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End of the World,the
 
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End of the World,the [Import]

Strata Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (8. August 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Wind-Up
  • ASIN: B000R7I3SM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.990 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hallelujah! 18. Juli 2007
Format:Audio CD
Heute hab ich endlich die neue Strata-CD erhalten! Oh, es war wohl ein langer langer Weg für die Band für das offizielle ALbum Nr.2. Waren es vielleicht sogar 2 Jahre des Wartens? Wann hatte ich das erste Mal vom "neuen Album" gehört?

Aber egal, hier ist es nun und ich hoffe, daß es diese Band nun auch mal schafft. Schafft auch mal in Deutschland live zu spielen, schafft ein paar Alben mehr zu verkaufen als alle Pessimisten annehmen mögen. Ich fasse es nämlich einfach nicht, daß diese Band so unbekannt ist und zweifle wirklich an alllem, was es da in der Musiklandschaft gibt, vor allem an den ach so informativen Medien inkl. dem ach so allwissendem Internet. Wo sind denn die UNABHÄNGIGEN Nachrichten jenseits von ins Huas fliegenden Pressemitteilung, wo sind die wahren Tastemaker? Nirgends! so scheint es, alle schreiben und senden den selben abgeguckten oder vorgefertigten Einheitsbrei trotz aller Medienvielfalt! Nicht das ich mich als so ein Tastemaker bezeichne, aber ganz ehrlich, ist es nur meine ganz persönliche Meinung oder singt hier vielleicht einer der grossartigsten Rocksänger der letzten 10-15 Jahre?

Eric Victorino ist für mich auf jeden Fall DER Sänger seit Eddie Vedder. Ok, jeder der das jetzt ließt läuft jetzt natürlich Gefahr seine Erwartungen zu hoch zu stecken, aber ganz ehrlich: ich hatte mir den ersten offiziellen Release auf Wind-Up damals auf Verdacht bestellt, ein Blindkauf aber als ich die Songs das erste Mal hörte, war, wie als ich das erste Mal Pearl Jams Ten beim Plattendealer meines Vertrauens hörte, (mit Anm. vor dem Boom des Grunge. Und tja wie könnte man wohl diesen Sound hier nennen? braucht es nur einen neuen Hype? Hmm L.A. ist leider schon abgehypt, sorry, kein neues Seattle). Ich dachte nur...Wow! Was für ein klasse Sänger, was für klasse Songs! Das gleiche dachte ich bei Strata... sowas hat man ehrlich gesagt selten, nicht wahr?

Ein Vergleich mit dem selbstbetitelten Vorgänger bringt nicht viel neues, nein, hier hat sich nicht viel verändert: ehrliche persönliche, poetisch angedachte Texte, emotional und absolut glaubwürdig gesungen und dazu rockig amerikanisch und modern poppiges Songwriting indie- wie massentauglich, keine Ausreißer, keine seltsamen Experimente oder besondere Innovationen, jedoch trotzdem merkwürdig eigenartig bzw schon fast einzigartig das Ganze in seiner Hingabe. Einfach schön. Eigentlich genau wie der Vorgänger, ok, vielleicht ein wenig abwechslungsreicher und nicht gaaanz so poppig eingängig, aber das ist Haarspalterei.

PS. Falls es jemanden interessiert: die Band hiess früher einmal Downside (bin mir nicht sicher ob vielleicht ein, zwei Bandmitglieder gewechselt haben, aber ich denke nicht) und deren Indie-Release "Sleep" ist ebenfalls oberklasse, genau wie diese Scheibe und die davor. Vielleicht habt ihr ja Glück bei ebay oder so, ist etwas selten (war im CD-Baby Vertrieb).

Also, ich freu mich immernoch auf ein erstes Livekonzert, kann es nicht erwarten, komm aus dem Schwärmen nicht raus und kann eigenlich zu allen Strata (Downside) Alben nur sagen: kaufen, jkaufen, kaufen. Basta.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Richtig gute Band 5. September 2007
Von DerSascha
Format:Audio CD
Ich habe mir dieses Album gekauft nachdem ich eine Hörprobe auf Stratas Website genommen habe. Ich war sofort begeistert und schlug zu. Ich wurde keinesfalls enttäuscht- im Gegenteil. Dieses Album begeistert mich wirklich sehr.

Die Musik würde ich als eine Mischung aus Alternative-Rock, Emocore und ein wenig Screamo bezeichnen. Strata denken nicht lange, sondern rocken mit viel Schwerkraft und markanten Stimmen einfach drauf los. Aber auch ruhige Balladen und Instrumental-Stücke bietet dieses Album. Eine wirklich ausgewogene und gelungene Mischung. Die Musik ist einzigartig und hat einen typischen Stil, den sich die Band angeeignet hat.

Und hier nochein Hinweis. Die Lyrics der Lieder sind inhaltlich wirklich super gelungen und regen zum Nachdenken an. Themen sind unter anderem die Annonymität der Gesellschaft ("Daylight in the City"- im übrigen die eigentliche Anregung, dieses Album zu erstellen), der weltweiten Krieg ("The new national Anthem"), aber auch das Problem der Drogen ("Cocaine").

