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End Times (Deluxe) [Explicit]
 
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End Times (Deluxe) [Explicit]

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4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Disk 1:
  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. The Beginning 2:16 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Gone Man [Explicit] 2:57 EUR 0,99
Wiedergabe   3. In My Younger Days 3:21 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Mansions Of Los Feliz 2:46 EUR 0,99
Wiedergabe   5. A Line In The Dirt [Explicit] 3:29 EUR 0,99
Wiedergabe   6. End Times 2:56 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Apple Trees 0:37 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Paradise Blues [Explicit] 3:00 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Nowadays 3:06 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Unhinged 2:24 EUR 0,99
Wiedergabe 11. High And Lonesome 1:05 EUR 0,99
Wiedergabe 12. I Need A Mother 2:38 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Little Bird 2:32 EUR 0,99
Wiedergabe 14. On My Feet 6:13 EUR 0,99
Disk 2:
  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. And Now The End Times EP: 0:20 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Some Friend 2:39 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Walking Cloud [Explicit] 2:21 EUR 0,99
Wiedergabe   4. $200 Tattoo 2:02 EUR 0,99
Wiedergabe   5. The Man Who Didn't Know He'd Lost His Mind 2:36 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rocker TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Diejenigen, die die Eels lieber rocken hören, werden vielleicht nicht zufrieden sein. E liefert uns ein Stück Kammermusik aus dem Keller seines Hauses als Nachfolger des doch selbst in seinen ruhigeren Momenten eher brachialen Vorgängers Hombre Lobo ab. Fast im Alleingang auf einem Vierspurrekorder aufgenommen (was man, wie ich finde, leider manchmal ein bisschen zu sehr hören kann), verarbeitet E diesmal wieder Autobiografisches. Das Album handelt von einer gescheiterten Beziehung, ein Trennungsalbum, wie auf der Eels Website zu lesen ist. Doch zu mehr Einzelheiten verweigert E die Aussage. Der Hörer soll (muss) sich sein eigenes Bild machen. Und ich muss sagen, das macht er stark. Nur die Stimme und einzelne spärliche Instrumente (Gitarre, Klavier, Mundharmonika und hier und da ein paar Streicher) beherrschen die Stimmung dieser Platte. Nur 3 Lieder fallen aus dem Rahmen. Gone Man, Paradise Blues und Unhinged gönnen uns eine Prise Bluesrock mit E-Gitarren, Bass und Drums. Apropos Drums: in der Liste der Helfer zu diesem Album findet sich Butch. Nachdem dieser im Anschluss an die Trennung von den Eels vor einigen Jahren seine Beziehung zu E als "non-existent" bezeichnet hatte, ist er nun -zumindest teilweise- wieder mit von der Partie. Und wer weiß: vielleicht wird man ihn auch irgendwann mal wieder mit E auf der Bühne erleben können. 2 weitere Titel (Apple Trees besteht im Prinzip nur aus ein paar Zeilen gesprochener Worte, wie eine Mitteilung auf einem Anrufbeantworter und High And Lonesome mit Gewitterregengeräuschen) sind Zwischenspiele, wie man sie schon von Blinking Lights... kennt. Gönnt euch 1 Stunde Zeit und lasst diese Platte (inkl. Bonus EP) auf euch wirken. Am Anfang ist ja noch alles gut (everything was beautiful and free...in the beginning) so singt E im ersten Song. Doch das Ende ist schon hier bedrohlich nahe. In In My Younger Days paart sich der Trennungsschmerz mit einer Portion Midlifecrisis, wenn E andeutet, dass er früher sowas viel leichter weggesteckt hätte. Mein spontaner Favorit ist A Line In The Dirt (Nr.5). Hier spielt E seine unnachahmlich lakonische Art aus (she locked herself in the bathroom again/so I am pissing in the yard). Aber E kriegt doch noch die emotionale Kurve und beschließt beim Spaziergang nicht stehen zu bleiben, um zu winken oder zu Hallo zu sagen, weil man gerade so Worte wie "Wie geht's ?" und "Schönen Tag noch." von seiner Ex im Vorbeigehen überhaupt nicht hören möchte (Nowadays), um im anschließenden Unhinged verbal auf die Verflossene los zu gehen (you were more than my girl/you were my best friend/all that's left is a mean old girl behind her crazy eyes). Im letzten Song On My Feet siegt etwas Optimismus. I just gotta get back on my feet" ist der letzte Satz dieser Platte und soll für mich sagen: Junge, steht auf, komm wieder auf die Beine, reiß dich am Riemen, wenn du nicht untergehen willst.
Auch Mark Oliver Everett gehört anscheinend zu der Kategorie Singer/Songwriter, der genau dann am besten ist, wenn es ihm am schlechtesten geht. Ich musste ein bisschen an Dylans Blood On The Tracks denken. Auch ein Werk, das aus purer Verzweiflung großartige Musik entstehen ließ. Kürzlich las ich einen Artikel, in dem der Autor -sicher ironisch- E mehr Katastrophen und uns noch viele großartige Eels Alben gewünscht hatte. So weit will ich sicher nicht gehen, aber diese Platte ist auf jeden Fall so anrührend und trotz aller Schlichtheit so emotional, dass man E`s Gefühlslage beim Hören körperlich spüren kann. Was will man mehr ?
