Ehrlich gesagt mag ich in der Ich-Form geschriebene Texte nicht besonders. Doch Rosamunde Pilcher hat ein Talent, selbst diese schwierige Form super zu Papier zu bringen. In den meisten Fällen lassen sich Texte in der Ich-Form relativ schwer lesen, doch dieses Buch ließ sich erstaunlich leicht lesen.
Wie in allen Romanen von Rosmunde Pilcher gibt es auch hier ein Happy End. Es war auch nicht anders zu erwarten. Was mir nicht gefallen hat, war die teilweise unlogische Handlung von Jane in Bezug auf ihren Cousin und den Anwalt. Die Entscheidungen waren zu sprunghaft und nicht richtig nachvollziehbar. Das lag aber vielleicht eher an der Übersetzung.
Rosamunde Pilcher hat ein kurzweiliges Buch geschrieben, was einen auf Wolke Sieben schweben lässt.
Die Ortsbeschreibungen sind sehr realistisch geschrieben, sodass es ein Leichts ist, sich alles vorstellen zu können. Auch die Menschen waren sehr detailliert beschrieben.