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Ender: zwei Science- fiction-Romane
 
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Ender: zwei Science- fiction-Romane [Taschenbuch]

Orson Scott Card
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1992 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 751 Seiten
  • Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 1. (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340424155X
  • ISBN-13: 978-3404241552
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 460.959 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Band 1 und 2 in 1 Band

carpe.com

Mit Fortsetzungen ist das so eine Sache; da gibt es die, auf die nun wirklich keiner gewartet hat; und kommen sie dennoch, ist das Ergebnis meist sehr enttäuschend. Dann gibt es jene, die zwangsläufig kommen mussten, und oft hält sich auch hier die Begeisterung in Grenzen. Und schließlich gibt es den seltenen Glücksfall einer Fortsetzung, auf die man eigentlich nicht zu hoffen gewagt hat und die, hält man sie dann unverhofft in den Händen, auch noch alle Erwartungen übertrifft.

Enders Kinder von Orson Scott Card ist so ein Fall, ein Buch, das alle Elemente in sich vereint, die ich von hochklassiger (nicht nur Science Fiction-) Literatur erwarte. Es ist exotisch, atemberaubend, herzerwärmend, in den unvorstellbaren Weiten des Kosmos genauso zu Hause wie in den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele. Mit Ausnahme von C.J. Cherryh gibt es keinen (männlichen oder weiblichen) Autor, der sich so wie Card die Denk- und Fühlweisen fremder Kulturen oder Lebewesen zu Eigen machen und sie mitten in unser Denken und Fühlen transportieren kann.

Die Geschichte von Ender, dem Xenoziden und Sprecher für die Toten, schrie förmlich nach Vollendung. Schließlich gab es da die Flotte des Sternenwegekongresses, deren ultimate Vernichtungswaffe nicht nur zwei ganze Spezies, sondern auch die Kolonie der Menschen auf Lusitania und schließlich Jane, jenes geheimnisvolle Computerwesen, bedrohte. Ich möchte übrigens dringend anempfehlen, vor dieser Lektüre Xenozid noch einmal querzulesen -- sechs Jahre sind eine lange Zeit, gerade wegen Cards kompakter Handlungsstränge.

Enders Kinder, die "Kinder seines Geistes", müssen an drei Fronten gleichzeitig kämpfen, und in jedem Fall ist es ein nahezu aussichtsloser Wettlauf gegen die Zeit: die Flotte muss aufgehalten werden, Jane braucht einen Körper, und die Sprache der Wesen auf dem Heimatplaneten des Descolada-Virus soll entschlüsselt werden. Da jedes Teil irgendwie mit allen anderen verbunden ist, müssen die Puzzleteile aus samoanischer Philosophie, japanischer Kultur und Kommunikation zwischen Schwarmkönigin, Vaterbäumen und Computerschaltkreisen in Einklang gebracht und richtig zusammengesetzt werden. Das klingt absurd und funktioniert intuitiv, bei Card jedenfalls und bei allen Lesern, die sich in diese wortgewaltigen Bilderfluten hineinfallen lassen können.

Bei so manchen Wortgefechten zwischen Enders Adoptivkindern, die grundsätzlich eine Mischung aus Familienzwist, wissenschaftlichem Disput und philosophischem Wettstreit zu sein scheinen, vergisst man beinahe das Atmen; und wenn Wang-mu (die ehemalige Dienerin vom Planeten Weg) und Peter/Ender ihre gegensätzlichen Ansichten über das weitere Vorgehen "diskutieren", kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, was mit Sprache alles möglich ist (ein besonderer Dank muss an dieser Stelle dem Übersetzer für seine kongeniale Arbeit abgestattet werden!). Wer Cards Intuition nicht ganz zu folgen vermag, ist allerdings des Öfteren gut beraten -- nach einem tiefen Atemzug --, die letzte Seite gedanklich zu rekapitulieren, um den komplexen Windungen des Geschehens folgen zu können.

Wenn sich dies auch alles sehr kopflastig anhören mag, so kommen Ender und besonders seine "Kinder" doch nie als Heilige oder Genies daher -- oder nur ganz selten; ihre menschlichen Schwächen (und man lernt, dass auch Computer durchaus solche haben können...) machen sie angreifbar und verletzlich und sehr liebenswert.

