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Ende gut [Taschenbuch]

Sibylle Berg
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. September 2005
„Sibylle Berg ist einer der wenigen deutschsprachigen Autorinnen, für die es sich noch lohnt, eine Buchhandlung zu überfallen.“ (Süddeutsche Zeitung) Eine Frau um die vierzig sieht, dass alles den Bach runter geht. Flutkatastrophen, Seuchen, Terroranschläge. Ihren Job in der Agentur ist sie auch los. Nun denn. Die Menschheit ist immer Scheiße gewesen. Und nun geht eben die Welt unter. Etwas Besseres kann nicht passieren. Der große Roman von Sibylle Berg: Unverwechselbar im Ton, radikal und zärtlich, bestürzend und beglückend.

Wird oft zusammen gekauft

Ende gut + Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot: Roman + Die Fahrt
Preis für alle drei: EUR 27,93

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 6 (1. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238586
  • ISBN-13: 978-3499238581
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Sibylle Berg öffnet uns die Augen und ist einfach unverzichtbar. (Literaturen)

Sibylle Berg ist einer der wenigen deutschsprachigen Autorinnen, für die es sich noch lohnt, eine Buchhandlung zu überfallen. (Süddeutsche Zeitung)

Wie immer, wenn Sibylle Berg schreibt, tut sie es gnadenlos und treffsicher. (Kulturspiegel)

Über den Autor

Sibylle Berg, in Weimar geboren und aufgewachsen, war Puppenspielerin, bevor sie 1984 in den Westen ausreiste. Sie studierte kurzzeitig an der Artistenschule Scuola Dimitri im Tessin und arbeitete anschließend in einer Vielzahl von Jobs. 1997 erschien ihr erster Roman Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Reclam Leipzig). Es folgten Sex II (Reclam Leipzig, 1998), Amerika (Hoffmann und Campe, 1999), Gold (Hoffmann und Campe, 2000), Das Unerfreuliche zuerst - Herrengeschichten (Kiepenheuer und Witsch, 2001), Ende gut (Kiepenheuer und Witsch, 2004), Habe ich dir eigentlich schon erzählt (Kiepenheuer & Witsch, 2006) und Die Fahrt (Kiepenheuer & Witsch, 2007). Ihr Roman Der Mann schläft (Hanser Verlag) war 2009 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Juli 2012 erscheint ihr neuer Roman Vielen Dank für das Leben (Hanser Verlag). Die Dramatisierung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot wurde 1999 am Theater Rampe Stuttgart uraufgeführt und war in der Inszenierung des Theaters Oberhausen nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2000. 2000 hatte Helges Leben am Schauspielhaus Bochum Uraufführung, 2001 Hund, Frau, Mann (inspiriert durch die Erzählung Liebe pur von Yael Hedaja) am Theater Rampe Stuttgart. Auch Helges Leben und Hund, Frau, Mann (in der Inszenierung des Burgtheaters Wien) waren 2001 bzw. 2002 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso 2009 Die goldenen letzten Jahre. 2009 war Helges Leben Basis der gleichnamigen Oper von Mark Moebius und Karola Obermüller, die am 31.05.2009 am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde (Regie: Florian Lutz & Juliane Scherf). 2001 produzierte außerdem der NDR eine Hörspielfassung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Regie: Beate Andres); die Hörspielfassung von Ende gut (Realisation: Sibylle Berg und Caspar Brötzmann) wurde 2004 vom WDR produziert (Ursendung: 28.07.2004). Die Hörspielfassung von Das wird schon. Nie mehr Lieben! hatte am 5. Juli 2006 im NDR Ursendung (Regie: Sven Stricker) und wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt. Im Juni 2008 wurde Sibylle Berg für ihr Werk mit dem Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ausgezeichnet. Sibylle Berg lebt in Zürich.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut so! 8. Mai 2006
Format:Taschenbuch
"Die hat doch einen totalen Hass auf die Welt", meinte neulich eine Bekannte auf einer wirklich gelungenen Geburtstagsparty zu mir, als ich ihr sagte, dass ich gerade Sibylle Bergs "Ende gut" lesen würde. "Muss ich nicht haben", sagte sie dann noch, und ehe ich ihr gänzlich die Laune verdarb, verzog sie sich schnell zum Buffet mit den leckeren Käseschnittchen.

