verstärkt gibts an der Gitarrenfront rein gar nichts zu bemängeln. Die zahlreichen Solo-Duelle, aber auch geniale Riffs ohne Ende zitieren oft die glorreiche Vergangenheit mit Marty Friedman. Endlich hat Mustaine wieder einen kongenialen Gegenpart. Shawn Drover an den Drums spielt auch erheblich facettenreicher als auf dem Vorgänger. Nick Menza Niveau wird zwar leider nicht ganz erreicht, aber die Rhythmen sind wieder deutlich variabler geworden - endlich mal wieder "Lead Drums" auf einer Megadeth CD! Und obwohl ich den "kleinen" Dave Ellefson als Uralt-Fan immer noch etwas vermisse muss ich sagen, dass der Bass-Sound von James Lomenzo an keiner Stelle wehmütig an alte Zeiten denken lässt.
Zu den Stücken:
"Dialectic Chaos"
ein Instrumental in bester SFSGSW Manier. 3 Minuten lang duellieren sich Mustaine und Broderick auf allerhöchstem Niveau. Das fetzt und ist ein super Intro in die nächsten 45 Minuten. So sollten Megadeth ihre nächsten Live-Konzerte starten! 10/10
"This day we fight!"
Dave ist sauer! In typischer Schnodder-Manier werden die Vocals rausgepresst - der musikalische Hintergrund hätte genau so auch auf RIP stattfinden können. Abgefahrene Riffs, Mörder-Tempo, diverse Rhythmus-Wechsel, vertrackter Songaufbau...das alles hat erstmal wenig Wiedererkennungswert. Muß man mehrmals hören, der Song wächst. 8/10
"44 Minutes"
Midtempo, aber knallharte Strophe. Klasse Schlagzeug und ein göttliches Riff. Im Refrain wirds melodisch - Ohrwurmgefahr. Megadave hatte es immer schon raus trotz aller Härte Melodien für die Ewigkeit zu schreiben. Das ist eine davon. Ach ja, und Gitarrensoli en masse. SUPER. 10/10
"1,320"
Die Temposchraube wird wieder angezogen. Ein Hammer-Song. Speed Metal at its best. Dieser Song hätte ohne weiteres auf PS, RIP oder SFSGSW sein können. Die Produktion knallt übrigens ohne Ende - super Sound, alle Instrumente schön differenziert. Die Gitarrensoli einmal mehr atemberaubend. In der Mitte gibts einen netten Querverweis auf ganz alte Metallica Tage (Schlagzeugbreak à la "Seek and Destroy" - sehr nett!). 10/10
"Bite the hand"
Typisch vertrackter Megadeth Speed Metal. Und wieder zurück in die Vergangenheit. Verschachtelter Songaufbau, angry Dave, tolle Breaks und Soli - der Fan bekommt, was er sich wünscht! Erinnert mich ein wenig an "Kick the chair". 8/10
"Bodies"
Midtempo und einmal mehr Ohrwurmgarantie. Der Song glänzt sowohl in Strophe als auch Refrain mit genialem Riffing und einer klasse Melodieführung. Geht einem nicht mehr aus den Ohren. In der zweiten Hälfte wirds dann schneller, wieder mit super Soli. 10/10
"Endgame"
Der Titelsong glänzt durch das typische apokalyptische Megadeth-Feeling. Irgendwas läuft falsch, Dave ist sauer und der Song komplex. Klasse Rhythmus-Wechsel, erst Mid-Tempo, dann Maiden-mäßiger Galopp und schlußendlich wieder die volle Thrash-Breitseite. Hammer! Allerdings auch ein "Grower". 10/10
"The hardest part of letting go...sealed with a kiss"
Die "Ballade" des Albums. Zumindest die ersten anderthalb Minuten und am Schluß wieder. Dazwischen fetzt es ordentlich. Mir fehlt hier ein wenig mehr Ohrwurmqualität. 8/10
"Head Crusher"
Supersong, definitiv ein Klassiker. Geniale Tempiwechsel, super Thrash, insbesondere der Mittelteil ist ein absoluter Hammer. GENIAL. 10/10
"How the story ends"
Nochmal bester Megadeth Midtempo inklusive Ohrwurm-Refrain, aber trotzdem ordentlich Härte. Klasse Drums. 9/10
"Nothing to lose - the right to go insane"
Ebenfalls Midtempo, aber mit mehr Härte. Klasse Riffs, Mörder Bassline (wie übrigens an vielen Stellen des Albums), klasse Text. 9/10
Ich finde persönlich, dass Megadeth noch nie ein richtig schlechtes Album rausgebracht haben und war insbesondere auch von den letzten beiden CDs echt begeistert. Auf "Endgame" ist aber doch alles nochmal deutlich besser geworden. Megadeth hören sich richtig hungrig an - wie zuletzt Anfang der Neunziger. Und Dave schafft den Spagat zwischen den beiden besten Alben der Bandgeschichte mit "Endgame" perfekt. Die schnellen Nummern hätten super auf RIP gepasst, die Midtempo-Songs auf CTE und die meisten Stücke wären auch auf den beiden genannten CDs echte Highlights gewesen.
