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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Back to the future mit Megadave!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
Nachdem Dave Mustaine mit den letzten beiden Megadeth CDs schon wieder an alte Glanz-Zeiten anknüpfen konnte, schlägt "Endgame" so ziemlich alles seit seligen RIP und CTE Zeiten. Durch den neuen extrem versierten Gitarristen Chris Broderick verstärkt gibts an der Gitarrenfront rein gar nichts zu bemängeln. Die zahlreichen Solo-Duelle, aber auch geniale Riffs ohne Ende zitieren oft die glorreiche Vergangenheit mit Marty Friedman. Endlich hat Mustaine wieder einen kongenialen Gegenpart. Shawn Drover an den Drums spielt auch erheblich facettenreicher als auf dem Vorgänger. Nick Menza Niveau wird zwar leider nicht ganz erreicht, aber die Rhythmen sind wieder deutlich variabler geworden - endlich mal wieder "Lead Drums" auf einer Megadeth CD! Und obwohl ich den "kleinen" Dave Ellefson als Uralt-Fan immer noch etwas vermisse muss ich sagen, dass der Bass-Sound von James Lomenzo an keiner Stelle wehmütig an alte Zeiten denken lässt.Zu den Stücken: "Dialectic Chaos" ein Instrumental in bester SFSGSW Manier. 3 Minuten lang duellieren sich Mustaine und Broderick auf allerhöchstem Niveau. Das fetzt und ist ein super Intro in die nächsten 45 Minuten. So sollten Megadeth ihre nächsten Live-Konzerte starten! 10/10 "This day we fight!" Dave ist sauer! In typischer Schnodder-Manier werden die Vocals rausgepresst - der musikalische Hintergrund hätte genau so auch auf RIP stattfinden können. Abgefahrene Riffs, Mörder-Tempo, diverse Rhythmus-Wechsel, vertrackter Songaufbau...das alles hat erstmal wenig Wiedererkennungswert. Muß man mehrmals hören, der Song wächst. 8/10 "44 Minutes" Midtempo, aber knallharte Strophe. Klasse Schlagzeug und ein göttliches Riff. Im Refrain wirds melodisch - Ohrwurmgefahr. Megadave hatte es immer schon raus trotz aller Härte Melodien für die Ewigkeit zu schreiben. Das ist eine davon. Ach ja, und Gitarrensoli en masse. SUPER. 10/10 "1,320" Die Temposchraube wird wieder angezogen. Ein Hammer-Song. Speed Metal at its best. Dieser Song hätte ohne weiteres auf PS, RIP oder SFSGSW sein können. Die Produktion knallt übrigens ohne Ende - super Sound, alle Instrumente schön differenziert. Die Gitarrensoli einmal mehr atemberaubend. In der Mitte gibts einen netten Querverweis auf ganz alte Metallica Tage (Schlagzeugbreak à la "Seek and Destroy" - sehr nett!). 10/10 "Bite the hand" Typisch vertrackter Megadeth Speed Metal. Und wieder zurück in die Vergangenheit. Verschachtelter Songaufbau, angry Dave, tolle Breaks und Soli - der Fan bekommt, was er sich wünscht! Erinnert mich ein wenig an "Kick the chair". 8/10 "Bodies" Midtempo und einmal mehr Ohrwurmgarantie. Der Song glänzt sowohl in Strophe als auch Refrain mit genialem Riffing und einer klasse Melodieführung. Geht einem nicht mehr aus den Ohren. In der zweiten Hälfte wirds dann schneller, wieder mit super Soli. 10/10 "Endgame" Der Titelsong glänzt durch das typische apokalyptische Megadeth-Feeling. Irgendwas läuft falsch, Dave ist sauer und der Song komplex. Klasse Rhythmus-Wechsel, erst Mid-Tempo, dann Maiden-mäßiger Galopp und schlußendlich wieder die volle Thrash-Breitseite. Hammer! Allerdings auch ein "Grower". 10/10 "The hardest part of letting go...sealed with a kiss" Die "Ballade" des Albums. Zumindest die ersten anderthalb Minuten und am Schluß wieder. Dazwischen fetzt es ordentlich. Mir fehlt hier ein wenig mehr Ohrwurmqualität. 8/10 "Head Crusher" Supersong, definitiv ein Klassiker. Geniale Tempiwechsel, super Thrash, insbesondere der Mittelteil ist ein absoluter Hammer. GENIAL. 10/10 "How the story ends" Nochmal bester Megadeth Midtempo inklusive Ohrwurm-Refrain, aber trotzdem ordentlich Härte. Klasse Drums. 9/10 "Nothing to lose - the right to go insane" Ebenfalls Midtempo, aber mit mehr Härte. Klasse Riffs, Mörder Bassline (wie übrigens an vielen Stellen des Albums), klasse Text. 9/10 Ich finde persönlich, dass Megadeth noch nie ein richtig schlechtes Album rausgebracht haben und war insbesondere auch von den letzten beiden CDs echt begeistert. Auf "Endgame" ist aber doch alles nochmal deutlich besser geworden. Megadeth hören sich richtig hungrig an - wie zuletzt Anfang der Neunziger. Und Dave schafft den Spagat zwischen den beiden besten Alben der Bandgeschichte mit "Endgame" perfekt. Die schnellen Nummern hätten super auf RIP gepasst, die Midtempo-Songs auf CTE und die meisten Stücke wären auch auf den beiden genannten CDs echte Highlights gewesen. Also: klarste Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich zurück im neuen Jahrtausend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
