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Ein Prolog zeigt die Aufregung unter den hohen Würdenträgern im Vatikan, als 1979 ein Komet erscheint, der einer Prophezeiung nach die Geburt eines Kindes anzeigt, welches 20 Jahre später die Braut des Satan werden und das Kind des Teufels empfangen wird -- irgendwann zwischen 23 Uhr und Mitternacht des 31. Dezember 1999.
Es ist etwas schwierig zu entscheiden, wer die undankbarere Rolle besetzt: Robin Tunney (Der Hexenclub) als Satans Verlobte, oder Schwarzenegger als Jericho Cane, ein ausgebrannter, schwer trinkender Bodyguard, der auserkoren ist, das Mädchen vor dem Leibhaftigen (im Abspann schlicht als "Der Mann" bezeichnet) zu beschützen. Gabriel Byrne (Die üblichen Verdächtigen, Stigmata) spielt diesen mit Bösartigkeit, Schadenfreude und einer Vielfalt an metaphysischen Erscheinungsformen.
Die Namen der Charaktere sind ein wenig zu symbolisch und sprechend, wie etwa Schwarzeneggers "Jericho", Tunneys "Christine" oder "Chicago" bei Arnolds Partner (Kevin Pollack, Casino). Ebenso übertrieben ist der gesamte Film: laut und voller logischer Ausrutscher, die weniger störend wirkten, wenn der Streifen als Komödie angelegt worden wäre. Regisseur Peter Hyams (Timecop, Das Relikt) geht mit viel Ernst an diese Fabel von Erlösung und Glaubenskrisen, lässt sie aber in einem Effekte sprühenden Finale mit wenig Dramatik enden. Stattdessen erlebt man einen verbalen und physischen Schlagabtausch zwischen Satan und Jericho, in dem Schwarzenegger mehr einzustecken hat als in seinen bisherigen Filmen zusammengenommen. Aber natürlich bekommt er die Gelegenheit zur Revanche -- genau rechtzeitig zum Jahresschluss. Vielleicht hatte ein Engel seine Flügel im Spiel. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
End of Days,
Von Kaine (USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: End of Days, Film Tie-In (Taschenbuch)
The story is about the dark angel coming back and a cop that has to stop him. The cop is Jericho Cane. He is the chosen protector of Christine, but he soon finds out that the dark angel is after her. He must figure out how to stop him before the New Year, otherwise it will be the end of days. The book is filled with action so you might enjoy it. I would recommend this book.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Netter Film,
Von Fiercedragon "fiercedrag0n" (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: End of Days - Nacht ohne Morgen (DVD)
Zugegeben, ein besonders gut gelungener Film ist "End of Days" wirklich nicht.Allerdings sind die Action- und Special Effects-Szenen sauber umgesetzt, Arnold spielt endlich einmal einen Helden mit Ecken und Kanten, Gabriel Byrne als personifiziertes Böses ist unwahrscheinlich gut besetzt. Dass die Story ein bisschen blaß ist verzeihe ich dem Film, denn von Actionfilmen ist man wesentlich dünneres gewöhnt (wenn ich da an die gesammelten Werke von Sylvester Stallone denke...). Die DVD glänzt auch mit einigen Extras, wie 2 Musikvideos und Behind The Scenes-Schnipsel und ist nicht nur für Arnold- sondern für alle Action-Fans sehenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wer reißt denn gleich vorm Teufel aus?,
Von
Rezension bezieht sich auf: End of Days - Nacht ohne Morgen (DVD)
Das herannahende Millennium war wirklich ein ZU dankbares Thema, um daraus keinen Film zu machen. Und wie es zur damaligen Y2K-Hysterie gut passte, mußte es schon mindestens die vom Satan höchstpersönlich heraufbeschworene Apokalypse sein, die da am Horizont dräute.Im Grunde genommen ist der Plot zwar nicht neu - eher ein Mix aus "Rosemary's Baby", "Akte X" und Religionsthrillern nach der Art von Dan Brown - hätte aber mit etwas mehr Sorgfalt durchaus etwas hermachen können. So allerdings ergibt sich ein unfreiwillig komisches Bild, was nicht zuletzt an "Gouvernator" Arnold Schwarzenegger als abgehalfterten Ex-Cop Jericho Cane liegt. Einen von Selbstzweifeln, Trunksucht und Lebensmüdigkeit geplagte Charakter zu spielen ist nun einmal etwas anderes, als als stoischer Terminator durch die Gegend zu stapfen. Leider erledigt Schwarzenegger seinen Part mit einem absoluten Minimum an Ausdruckskraft, was man sonst eher nur von Steven Seagal kennt. Dies hat gar nicht einmal etwas mit Vorurteilen gegen Actionschauspieler zu tun, meisterte doch Branchenkollege Sylvester Stallone seine Rolle in "Cop Land" mit viel Bravour. Was bleibt, ist ein zeitweise spannender Endzeit-Film mit einen wunderbar lässigen Gabriel Byrne als der Leibhaftige in Person, einem erotischen Intermezzo nie abgeneigt. Was der Ire hier abliefert hat wirklich Klasse! Udo Kier darf wieder mit beindruckend stechendem Blick chargieren und auch Kevin Pollak als Canes Kollege Bobby Chicago gibt einen guten Sidekick ab. Die sehr guten Spezialeffekte und das für einen Film dieser Art umfangreiche Bonusmaterial der DVD kompensieren sogar das doch um einiges zu dick aufgetragene Finale und hieven den Silberling somit mühsam auf die zweithöchste Wertung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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