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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild macht einen guten Eindruck, der Ton ist auch ordentlich, wenngleich nicht überragend ausgefallen. Das Bonusmaterial ist hochinformativ.
Bild: Der Film erzählt sich in sehr kalten Farben, passend zum unterkühlten Ambiente der U-Bahn-Tunnel und -Stationen. Rauschen ist in variierender Menge vorhanden. Manchmal fällt es gar nicht auf, dann wiederum nimmt es deutlich an Intensität zu, besonders in eher dunkel ausgeleuchteten Szenen. Der Kontrast überzeugt und schafft es auch bei schwierigen Szenen mit dunklen Haaren in Dunkelheit noch genügend Konturenbildung zu erzeugen, damit das Geschehen nicht in einer breiigen Masse versinkt. Der Schwarzwert arbeitet dementsprechend gut. Die Schärfe ist gut, bei Totalen jedoch etwas schwächer ausgeprägt (Gesicht und Haare bei 00:08:41). Dafür überzeugt der Schärfewert bei Nahaufnahmen auf ganzer Linie (00:41:05). Gelegentlich fallen Farbblitzer auf (00:05:06).
Ton: Den natürlichsten Eindruck macht der englische Originalton, der aber auch nur in DD 2.0 vorliegt. In den Tunneln nutzt der Film immer wieder die Gelegenheit, mit akustischen Effekten zu arbeiten. Genauso verhält es sich mit der sehr stimmungsvollen und nachhallenden Musik, die das Geschehen perfekt illustriert und ein Gefühl der Traurigkeit erzeugt. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen sehr gut zu verstehen, allerdings gilt zu bemerken, dass auch hier das Original etwas die Nase vorne hat. Für einen B-Film, wenngleich einen ambitionierten, ist der Tonmix mehr als in Ordnung.
Extras: Das Bonusmaterial kann sich wirklich sehen lassen. Maurice Deveraux spricht einen informativen Audiokommentar, bei dem er sich auch mit den religiösen Aspekten des Skripts beschäftigt. Das überschneidet sich etwas mit dem gut halbstündigen Making Of, bei dem er erklärt, dass manche Menschen die Meinung vertreten, der Glaube, egal welcher, sei besser als gar keiner. Er jedoch ist überzeugt, dass Atheisten weit friedliebender sind. Die Interviews sind ein Q&A bei einer Aufführung des Films. Der Trailer ist ebenso wie eine Bildergalerie vorhanden. Das einzige, was fehlt, sind entfallene Szenen, die es eigentlich geben müsste, da der Film bei den ersten Festivalausstrahlungen noch knapp zwei Stunden Laufzeit hatte. --movieman.de
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