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Am Ende schmeißen wir mit Gold: Roman [Gebundene Ausgabe]

Fabian Hischmann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

17. Februar 2014
»Ich sitze breitbeinig auf der Rückbank. Mein Vater steuert den Kombi, wie immer etwas zu schnell, die kurvige Straße hinauf zu unserem Haus. Es ist das letzte Gebäude im Ort, dann beginnt der Wald, in dem so viel passiert ist. Da habe ich zum ersten Mal geraucht, zum ersten Mal gefickt und einmal beinahe einen umgebracht.« Max ist seit kurzem Lehrer, aber das hat nichts daran geändert, dass er noch immer am liebsten lethargisch vor dem Fernseher herumhängt und Tierfilme schaut. Doch dann kommt der Anruf seiner Eltern: Er soll Haus und Hund hüten, während sie in Griechenland sind. Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass er von Süddeutschland weiter nach Kreta reisen wird, sich in New York den Geistern der Vergangenheit stellen muss und dass Jan und Maria wieder in sein Leben treten – zwischen den beiden konnte er sich schon vor 15 Jahren nicht entscheiden.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827011485
  • ISBN-13: 978-3827011480
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,7 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.528 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Fabian Hischmann, geboren 1983 in Donaueschingen, lebt in Berlin. Er studierte Kulturwissenschaften und Literatur in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2008 und 2009 Dramaturgiehospitanzen an den Theatern Heidelberg und Freiburg. 2011 erhielt er das Bremer Autorenstipendium und 2012 war er auf der Shortlist zu »Wortlaut«, dem Kurzgeschichtenwettbewerb des österreichischen Radiosenders FM4, 2013 war er Teilnehmer der Jürgen-Ponto-Werkstatt. Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien.
»Am Ende schmeißen wir mit Gold« ist sein Debütroman.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hischmanns Roman ist eine dieser Aufbruchgeschichten, diesmal mit dem jungen Lehrer Max. So etwas muss schnell und schelmisch sein, und wenn Hischmann jetzt bereits mit Herrndorfs "Tschick" verglichen wird, weiß man, dass dies mit seiner ersten Erzählung auch gelungen ist.« , Rheinische Post, 15.03.2014

»[...] dem 31-jährigen Fabian Hischmann ist mit seinem Debütroman eine so wunderbare Geschichte gelungen, dass einfach nur Verzückung bleibt. Über die sanfte, melancholische Erzählweise. Über die so klare und doch so zurückhaltende Sprache. Über die Form, die auf ein paar wenige Knalleffekte setzt; genau so viele, dass sie die Spannung steigern ohne zu nerven.«, Nürnberger Nachrichten, Gudrun Bayer, 29.03.2014

»Fabian Hischmann hat etwas zu erzählen, und er tut es auf erfreulich klare Weise und mit sprachlicher Sorgfalt.«, Darmstädter Echo, Andreas Müller, 07.04.2014

»Ein sehr gelungenes und absolut lesenswertes Debüt.«, Maxima, Christine Kalss, 01.05.2014

»Ein wirklich bemerkenswertes Buch [...]. Am besten du liest selbst mal rein in dieses melancholisch-leichte Debüt eines neuen literarischen Talents, von dem wir in den kommenden Jahren hoffentlich noch ein paar weitere Werke dieser Güteklasse vor den Latz geknallt bekommen.«, zuckerkick.com, Alexander Nickel-Hopfengart, 18.02.2014

»Fabian Hischmann ist schon jetzt eines der Bücher des Jahres gelungen. [...]. Und so entsteht eine Geschichte, deren Wucht man sich kaum entziehen kann. Hischmann ist mit seinem Romandebüt etwas gelungen, das nur wenige schaffen: ein Werk, dessen Knall noch lange nachhallen wird.«, BR "Puls", Christoph Gurk, 17.02.2014

»Bekanntlich ist in Romanen alles erlaubt, solange sie nicht langweilen. Und das wird dieser Debütroman, den man für seinen Mut loben muss, sich der Schönheit und Melancholie von Erinnerungen anzunehmen, nie.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Morten Freidel, 09.05.2014

»Man wäre ein Zyniker, könnte man den ausführlich geschilderten Zartheiten zwischen den jungen Figuren überhaupt nichts abgewinnen. Und irgendwie ist es auch beeindruckend, wie rückhaltlos emotional Hischmann seinen Max Flieger hier auftreten lässt: als empathiefähigen Sänftling, der gar nichts gemein hat mit den kaputten Sickstern und abgefuckten Wohlstands-Kids, die zuletzt die Belegschaft der deutschen Gegenwartsliteratur stellten.«, Spiegel online, Thomas Andre, 19.02.2014