Klar muss man das nicht haben, und sicher gibt es lustigere Bücher (Sven Regener), praktischere Bücher (Tim Mälzer) oder solche mit pseudoakrobatischer Syntax und viel betroffenheitsschwangeren Mittelschichtsneurosen (demnächst wieder live in Klagenfurt zu erleben). Die muss man aber auch nicht haben und werden trotzdem gekauft wie, naja eben.

Aber komisch, nicht nur diese Geburtstagsparty (zufällig ein Vierzigster), nein auch fast sämtliche Talkshows und Journalistenrunden und Nachrichtensendungen zu Themen wie Integration, Demografie, Iran, islamistischer Terror, Flut oder Vogelgrippe, die mich während der Lektüre dieses Buches begleitet haben, waren wie Fußnoten zu dem Text.

Mag ja sein, dass Sibylle Berg einen ziemlichen Hass auf diese Welt (genauer: deren jämmerliche Protagonisten in Politik und Medien) hat, aber ich kenne kein Buch, in dem das einerseits so authentisch, gleichzeitig so visionär herüberkommt, nicht mal bei Houellebecq. Und das bei einer deutschen Autorin. Hut ab, echt! Kennt man doch ein wenig die politisch korrekten Tabuzonen hiesiger Verlage.

Dazu kommt ein reduzierter, gleichwohl aber virtuoser Stil, der der Autorin einen Sprachwitz erlaubt, von dem sich selbst die bissigsten Kabarettisten eine Scheibe abschneiden könnten - wenn sie sich denn trauten.

"Ende gut" ist in der Tat ein ziemlich düsteres Weltuntergangsszenario, leider liegt es näher an der Realität als an der Fiktion. Und klar wollen das alle jene Politiker und Journalisten nicht wahrhaben, die uns seit Jahren von den Segnungen von EU und Euro, Globalisierung und Multikulti erzählen, und sich dann bei Christiansen & Co ihre Aufwandsentschädigungen auszahlen lassen, mit denen ein Hartz-IV-Empfänger mal eben so ein paar Monate über die Runden kommen müsste.

Und eben diesen, aber auch allen anderen nicht gänzlich zum Spaß aufgelegten Zeitgenossen sei die Lektüre dieses Romans dringend empfohlen, auch wenn es schmerzt. Diese Prosa will nämlich weh tun, und das ist trotz des versöhnlichen Endes richtig gut so. Die fetten Jahre sind nämlich wirklich vorbei.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein derzeitiges Lieblingsbuch. 23. Juli 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist schamlos und witzig, ein flachsiger Endzeitroman, der die Stimmungen einer nahezu trostlosen Generation einfängt und dabei nichts auslässt an den ordinären Perversionen, die wir als Leben kennen. Es ist ein bisschen wie Gaffer zu sein in der Welt der Sibylle Berg, die letztendlich eine Colage all der weniger liebenswerten Situationen und Menschen auf der Erde ist.

"Ende gut" beschreibt natürlich eine Welt die unter geht; aber in einer Zeit, da die eigene Gelähmtheit auf die vielen beängstigenden Geschehnisse auf dem Planeten trifft, da man gebannt vor dem Fernseher sitzt, als Zuschauer in der zweiten Reihe, da kann auch ein medienwirksamer Weltuntergang die Lösung des eigenen Daseins sein.

Ein Abenteuerroman durch deutsche Tristesse und internationalen Terror, garniert mit sog. "Infohaufen" und mit dem schönen Umschlagsmotto: "Die Welt geht unter. Das ist das beste, was mir jemals passiert ist."