MEGADETH vs. METALLICA - so oder so ähnlich sieht es MEGAChef Dave Mustaine leider immer noch. Dass der Mann wohl mit seinem früheren Auftraggeber, der ihn vor über 25 Jahren feuerte, nicht abschließen kann, kann ich nicht verstehen, doch wieder sagt er, dass sein Album das bessere sei.Zu den Fakten: "Endgame" nennt sich das nunmehr 12te Album des amerikanischen Quartetts, in dem sich das LineUp-Karussell wiedermal etwas drehte, denn nun steht ihm niemand geringeres als Chris Broderick (Ex-NEVERMORE / Ex-JAG PANZER) als Schredder-Meister zur Seite. Und so beginnt "Endgame" - ganz nach der Devise: wer braucht Riffs, wenn man solieren kann? - mit dem 2-minütigem Schredd-Monster "Dialectic Chaos". Nicht weniger furios geht es bei "This Day We Fight", dem Titel entsprechend, sehr gitarrenlastig weiter und verbindet alle MEGADETH Trademarks kompakt-genial in einem Song. "44 Minutes" lässt mit entspannt treibenden Melodien erstmals verschnaufen und geht recht locker ins Ohr, um dann mit "1,320" eine groovende Rockkeule auszupacken. Auch bei "Bite The Hand" wird nicht weniger gegroovt und das Duo Mustaine/Broderick stellen eine Einheit dar, als spielten sie schon seit Kindstagen miteinander - grandios! Spätestens hier wird klar, dass hier MEGADETH Spirit, der letzten 2 Dekaden wunderbar mit neuer Spielfreude verschmolzen werden. Auch im Titeltrack, der etwas zäher daherkommt, aber sich nach ein paar Durchläufen dennoch im Ohr festbeißt, wird fleißig gefrickelt. Nun sind wir an der Hälfte des Albums vorbeigeshreddedrt und noch kein Ausfall - gibt es denn das auch? Klar, denn das folgende "The Hardest Part Of Letting Go - Sealed With A Single Kiss" beweist, dass MegaDave keine Angst vor akustischen Gitarren hat und wohl sein Innerstes offenbaren will. Richtig theatralisch wird es dann im Mittelteil und die Jungs packen den Bombast dezent aus. Vielleicht mutig, aber im Endgame...äh -effekt ganz großes Kino. Yeah, mit "Head Crusher" gibt's dem Namen entsprechend richtig fein eines auf die Mütze, während "How The Story Ends" eine typisch, treibende MEGADETH Nummer darstellt und "The Right To Go Insane", ein abgefahrener Rausschmeißer mit eingängigen Mitsing-Chrous einen würdigen Schlussstrich zieht. "Endgame" soll hoffentlich kein Ende bedeuten, denn Dave und Co. sind gerade erst wieder im Kommen und können die letzten 10 Jahre einfach vergessen lassen, denn hiermit liefern sie definitiv ihr bestes Album dieses Jahrtausends ab und sollten alle, die sich von "United Abominations" und vor allem "The System Has Failed" abschrecken ließen, wieder aus ihren Verstecken kriechen lassen. Und ja! - Mr. Mustaine, dein Album ist besser als die letzte METALLICA, aber wen interessiert's? Denn die Sinnhaftigkeit hinter solchen Aussagen ist mehr als zweifelhaft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Megadeth übertreffen sich nochmal selbst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
Bereits die letzten beiden Alben fand ich wieder sehr stark, aber "Endgame" schießt den Vogel ab: Dermaßen wahnwitzige Soli und gleichzeitig hohes Tempo bei komplex arrangierten Songs gab es zuletzt auf "Rust In Peace" - und dieses Album ist immerhin schon 19 Jahre alt!Mit "Dialectic Chaos" bekommt man zunächst mal ein feines Instrumental serviert, welches natürlich Erinnerungen an "Into The Lungs Of Hell" weckt. Aber warum auch nicht, der Song ist ja auch schon 21 Jahre her. "This Day We Fight" ist dann Thrash Metal in Reinkultur. Ähnlich wie Metallica scheinen Megadeth endgültig wieder in die richtige Spur gefunden zu haben, was sicherlich auch ein Verdienst von Chris Broderick sein dürfte, der Marty Friedman in Nichts nachsteht. Im weiteren Verlauf kommen dann mit "1320", "Bite The Hand" und "Headcrusher" noch 3 solche Granaten. Die Kehrseite der Medallie besteht aus den mid-tempo "Hits", die auch auf "Countdown To Extinction" eine gute Figure gemacht hätten. Gerade die sind Dave dieses Mal besonders gut gelungen, man höre "44 Minutes", "Bodies" und "This Is How The Story Ends". Trotz aller Ohrwürmeligkeit warten auch diese Songs mit komplexen Strukturen auf, besonders dsa Finale Solo-Duell von "The Right To Go Insane" weiß zu begeistern. Einziger "Schwachpunkt" ist "The Hardest Part Of Letting Go" - "A Tout Le Monde" bleibt einfach die beste Ballade. Dennoch eine gelungene Abwechslung. Besonders hervorheben möchte ich zum Schluß noch den Titelsong, der für mich nach mehrmaligem Hören zum Besten gehört, was Megadeth je fabriziert haben und mühelos an Karrierehighlights wie "Holy Wars" anschließen kann. Das Cover verbreitet eine apokalyptische Stimmung und passt sehr gut, nur schade das Vic nicht zu sehen ist. Fazit: Für mich das Thrash Metal Album des Jahres. Wenn es Dave schafft, diesem Hammerteil noch mal einen qualitativ gleichwertigen Nachfolger hinzuzufügen, kann er ohne schlechtes Gewissen in Rente gehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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