Die "End Of All Days" von RAGE erschien 1996 und wurde eingespielt von Peter `Peavey` Wagner (Bass & Vocals), Chris Efthimiadis (Drums), Spiros Efthimiadis (Guitars) und Sven Fischer (Guitars). Produziert wurde das Album von Ulli Pösselt und Peavey Wagner (warum Peavey mit `e` vor dem `y`?). Eingespielt wurde das Werk im RA.SH Studio in Gelsenkirchen. Interessant finde ich, dass die Gitarren streng getrennt wurden. So hört man Spiros auf dem linken Kanal und Sven auf der rechten Seite.
"End Of All Days" enthält einen d e r Klassiker von RAGE und zwar `Higher than the sky`. Der Song wird auf jedem Konzert gespielt, 2009 in Oberhausen sogar als Opener. Neben `Higher...` gefallen mir `Under control`, `Deep in the blackest hole` und `End of all days` besonders gut. In der 2. Hälfte schwächelt die Platte ein klein wenig, die abschließende Ballade `Fading hours` kann aber wieder gefallen. Bei 5 Songs der insgesamt 14 Stücke hat Spriros E. mitkomponiert, sein Bruder Chris E. bei 2 Songs, alle anderen Songs stammen aus der Feder von Peavy.
Im direkten Vergleich scheinen mir die Vorgänger "The Missing Link" (1993) und "Black In Mind" (1995) etwas druckvoller produziert zu sein. Trotzdem macht "End Of All Days" viel Spaß, Power Metal der gehobenen Art wird geboten. Die Band hatte zu dem Zeitpunkt wirklich eine kreative Phase, da im gleichen Jahr (1996) noch das Album "Lingua Mortis" erschien.
"End Of All Days" gehört vielleicht nicht zu den besten Alben der Gruppe um Peavy, man sollte es als Heavy Metal Fan aber schon besitzen, 4 Sterne. Ab dem Nachfolger (s.o.) kam eine der interessanten Phasen der Gruppe.