»Schon der Anfang hätte gute Chancen auf einen Platz in der Hitliste der denkwürdigsten ersten Sätze: "Ich gebe Gas. Vor mir liegen meine blutigen Hände in vorschriftsmäßiger Zehn-vor-zwei-Stellung auf dem Lenkrad. Das Blut gehört Tim, einem Jungen aus dem Nachbarort." Hier wird mit wenigen Federstrichen ein Drama skizziert - und gleichzeitig ein Konflikt angelegt, zwischen dem Vorschriftsmäßigen und dem ganz und gar Regelwidrigen. [...].«, NDR Kultur, Christine Irrgang, 21.02.2014

»Eine wilde Road-Novelle kommt von da an in Schwung, mit viel Abenteuerlust und Sehnsucht, erzählt in einem dezent melancholischen Sound. [...]. "Am Ende schmeißen wir mit Gold" ist ein klassischer Bildungsroman, mit einem, der auf der Suche nach sich selbst, vielleicht auch nach dem Sinn des Lebens ist. Aber der Roman ist auch eine kühle Bestandsaufnahme dessen, was es bedeutet, in dieser Welt zu dieser Zeit in dieser Gesellschaft erwachsen zu werden. [...]. "Am Ende schmeißen wir mit Gold" ist das Ausleuchten einer unentschlossenen Generation, die sich schwertut, die Adoleszenz hinter sich zu lassen und aus einer Unverbindlichkeit eine Verbindlichkeit zu machen.«, Frankfurter Neue Presse, Christian Preußer, 26.02.2014

»Es ist nicht das schlechteste Zeichen, wenn die Fronten hart umkämpft werden. [...]. Mit "Bright Lights, Big City" ist man mittendrin im Diskurspogo dieses hochinteressanten Romans, der vom Weiten ganz harmlos wirkt, beim näheren Hinsehen aber eine wilde Anspielungsklaviatur herzeigt. [...]. Aber es ist Metaebenenliteratur, die sehr smart tausend Diskurse gleichzeitig antanzt, das Feuilleton reizt bis aufs Blut und hoffnungslos melancholisch ist. Das Gold, mit dem am Ende geschmissen wird, ist übrigens ein schnöder Tannenzapfen, der glänzt nicht einmal. Aber ist das Bild an sich nicht schön?«, lesenmitlinks.de, Jan Drees, 26.02.2014

»"Am Ende schmeißen wir mit Gold" erzählt manchmal unentschlossen, aber sommerlich flirrend und angenehm melancholisch vom Sich-Finden und Erwachsenwerden.«, Radio Fritz "Neues Wort", Ronald Galenza, 05.03.2014

»Sein Protagonist, seine Schilderungen, das ganze Buch sind so angenehm unaufgeregt. Der beste Nährboden für Intelligenz. Und manche Szenen, die muss man erstmal nachmachen. Zum Beispiel die, in der Max Flieger nach Kreta reist und im Kreis einer Gastfamilie, die seine Eltern zuletzt erlebt hat, ein Geburtstagsfrühstück kredenzt bekommt. Augen feucht.«, TagesWoche, Valentin Kimstedt, 03.03.2014

»Der Debütroman von Fabian Hischmann tanzt sehr smart tausend Diskurse gleichzeitig an. [...]. "Am Ende schmeißen wir mit Gold" reizt bis aufs Blut. Gleichzeitig ist das Buch hoffnungslos melancholisch und erzählt einfach mal von Tierfilmen. Das Buch ist also alles andere als langweilig.«, 1 Live "Magazin", Jan Drees, 06.03.2014

»Der 30-jährige Berliner Fabian Hischmann hat eine ganz unprätentiöse, unpathetische Sprache für den Ringkampf seines Helden mit sich selbst gefunden. [...]. Geschult in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, hat sich Hischmann das seltene Gespür für ein packendes Maß an Plot und Atmosphäre bewahrt - und dafür, Empathie für seine Figuren zuzulassen. [...]. Fabian Hischmann selbst hat nicht bloß ein paar Bilder im Griff, sondern einen Seelentrip in voller Breitseite.«, tip Berlin, Stefan Hochgesand, 13.03.2014

