Wie viele Emilie Autumn-Hörer wahrscheinlich auch, bin ich durch Zufall zur aktuellen "Opheliac"-Scheibe gekommen und war, wie viele Hörer auch, gleich begeistert von Emilies Musik. Später las ich ein Interview über EA, in der sie sagte: "Man hört den Unterschied zwischen meiner ersten Platte ENCHANT und OPHELIAC deutlich... Es klingt nich wie derselbe Mensch, weil ich nicht derselbe Mensch bin." Neugierig geworden, besorgte ich mir Enchant und war anfangs etwas enttäuscht - Emilie hatte mit dieser Aussage völlig recht gehabt... Man hörte ganz gewaltig, dass Emilie am Anfang ihrer Karriere noch eine junge, schon fast unerfahrene Frau (wenn nicht sogar ein Mädchen) war und nun deutlich mehr Erfahrungen gesammelt hat, die man in Opheliac hören kann (zumal Opheliac sowieso laut Emilie "eher eine Studie der Frauen denn ein Album" ist). Das hört man an der Stimme (die in Enchant eher dünn ist, komplett anders als in Opheliac) und an der Musik (um meine Freundin zu zitieren: "Die Violinenparts hören sich in Opheliac irgendwie.... kräftiger und aggressiver an"). Nach der ersten Enttäuschung hörte ich trotzdem noch mal rein und merkte, dass Enchant auf seine Art und Weise ein tolles Album ist, welches für jeden EA-Fan in die Wiedergabeliste des WMP's oder in die CD-Sammlung gehört.
Persönliche Lieblingslieder: What If, Second Hand Faith, If You Feel Better