Fazit- für mich als Alternative-Rock-Fan war dieses Album wirklich super und kam auch bei allen meinen Freunden super an. Und gerne würde ich Strata mal in Deutschland spielen sehen. Eine Chance hätten sie verdient.
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Format:Audio CD
Ich muss diese Rezension leider pathetisch und alt durchgekaut beginnen. Es handelt sich bei dem vorliegenden Album nämlich um eine CD für die Ewigkeit.
Strata gingen ihren Weg beschwerlich und zäh, begannen einst sehr atmosphärisch mit ihrer Sleep EP und fanden auf dem Selftitled Debut einen teilweise sehr rockigen Wandel. Es dauerte, bis jenes Debut endlich erscheinen sollte und so sollte es nun auch mit dem Nachfolger sein.
Genauso, wie ihre Entwicklung einst einen großen Sprung machte, so findet sie nun ihren traurigen Höhepunkt. Strata gibt es nicht mehr, Eric Victorino (Sänger) stieg aus. Seit dem ist die Band im Stillstand.
Was uns Strata aber hinterlassen haben, ist an Dichte, musikalischen Finessen und Textgewalt auf aller höchstem Niveau.

Dichte: Es ist unheimlich, dass dieses Album quasi keinem musikalischen roten Faden folgt, dabei aber dennoch einheitlich und verwoben wirkt. Es gibt aberdutzende Details und Feinheiten zu entdecken. Sei es zum Beispiel nur ein akzentuiert gesetzter Basslauf, welcher dem Hörer es verbietet an Aufmerksamkeit nachzulassen. Oder aber die Gitarrenschwälle, welche oft mit viel Delay eine surreale Umgebung schaffen. Über allem aber, liegt Eric's anklagender, engelsgleicher und wehleidiger Gesang, welcher sich in seiner unglaublichen Intensität festsetzt und seine ganze Tiefe erst nach einigen Hörgängen entfaltet.
Man findet sich auf einer Reise wieder. Durch menschliche Abgründe hindurch, aufgehellt mit ergreifenden Liebesbotschaften, verblasst in verträumten Klangwelten, aber auch getrieben von treibendem Rock. Hat man einen Song erst einmal im Ansatz verdaut, wartet schon eine 180° Wendung nur um anschließend wieder einen vollkommen anderen Weg zu beschreiten. Wenn man dann am Ende angekommen ist, beim wunderschönen Albumcloser, erwacht man aus diesem musikalischen Erlebnis und möchte am liebsten direkt wieder eintauchen. Trotz aller Inkonsequenz im Sound, so folgt das Album dennoch einem roten Faden.

Musik: Ich bin ein Fan von virtuos spielenden Instrumentalisten. Ich bewundere sie und ihre technischen Fähigkeiten, ihr Wissen um die Theorie und manchmal wohl auch die Exzentrik hinter den Personen.
Zum gleichen Zeitpunkt aber finde ich die Musiker beeindruckend, die ihr Ding in einer simpel anmutenden Art rüberbringen können.
Strata verstehen dies wunderbar.
Es gibt hier keine Solo's, keine immens schnellen Riffs, keinen Double-Bass im Überschalltempo. Hier wurde mit einfacheren (merke: einfach ungleich schlecht) Mitteln soviel mehr geschaffen, als es die größten technischen Möglichkeiten wohl hätten schaffen können.
Wenn man alleine auf die vielen, vielen Sounds im Hintergrund, die Spielereien um den Song herum, achtet, dann merkt man die Detailverliebtheit dieser Band. Dieser Individualismus, der dadurch in jedem Song geschaffen wird, setzt dieses Album um eine gute Meile vom Vorgänger ab.
Wirklich jedes Instrument ist perfekt abgemischt und kommt zur Geltung. Leute, die vielleicht noch nie wirklich wussten wie ein Bass wirken kann, werden hier die Erleuchtung finden. Melodiefreunde werden sich an den immens vorhandenen Gitarrenspuren in ihrer klanglichen Vielfalt ergötzen. Und auch an den Drums wird gezeigt, wie man effektiv und wirkungsvoll zur Stimmung beitragen kann ohne direkt in Standard zu verfallen oder sich direkt in progressive Höhen zu trommeln.

Textgewalt: Die Lyrics sind nach eigener Aussage auf einsamen Märschen durch die verschiedensten Gegenden Amerika's entstanden. Im Zuge des Schreibens reiste Eric bepackt mit Instrumental-Demos durch Metropolen wie New York oder Los Angeles, um sich von dem Leben der Menschen, dem Gefühl dieser doch unterschiedlichen Städte berieseln zu lassen. Auf Parkbänken sitzend, in Bars die Nächte reflektierend, ein Versuch, tiefer zu gehen, als einfach nur in einem kerzenerhellten Raum Momentaufnahmen zu zeichnen.
Dabei sind seine Texte zynisch und verurteilend, aber auch im nächsten Moment wieder voller Zuversicht und Liebe.
Es herrscht kein Kitsch, hier folgt man einem Betrachter unserer Zeit, seiner Sicht der Dinge und einer düsteren Vision vom Niedergang der Welt, der Werte und Umgangsformen. Durch die Vocals wird dieses instrumental so diversifiziert angelegte Album geeint zu einer absoluten Wucht.

Es tut mir Leid, falls ein verblendeter Eindruck entstanden sein sollte. Ich kann nur wirklich jedem Liebhaber von Bands wie Dredg, den neuen Thrice und vielleicht auch einer Spur Placebo empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und einfach mal reinzuhören. Entdecken sie dieses wunderbare Album, so, wie ich es entdeckt habe und trauern sie mit mir um diese nicht mehr vorhandene Band.
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