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines Highlight - mit etwas fadem Beigeschmack 20. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sibylle Berg's neues Buch, welches sie knapp mit "Ende Gut" betitel hat, ist
ein kleiner Lichtblick auf dem in weiten Bereichen etwas verquanzten Büchermarkt.
Fliegen einem Titulierungen wie z.B. "Popliteratur" um die Ohren, fragt sich
der Konsument doch oftmals ganz zurecht: Was soll das eigentlich sein - Popliteratur?
Etwa Bücher, die singen können? Sibylle Berg entzieht sich geschickt solchen
faden Etikettierungen und wettert gekonnt dagegen. Ihr letztlich erschienenes Werk steht ganz in der Tradition von "Sex II" und auch ein wenig der "Herrengeschichten" -
man könnte also wohlwollend sagen: Frau Berg ist sich treu geblieben. "Ende Gut"
ist ein grandioses, humorvolles, bewußt schwarzmalerisches Buch und, nicht nur
für Berg-Anhänger, ein wahrer Genuß. Die Welt fliegt unserer Protagonistin in
kleinen Stücken um die Ohren und die Frau, also Frau Bergs lyrisches Ich, macht
sich ihren Weg durch ein beinahe ausgestorbenes Deutschland, wo es nur noch wenige Überlebende gibt und das Volk seinem (gerechten?) Ende zugeführt wird.
Das Buch ist sprachlich versiert - und von rabenschwarzem Humor, der den Leser
gekonnt davor bewahrt vor Verzweiflung aus dem Fenster zu springen. Also:
alle Daumen hoch für Frau Berg!!! Da stört es auch nur am Rande, daß die
Wahlschweizerin hin- und wieder mit dem Tonfall der oberlehrerhaften Weltverbesserin
ein wenig die Nerven der Leser/Innen beansprucht und das "Happy End" nicht wirklich
überzeugt. Im Gegenteil. Bekommt man doch fast den Eindruck, daß Frau Berg
gegen Ende des Buches ein bißchen die Ideen ausgegangen sind. Wurde der
Mensch an sich zuvor als egomanische und zerstörerische Bestie portraitiert, so
liegt plötzlich das Glück in einem Häuschen irgendwo in der Pampa, bzw. am See, Bücher lesen
und in der Beziehung mit einem (stummen) Mann. Äh, naja Frau Berg. Da bieten Sie
uns aber eine recht schlicht strukturierte Lösung an. Das können Sie doch besser! Trotz dieses mauen Endes und ein paar kleinen Schwächeleien hier und dort ist das Buch zu empfehlen und
ein anspruchsvolles, wie auch äußerst humorvolles Werk mit präzisen Beobachtungen
und einem (zurecht) traurigen Blick auf die Welt von heute.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ästhetischer Zynismus- man muss es mögen
Sibylle Berg hat einen sehr sehr eigenen Schreibstil. Trocken, lakonisch, brilliant. Es ist eine Autorin, auf die man sich einlassen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sandra Rehn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen das perfekte buch zum weltuntergang!
das buch zum weltuntergang: Sibylle Berg, Ende gut. Eine Frau sieht die Welt in Terror, Krieg und Seuchen untergehen und findet dabei zu sich selbst. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von brogdingnagg veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Apokalypse & Apathie
Ein Buch zu lesen gilt ja gemeinhin als seelische und geistige Erbauung. Nun, dazu hat „Ende gut“ von Sibylle Berg wenig beizusteuern. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Eva Roth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie immer sehr treffend!
Sibylle Berg beschreibt wie immer sehr treffend das Leben und die Menschen,
die damit zu Rande kommen müssen. Danke, Frau Berg!
Vor 7 Monaten von Forever veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert !
Endlich mal wieder richtig gelacht und richtig geheult.

Ich würde jetzt nicht behaupten, daß ich bekennender Depri bin, aber meine Gedanken gehen doch... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von C. Bernhart veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spricht aus der Seele!
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen! Mit vielem, was die Autorin über Menschen und das Leben schreibt, hat sie einfach... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Nadja veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Misanthropie aus Überzeugung
Es ist kein Weltschmerz, der aus Sibylle Bergs Romanen dringt, auch wenn die bekannte deutsche Autorin sich nahezu ausschließlich mit dem Schlechten in und um den Menschen... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Frau Berg, Frau Berg ...
Um es vorweg zu sagen; Berg ist nicht jedermanns Geschmack. Entweder man liebt oder man hasst sie, vielleicht ist gerade das ein Aspekt, welcher ihre Werke so interessant... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2010 von 1992.g.
1.0 von 5 Sternen Nix Dolles
Hatte "die Fahrt" und "ein paar Leute suchen das Glück ..." gelesen und mich sehr auf dieses Buch gefreut. Habe mich ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2009 von Rosenwolkenmeer
5.0 von 5 Sternen schwer in ein Genre einzuordnen
Der Verlag bezeichnet das Buch als Roman. In knapp fünfzig, jeweils einige Seiten langen, Kapiteln, erzählt eine etwa 40jährige Ich-Erzählerin viel von ihrer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von Kunde2014
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