Die Bonus EP der Deluxe Edition enthält 4 weitere Songs: Some Friend/Walking Cloud/$200 Tattoo/The Man Who Didn't Know He'd Lost His Mind. Im musikalisch schlichtesten davon, $200 Tattoo, singt E über Dinge, die frisch verliebte so manchmal tun oder zumindest denken, dass sie zu solchem Handeln im Stande wären.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deluxe Edition lohnt sich 26. Januar 2010
Von MayBee
Format:Audio CD
Der schon in jungen Jahren von vielen privaten Schicksalsschlägen gebeutelte Mark Oliver Everett bringt in diesen Tagen zusammen mit seiner Band The Eels sein mittlerweile achtes Studioalbum heraus. Auf "End Times" schlägt Everett überraschend leise Töne an. Ruhige und melancholische Songs herrschen vor.
Dabei überrascht der charismatische und talentierte Frontmann ein ums andere Mal mit seinen mehr als durchschnittlichen Singer-Songwriter-Qualitäten.
Die sparsam instrumentierten Songs ziehen den Zuhörer sofort in ihren Bann. Von einer Halbakustikgitarre geprägte Melodien wie z.B. im Titel gebenden "End Times" verwöhnen das Ohr mit Understatement eines ganz großen Poeten. Im Stil eines Jim Morrrison überzeugt Everett in "Paradise Blues". In den wenigen Uptemponummern wie "Gone Man" und "Unhinged" legen die Eels ihre Zurückhaltung etwas ab. Ein sehnsüchtig trauriger Ohrwurm und unbestreitbar einer der Höhepunkte des neuen Albums ist "A Line in Dirt", in dem ausnahmsweise das Klavier im Vordergrund steht und Everetts einfühlsame Stimme einen tief berührt.
Mittlerweile hatte ich auch Gelegenheit, in die Titel der Bonus-EP der Deluxe Edition reinzuhören. Der gute Eindruck setzt sich in den vier weiteren Songs fort.
Mein Fazit: Die Eels haben ein wirklich gelungenes Album vorgelegt. Mark Oliver Everett unterstreicht aufs Neue seine Ausnahmestellung in der Musikszene. Der Sohn eines Quantenphysikers und einer Schriftstellerin schöpft aus den Tiefen seines Gefühls und seiner Fantasie. Er hat etwas zu erzählen und tut das auf unverwechselbare Art. Dabei hat er der Welt einige wirkliche musikalische Perlen geschenkt.
Unbedingt anhören!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kauz, der; -es, Käu-ze ... 18. Januar 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... [1. kleine Eulenart, 2. eigensinniger Mensch - Synonyme: Außenseiter, Eigenbrötler, Exzentriker, Sonderling, Spinner]. Wohl klar, dass es sich im Folgenden nicht um das possierliche Tierchen drehen wird. Klar auch, dass hierzulande offensichtlich keine Rezension ohne diese Charakterisierung auszukommen scheint. Warum also nicht gleich damit aufschlagen? Zumal Mark Oliver Everett aka. Eels mit dieser Platte in musikalischer Hinsicht allmählich einem der führenden Vertreter einer anderen artverwandten Spezies, dem sog. Zausel immer ähnlicher wird - Bob Dylan. Der rohen Härte von "Hombre Lobo" fast gänzlich abgeschworen und auf jeglichen Firlefanz verzichtend - ganz zu Anfang des neuen Albums glaubt man förmlich zu zittern, denn "The Beginning" klingt schon wie das apostrophierte Ende selbst und man fragt sich, ob man diese trauige Tristesse wohl über die kompletten vierzig Minuten durchzuhalten in der Lage ist. Mit dem folgenden "Gone Man" liefert Everett zwar einen astreinen Bluesrock ab, der kräftig in die Beine geht - dennoch wirkt "End Times" deutlich zurückgenommener als seine Vorgänger. Und so muß man auch gleich wieder runter in die tiefsten Tiefen wehklagender Einsamkeit - "I don't need anymore misery, to teach me what I should be". Dennoch kommt man ganz gut klar mit dem auf und ab: auf mit dem "Paradise Blues", das federt wieder gekonnt, Gitarrensaiten wie auch Stimmbänder werden nicht geschont, ab dann wieder mit "Nowadays", die Mundharmonika jammert zur bitteren Erkenntnis "The truth is something noone wants to hear you say, just `How you do?' and `Have a nice day!'". Das nachfolgende "Unhinged" erinnert mit Stimme und Melodik wie frühere Stücke angenehm an Nirvanas Kurt Cobain und nimmt so auf dem Album eher eine Außenseiterrolle ein. Ganz zum Schluß kommt's noch mal dicke, mit "I Need A Mother", "Little Bird" und "On My Feet" vertont Everett erneut Titel und Cover. Zu dessen Abbildung ließ sich ja vor Erscheinen schon prächtig fantasieren - ein rauschebärtiger Gottvater wandert mit resigniertem Blick inkognito im Sandleroutfit durch verlassene Wohngegenden und schaut sich an, was seine Schäfchen mit all dem angestellt haben, was er ihnen einst in gutem Glauben überlassen hat. Ein Trauerspiel das alles, fürwahr. Aber ein schönes ...
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