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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine ganz stille Liebesgeschichte!,
Rezension bezieht sich auf: Das Ende des Alphabets: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ambrose Zephyr bekommt eine niederschmetternde Diagnose: Ein Monat bleibt dem Mittfünfziger noch.
Da er von Kindesbeinen an von Alphabet-Spielereien fasziniert ist, schlussfolgert er, dass ihm noch einmal das ganze Alphabet bleibt und er gemeinsam mit seiner Frau und großen Liebe Zipper noch einmal - alphabetisch geordnet - die Orte ihrer Liebe bereisen kann. Zeit zu verlieren haben die beiden nicht und machen sich gleich auf den Weg: Amsterdam, Berlin, Chartres und Deauville... Aber was passiert mit dem Buchstaben E? Paris dauert noch zu lange, aber der Eiffelturm beginnt mit E... Und bis zum V, für Verzweiflung ist auch noch Zeit... Ganz neu ist die Idee des Autors Charles Scott Richardson nicht: Eric Emmanuel Schmitt hat seine zu Herzen gehende Erzählung "Oscar und die Dame in Rosa" nach einem ähnlichen Prinzip gestaltet. (Dort musste ein Lebenstag ein ganzes Lebensjahrzehnt ersetzen). Mit Eric Emmanuel Schmitts Büchern lässt sich diese zarte Liebesgeschichte ohne Happy End auch vergleichen. Es ist ein ganz stilles, manchmal traumgleiches Buch. Hier erleben zwei verzweifelte Menschen, deren gemeinsame Zeit zu Ende geht, das größte Abenteuer ihres Lebens. Und das zu lesen, erfüllt den Leser mit einem ganz warmen Gefühl. Hier lernt man zwei ungewöhnliche Menschen kennen, die miteinander bis zum Schluss eine tiefe Liebe teilen. Statt Dinge zu regeln, die bei einem plötzlich sichtbaren Ende des Weges nun einmal zu regeln sind, schließen die beiden ihre Umwelt aus um noch einmal eine Welt kennen zu lernen, bzw. wieder zu sehen, die sich ihnen nun noch einmal ganz neu zeigt. Charles Scott Richardson ist mit "Das Ende des Alphabets" eines jener schönen, leisen Bücher gelungen, das trotz nur weniger Seiten und bei aller unprätentiösen Flüchtigkeit haften bleibt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn ich nur noch 30 Tage hätte...,
Von TiasVanNoigern "tivno" (umdenkaktus-blog.de.vu) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Ende des Alphabets: Roman (Gebundene Ausgabe)
würde ich zu diesem Buch greifen. Die Geschichte von Ambrose Zephyr, seiner Frau Zipper Ashkenazi und einer Reise an die Orte ihrer Liebe ist ein kleines, leises und schmales Buch, in dem sich unglaubliche Schönheit findet.
Alphabetisch geordnet werden die Orte, die im letzten Lebensmonat von Ambrose besucht werden sollen, ein letzter Versuch sich an ein Leben zu erinnern und der Erinnerung Struktur zu geben. Doch, was im Leben nicht funktioniert, kann am Ende nicht klappen: schnell erkennt das Ehepaar, dass sie das Ende des Alphabets nicht erreichen können, wie Ambrose es geplant hat. Eine ungewöhnliche Geschichte über die Liebe und das Ende. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Von A nach Z im Kreis,
Rezension bezieht sich auf: Das Ende des Alphabets: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ambrose Zephyr - Zappora Ashkenazi, A und Z, Z und A - reichlich viel Symbolik gleich zu Beginn dieser Erzählung; denn um eine Erzählung handelt es sich, vom Verlag durch großzügigste Raumaufteilung auf Romanlänge getrimmt.
Ambrose und Zappora, beide in der Mitte ihres Lebens, müssen sich der Tatsache stellen, dass Ambrose wegen einer unheilbaren Erkrankung höchstens noch 30 Tage zu leben hat. Ambrose will die ihm verbleibende Zeit nutzen, indem er Orte seiner Vergangenheit bereist, der Reihe nach von A bis Z. So hetzen die beiden von Amsterdam nach Berlin, flüchten von Chartres nach Deauville. Ein verzweifelter Versuch eines seiner Zukunft beraubten Menschen seinen Frieden in Vergangenheit und Phantasie zu finden. Nach einem Drittel des Alphabets muss Ambrose die Unmöglichkeit seines Vorhabens einsehen und die beiden reisen zurück nach Hause. Während der Aufenthalte an den verschiedenen Orten gewährt der Autor durch Rückblenden Einblicke in Ambroses und Zapporas Vergangenheit und in ihre Beziehung. Doch die Distanz zum Leser bleibt groß. Das Erzählte ist zu wenig, es fehlt an Substanz, den Charakteren mangelt es an Konturen und Tiefe. Es gelingt nicht, eine Beziehung zum Sterbenden und dessen Frau aufzubauen. Ambrose und Zappora bleiben trotz ihrer Nöte schattenhaft blass. Weder Ambrose noch Zappora setzen sich mit Ambroses nahendem Tod ernsthaft auseinander. Das Thema wird umgangen durch Aneinanderreihungen von Eindrücken und Befindlichkeiten. Natürlich ist auch dies eine Art, sich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen, nur bringen sie dem Leser die Protagonisten nicht näher und die Handlung nicht weiter. Die Sprache ist sehr einfach, die Dialoge kurz und knapp. Diese Vorgehensweise wäre stimmig, wäre die Handlung selbst üppiger. So bleibt vieles im Dunkeln. Dennoch gibt es einige sehr schöne Szenarien in der Geschichte, wie die Begebenheiten in Berlin und Florenz. Vor allem jedoch gelingt dem Autor eine wunderschöne Verbindung der Anfangs- und Schlusssequenz, wo er aufzeigt, dass im menschlichen Leben der Weg von A nach Z keine Gerade ist, sondern im Kreis verläuft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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