Ich habe den Wiesenauer und dieses Werk zur gleichen Zeit bekommen und nachdem ich mich etwas an beide gewöhnt hatte, war für mich eigentlich klar, dass der Wiesenauer das Rennen machen wird. Klarer im Aufbau, praxisnah und einfach, auch für Laien. Der Enders war mir anfangs zu schwierig, obwohl ich kein ganzer Neuling in der Homöopathie mehr bin. Sehr tiefgehend, fachsimpelnd und in der Sprache manchmal zu abgehoben (Z.B. "Lunge- Heim des Odems"), das war mir alles zu geschwollen, zu poetisch und zu weit weg, ich bin prakischer veranlagt.
Dann habe ich es aber nach und nach immer wieder rangezogen und es in der Tat lieben gelernt. Das Wissen des Autors erscheint mir mittlerweile durchaus sehr vertrauenswürdig und umfangreich. Ich habe schon oft das richtige Mittel gefunden und es ist meine Nummer eins geworden. Außerdem stößt man immer mal wieder auf lässigen, unterschwelligen Humor, was ein insgesamt rundes Gesamtbild ergibt. Fazit: man muss sich richtig einarbeiten, sich daran gewöhnen und den Aufbau verinnerlichen. Dann ist es nicht mehr wegzudenken. Für ganz komplette Anfänger aber vielleicht nicht geeignet, das würde wahrscheinlich überfordern. Und wenn es überfordert macht es auch keinen Spaß. Das ist jetzt nicht arrogant gemeint. Aber irgendwann fängt nun mal jeder mal an, und da eignet sich meiner Meinung nach etwas Praktischeres eher (z.B. die Quickfinder sind super). Einige Grundkenntnisse sind halt hilfreich.