Eine Bemerkung wert soll mir schließlich auch das Nachwort des Autors sein, in dem Card den Bogen schlägt von seiner Konzeption der Randnation, die für diesen Roman eine tragende Rolle spielt, zu den Bedingungen für Literatur, die in den Köpfen wie den Herzen der Menschen ankommen will -- sechzehn so bemerkens- wie bedenkenswerte Seiten am Schluss eines ebensolchen Buches. Ich wünschte, es gäbe mehr davon, auch wenn man sich daran schwindlig lesen kann! --Ute Perchtold/Michael Matzer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als Klassiker des Genres gehandelt -und doch mehr als ein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman. Im Mittelpunkt der Handlung steht der kleine Ender, der ausersehen ist, die Menschheit zu retten. Der Leser begleitet ihn bei seiner Entwicklung vom Jungen zum verantwortungsvollen Flottenkommandanten, die von Manipulation und Isolation gezeichnet ist. Durch die vielfältige Art, Teile und Akteure der Handlung, die mit Leichtigkeit in die reale Welt transformiert werden können, kritisch zu durchleuchten und Fragen aufzuwerfen, erhebt das Buch den Anspruch über das Vergnügungspotential hinaus, sich mit ethischen und philosophischen Gesichtspunkten auseinanderzusetzen und an heutigen Sozialmustern und -verhalten zu messen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das grosse Spiel zeigt eine Zukunft, bei der es uns teilweise Angst und bange werden könnte. Ein kleiner Junge wird zum Mittelpunkt und zur Hoffnung einer ganzen Welt. Genetisch gezüchtet und in einer unbarmherzigen Schule darauf getrimmt einmal ein grosser milärischer Führer zu werden, versucht Ender mit dem Leben, in das man ihn gestossen hat klar zu kommen. Verständlicher weise ist dies aber gar nicht so einfach. Er muss sich auf der einen Seite anpassen, an die neue Umgebung, die neuen Mitschüler, die befremdliche Kälte, die überall spürbar zu sein scheint. Von Beginn an glaubt man zu wissen, was passieren wird, doch trotzdem schafft Card es, die Spannung zu erhalten und auch zu überraschen. Der Kontakt zu einer fremden Spezies ist bereits heute heiss umstritten. Sind bereits Ufos gelandet oder sind die Leute, die von derartigen Sichtungen berichten alles nur Spinner? Man kann es nicht sagen und deshalb kann man auch nicht sagen, wie wir uns an Stelle der Menschen in Enders Welt verhalten würden. Die Menschen im Buch haben keine Möglichkeit gefunden mit den Fremden zu sprechen und offenbar sind sie feindlich eingestellt, denn sie griffen die Erde bereits mehrmals an. Wie soll man mit solchen Wesen friedlich leben? Man bedenke, wir könnten ihnen nicht einmal sagen, dass wir friedliche Absichten hätten. Das Buch zeigt eine Art, wie der Mensch gemäß seinen Urinstinkten wohl reagieren würde - mit Gewalt, mit Krieg, mit künstlich aufgeputschtem Hass, der den Kindern von klein auf eingetrichtert wird. Von dort ist es nur noch ein kleiner Schritt, zu dem was Card in "Das grosse Spiel" beschreibt. Auch der Leser wird auf den emotionalen und geistigen Weg, den Ender in diesem Buch bestreitet, gezwungen und erlebt gemeinsam mit dem Jungen, wie die Menschheit auf die Fremden reagiert. Das Buch ist besonders deshalb empfehlenswert, weil es sich nicht primär auf den Krieg selbst, sondern auf die Person Enders, seine Probleme, Ängste, Sorgen und den inneren Kampf den der sonst so pazifistische Ender austrägt konzentriert. Dadurch ist es auch für ein jünges Publikum durchaus lesenswert zumal es sich sehr flüssig und gut lesen lässt. Es zeigt eine Zukunft, die gar nicht einmal so unwahrscheinlich sein muss. Und das gibt einem manchmal wirklich zu denken... Im zweiten Teil des Buches wird dieses Thema erneut aufgegriffen, doch diesmal versucht die Menschheit es auf einem anderen Wege. Erneut zeigt Card, wie sich die Menschen gegenüber etwas, was sie nicht verstehen und schlimmer gar nicht wirklich kennen, verhalten. Doch vorsicht! Wer den zweiten Teil liest, sollte unbedingt auch den dritten Teil (Xenoxid) lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieser Roman war einer der besten SF-Romane, die ich gelesen habe. Flüssig und stets spannend geschrieben läßt einem das Buch nicht aus dem Bann. Gut auch, daß der ebenfalls sehr gute zweite Band "Sprecher für die Toten" eine ganz andere Richtung einschlägt als der erste Teil. Ich kann dieses Buch jedem, der sich für SF interessiert nur wärmstens ans Herz legen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Meisterwerk der SF-Literatur
Der Roman erzählt von der Ausbildung eines kleinen Jungen und dem Kampf gegen eine ausserirdische Macht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2003 von Sulli
Spitzenklasse; beste Science Fiction - einfach zu lesen
Card hat mit Ender ein Ausnahmebuch geschaffen. Spannend, einfach zu lesen, fantasievoll und dennoch nicht trivial. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2001 von Lang, Klaus
mein absolutes lieblingsbuch!!
Als es letztes Jahr hieß, das wir ein sci fi Buch in English lesen, hat erst einmal jeder gestöhnt. Lesen Sie weiter...
Am 9. September 2000 veröffentlicht
Sehr gutes Buch
Der erste Teil der Ender-Trilogie "Das grosse Spiel" ist sicher ein sehr toller Einstieg fuer Interessierte. Lesen Sie weiter...
Am 28. August 2000 veröffentlicht
Absolut empfehlenswert !!!
Was soll man noch zu diesem großartigen Buch noch sagen können ?? Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich nur irgendwie für Literatur interessiert. Lesen Sie weiter...
Am 25. August 2000 veröffentlicht
eigentlich 5 Sterne für "Enders Game"!
Dieses Buch ist eine Frechheit und gleichzeitig eine Offenbarung. Was man hier für sein Geld bekommt sind nicht ein, sondern zwei Bücher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2000 von K.S. Sternfuchs
Weltklasse ist untertrieben
Das mit Abstand beste SF-Buch das ich je gelesen habe. Ein muss für jeden SF-Fan. Den zweiten Band kann ich auch wärmstens empfehlen.
Am 4. August 2000 veröffentlicht
Absolut lesenswert
Ender ist ein einfach geniales Buch, das man lesen kann bis es sich in seine Bestandteile auflöst. Empfehlendswert ist der Nachfolger Xenozid. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2000 von proter@freenet.de
Das Beste
Das beste SF-Buch, das ich je gelesen hab.
Am 28. Mai 2000 veröffentlicht
das passiert wenn ein Autor Geld braucht
Ich kaufte eines Tages das Taschenbuch "Enders Kinder" von Orson Scott Card von dem ich schon Werke wie Das große Spiel und Sprecher für die Toten gelesen... Lesen Sie weiter...
Am 12. Dezember 1999 veröffentlicht
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