»Und plötzlich ist der Roman zu Ende, und man denkt: Von wegen x-ter Aufguss! Da ist feine Melancholie am Werk, die nicht jaulig daherkommt, sondern den Leser in einer zwar schlichten und doch rasanten Sprache mitreißt - in die Abgründe des Seins, auf die Gipfel der Freundschaft. Der 30-jährige Hischmann hat das 2011 erhaltene Bremer Autorenstipendium gut genutzt. Dieser Erstling hat es in sich.«, Weser Kurier am Sonntag, Jens Laloire, 09.03.2014

»Es ist vielleicht ein Buch, wie man es nur schreibt, wenn man jung und noch nicht abgeklärt ist. Max Flieger ist einer, der sucht, aber der sich auch verlieren kann. Der Autor hat diese Figur schön eingefangen.«, Berliner Morgenpost, Jan Draeger, 09.03.2014

»In seinem Romandebüt "Am Ende schmeißen wir mit Gold" schreibt Fabian Hischmann über eine Generation, die schon alles hatte und überall war, bevor sie eigene Sehnsüchte entwickeln konnte. Das ist ein verdammt schweres Los, erfährt man in diesem schwebend leichten, lakonischen Text.«, Ostthüringer Zeitung, Angelika Bohn, 08.03.2014

»Man verlässt den späten Helden [...] schließlich mit dem guten Gefühl, einer insgesamt recht authentischen Expedition zu sich selbst beigewohnt zu haben. Und man hat große Lust, die Entwicklung dieses neuen Popliteraten, aber auch seines Protagonisten Max, weiterzuverfolgen.«, Jungle World, Gabriele Summen, 13.03.2014

»Wer Fabian Hischmanns subjektivistisch-symbolistischen Roman gelesen hat, ahnt, dass es gar nicht so leicht ist, es allzu leicht zu haben. Zwischen Wald und Großstadt - was hier Synonyme sind, die beide auf den Seelendschungel verweisen - sehen wir Max dabei zu, wie er sein Coming Out and of Age erfährt. Mit dreißig, scheint's, hat man es zwar längst nicht geschafft. Aber aus dem Gröbsten ist man raus, vielleicht.«, Neues Deutschland, Martin Hatzius, 13.03.2014

»Der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Und der Inhalt enttäuscht nicht. [...]. Die Geschichte ist fast schon poetisch - aber nie abgehoben - geschrieben.«, Radio Bremen, Lina Kokaly, 13.03.2014

»Fabian Hischmanns Romandebüt "Am Ende schmeißen wir mit Gold" ist eine Coming-of-Age Geschichte voller Wendungen. Erfrischend, trivial, poetisch.«, Radio FM4, 06.03.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Fabian Hischmann, geboren 1983 in Donaueschingen, lebt in Berlin. Er studierte Kulturwissenschaften und Literatur in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2008 und 2009 Dramaturgiehospitanzen an den Theatern Heidelberg und Freiburg. 2011 erhielt er das Bremer Autorenstipendium und 2012 war er auf der Shortlist zu »Wortlaut«, dem Kurzgeschichtenwettbewerb des österreichischen Radiosenders FM4, 2013 war er Teilnehmer der Jürgen-Ponto-Werkstatt. Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. »Am Ende schmeißen wir mit Gold« ist sein Debütroman.

