Der Roman "Ende einer Nacht" zeichnet die letzten Stunden von Romy Schneider nach. Das Buch ist von Fakten inspiriert, aber letztendlich sind die Todesumstände von Romy Schneider unklar. In dem Roman geht es jedoch auch nicht um eine Klärung der äußeren Umstände, sondern einzig um die Gefühls- und Gedankenwelt wie sie sich im Inneren der berühmten Schauspielerin kurz vor ihrem Tod abgespielt haben könnte. Dabei werden zwar Stationen ihres Lebens angeschaut, aber die Reise geht eigentlich in die menschliche Zerrissenheit der zugleich zerbrechlichen wie starken Romy, der ehrgeizigen Schauspielerin, der trauernden Mutter, der Geliebten, der Liebenden, der braven Tochter, der emanzipierten Frau. Sehr intelligent wird dem Leser eine Persönlichkeit nahe gebracht, in der sich vermutlich jede Frau ein bißchen wieder finden kann und zugleich wird das Besondere, Einzigartige an ihr sehr klar. Das Ende dieser Nacht ist tröstlich und sogar wunderbar märchenhaft.