Also: klarste Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Better than Ever, 15. September 2009
Auch ich komme um den Vergleich mit Metallica nicht herum: Während Metallica noch auf der Suche nach alten Stärken sind, haben Megadeth selbige wohl nie verloren.
Endlich mal was brandneues von Dave und Co.
Die Erwartungen, die "Head Crusher" schon weckte, erfüllten sich tatsächlich beim ersten anhören des Albums.
Einfach nur grandios was die Herren mit dieser Platte hier abliefern. Kompromissloser Thrash mit genialen Riffs und Hooks, kombiniert mit ausgereiften Solis. Genau das was man erwarten konnte, fü+r mich ist dieses Album eines der Highlights des Jahres was Metal betrifft, und dieses Album wird wohl genauso wie seine Vorgänger in die Geschichte der Rockmusik eingehen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Klassiker!!!, 12. September 2009
Lieber Lars Ulrich,
ich weiß, du sprichst kein deutsch und wirst auch nie diese Zeilen zu Gesicht bekommen, dennoch muss ich Dir einfach mal ein paar Worte schreiben.
Euer letztes Album Death magentic" war gut, im Vergleich zu St.Anger" ein Meilenstein sogar, doch warum, beim Gehörnten, schafft Ihr es nicht ein Album herauszubringen, welches sich annähernd mit Master of puppets" messen kann? Wenn Du diesbezüglich Hilfe brauchst, ruf doch mal bei Deinem alten Leadgitarristen Dave an und frage ihn nach seinem Geheimrezept, denn er schafft es, mit Endgame" den Spirit und die Genialität seiner Alben wie Peace sells..." oder Rust in peace" einzufangen und teilweise sogar zu toppen.
In diesem Sinne
dein ehemaliger Die-hard-Fan Olaf
Megadave ist zurück und zwar besser, stärker und heavier denn je. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder ein überragendes Album des rothaarigen Gitarrenderwischs in den Händen zu halten, doch Endgame" ist ein Meilenstein der Megadeth Geschichte und lässt die vergangenen Jahre schnell vergessen. Gut, United abominations" war schon ein Schritt in die richtige Richtung, doch mit diesem erneut von Meister Andy Sneap in Co-Produktion entstandenem Werk setzt sich der Mastermind an die Spitze der Highclass-Thrash Bewegung. Das liegt zum einem an überragenden Stücken wie dem ganz in der Tradition von Wake up dead" stehenden This day we fight!", bei dem gerifft wird ohne Ende, dem genialen Titelstück, welches mit irren Tempiwechseln aufwartet oder dem Ohrwurm und über allem stehenden How this story ends", welcher einer der besten Songs ist, den Megadeth je aufgenommen haben. Zum anderen profitiert der Saitengott von seinen kongenialen Partner Chris Broderick, der mit seinen fetten Gitarrenläufen ein ums andere Mal zu begeistern weiß. Dave keift, knurrt, spuckt auf die Welt und erläutert mit dem typischen nasalen Gesang seine Sicht der Dinge. Das geht ins Bein und lässt die Nackenwirbel zucken und begeistert von Anfang bis Ende.
"Endgame" ist ein großartiges Album, welches klar macht, dass Dave noch lange nicht zum alten Eisen gehört und seinen alten Mates von Metallica mit diesem Scheibchen mächtig ans Bein pinkelt und zeigt, wo der Bartel den Most herholt. "This is the end of the world, this is the end of the line" siniert Mr.Mustaine auf dem Titeltrack. Das glaube ich nicht, denn Megadeth waren seit "Rust in peace" nicht mehr so stark...und das war 1990! Welcome back und Gratulation zu diesem Meisterwerk.
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