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3.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Fabian Hischmann beginnt seinen Debütroman mit dem Blut und Drama des Schlusses, nur um dann wieder vorne zu beginnen. Er erzählt die Geschichte von Max, Lehrer in einer seiner ersten Sommerferien, der in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, um auf das Haus der Eltern und den Hund aufzupassen. Dort wird er aber auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
Die Stärke dieser Geschichte liegt in ihrer Identifikationsfähigkeit. Ganz viele Sachen lassen einen lächeln und sagen, ja, das kenne ich auch noch. Sei es Bum Bum, dieses rote Eis mit dem Kaugummigriff oder bestimmte Kinderserien, die heute nicht mehr laufen, der Roman ist voll von solchen Sachen, die vielleicht gerade meine Generation kennt. Vielleicht wird das auch dadurch verstärkt, dass der Hauptteil des Romanes im Süden Deutschlands, meiner Heimat, spielt. Dazu kommt der Junge-trifft-alte-Liebe-Teil, den wahrscheinlich auch jeder kennt und man trotzdem gespannt ist, wie es diesmal ausgeht. Und schließlich muss ich sagen, hat Hischmann einige Satzperlen drin, die mich immer wieder stehenbleiben und geniessen liessen.
Auf der anderen Seite nutzt Hischmann manchmal auch eine sehr sperrige Sprache. Sätze, die ich mehrmals lesen muss, bis ich sie verstehe. Weil sie so verdichtet sind oder weil sie zu große Interpretationsfreiräume lassen. Und irgendwo ist die Geschichte, selbst das große, dramatische Ende – welches ja am Anfang als Aufhänger taugt – dann doch zu banal. Es ist schön zu lesen, weil man fast alles irgendwie kennt und mitfühlen kann. Aber fast durchgehend dachte ich dabei, was will er denn im nächsten Roman schreiben?
Alles in allem ist Am Ende schmeißen wir mit Gold eine schöne und relativ schnell lesbare Geschichte, die aber an keine Tiefen rührt. Wie ein gut gemachter Film, der mich unterhält, aber nicht nachhallt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessant und irritierend 13. März 2014
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist ja nun schon mein drittes Debüt, das ich in diesem Jahr lese und immer wieder mache ich die gleiche Erfahrung mit Debüts: Sie haben sehr lesenswerte Passagen, Stellen die beeindrucken und die man sich vielleicht in seinem Buch anstreicht. Daneben gibt es Unfertiges, Unschlüssiges, Unreifes, Banales, ja Irritierendes. Genauso ergeht es mir mit dem nominierten Buch für den Leipziger Buchpreis 2014 von Fabian Hischmann. Das macht es auch nicht gerade einfach, eine klare Einschätzung und Bewertung dieses Buches zu bringen und das geht mir sehr oft mit Debüts so, was mich manchmal auch mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Debüts verbergen dieses Risiko, weil sie neugierig machen, gleichzeitig Freude und Irritation beim Leser auslösen können. Wer genug von Debütanten hat, greift gerne wieder zu angestammten Schriftstellern, deren Handwerk man kennt und schätzt. Bei solchen Büchern bleibt einem eigentlich nichts anderes übrige, als das Positive dem "Negativen" gegenüber zu stellen und es dem Leser zu überlassen, was er denn nun davon halten soll. Solche Bücher kann man auch nicht empfehlen (was nicht heisst, dass mir dieses Buch nicht zusagt), zumindest ich nicht, vermutlich auch, weil sie die Tendenz haben, ihre Leser in pro und contra aufzuspalten... Lesen Sie weiter... ›
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauwarm verpufft 4. März 2014
Von alasca
Format:Gebundene Ausgabe
Max, Ende zwanzig und Lehrer, hat Sommerferien und im Wesentlichen nichts vor. Abhängen und Tierdokus schauen heißt sein Programm. Seine Eltern, die schon lange nichts mehr von ihm erwarten, zwingen ihn dennoch, aktiv zu werden: Sie wollen auf Kreta Urlaub machen und brauchen ihn als Haus- und Hundesitter. So kommt es, dass Max von Bremen zurück in seinen Heimatort reist und dort Jan und Maria, die Gefährten seiner Kindheit und Jugend, wiedertrifft.

Jan und Maria leben mit weiteren Freunden, alle in einer Art von Auszeit, auf einem von Jan ererbten Hof in einer selbst erschaffenen Enklave. Nicht nur Max, auch seine wiedergefundenen Freunde haben weder sexuell noch sonst zu einer eindeutigen Lebenshaltung gefunden. Alles geht; Probleme werden nicht gelöst, sondern ignoriert, bis sie eine Eigendynamik entwickeln und zum Handeln zwingen.

Max pflegt einen durch nichts begründeten Widerwillen dem Leben gegenüber, den der Autor durch häufige Ekelszenen ausdrückt, in denen Fäkalien und diverse Körperflüssigkeiten eine Rolle spielen. Er verleiht Max zudem eine defätistische Haltung: Sein Hund wird sterben, er selbst einen Ball ins Gesicht bekommen, Geschirr zerbrechen, vom Dach fallen ... Max kämpft obendrein mit den Folgen eines traumatischen Erlebnisses, das ihm während eines New York-Aufenthaltes widerfahren ist und immer wieder Gewaltphantasien beschert.

Das alles ändert sich durch ein einschneidendes Ereignis in Max Leben: Er ist gezwungen, seine Bewegungslosigkeit aufzugeben und zu handeln.
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