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Alphawezen Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (6. September 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Holophon (Groove Attack)
  • ASIN: B0002KP4PY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 325.854 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Chance Destination
2. Speed Of Light
3. Rain
4. In The Beginning
5. Welcome to Machinarchy
6. I Like You
7. Sommerzeit
8. En Passant
9. White Noise
10. Prothétique De Cerveau
11. Wald 2
12. Speed Of Light (Godart String Version)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sehnsucht und Fernweh in schönen und neuartigen Klängen zu manifestieren, das gelingt dem Pop-Duo Alphawezen aka Ernst Wawra und Asu Yalcindag auf ihrem zweiten Longplayer „en passant“ (der Nachfolger zu „L’Après-Midi d’un Microphone“ / Mole Listening Pearls, 2001) auf unnachahmliche Weise. 13 Songs, die von flüchtigen Momenten handeln, die in ihrer Grundstimmung zwischen positiver Melancholie und heiterer Gelassenheit pendeln. Mal ganz souverän und erhaben wie das Titelstück, mal nachdenklich wie „Speed Of Light“, mal freundlich wie „Sommerzeit“ und mal cool wie „Welcome To Machinarchy.“

„En Passant“ präsentiert sich mit einer Leichtigkeit, als sei es wie im Vorübergehen entstanden, aber diese Musik ist nicht wirklich „nebenbei“ passiert. Alphawezen spielt in einer ganz besonderen Dimension und nutzt vergnügt das weite Feld zwischen Kunst und Kitsch, Experiment und Kalkül, sehnsuchtsvollen Arrangements und hypnotischen Dancefloor Tracks.

Und so mögen die einen bei „Welcome To Machinarchy“, eine charmante Verbeugung an die New-Wave-Hymnen der 80iger, begeistert die Tanzfläche stürmen (Maxi Vinyl VÖ bereits im August), während die anderen lächelnd daneben stehen und sich an ihre ersten Diskothekenbesuche im Jahr 1984 erinnern.

Wir halten fest: Wer sich von Disco zu Disco bewegt, wird sich freuen, den einen oder anderen fetten Track im Mix auszumachen. Doch auch wer daheim unterwegs ist, reist angenehm mit Alphawezen. Denn die Musik von Alphawezen erinnert an etwas, das gerade erst entstanden ist und vermittelt trotzdem das Gefühl, schon immer da gewesen zu sein. Und das ist zauberhaft und tröstlich zugleich.

Biographie der Mitwirkenden

Hinter dem Namen Alphawezen steckt der Aachener Musiker und Komponist Ernst Wawra zusammen mit Songwriterin und Sängerin Asu Yalcindag. Das Projekt Alphawezen startete ursprünglich im musikalischen Kontext von Instrumental-Elektronica und hat sich seit dem ersten Album "L' Après-Midi d'un Microphone" (2001/Mole Listening Pearls) durch die Zusammenarbeit mit der Sängerin Asu zu einer Art Ambient-Elektronik-Pop entwickelt. Im Umfeld von Alphawezen nennt man diese Musik gerne auch mal „Schwebcore“ – nämlich dann, wenn das Gleiten auf dem gewissen Scheitelpunkt von Schwere und gleichzeitiger Leichtigkeit gelingt. Im September erscheint ihr zweites Album „en passant“ bei dem Label Holophon.

In Aachen sind Ernst Wawra aka AERIC und seine Elektronikmusikkollegen schon seit einiger Zeit auf dem Weg, ihre Sicht der Welt in Klängen zu manifestieren. Bisher sind einige Platten und CDs von diversen Projekten auf verschiedenen Labels erschienen. Die Drum'n'Bass 12" KOMMISSA von TRIGGER (a.k.a. DJ Coma, Aeric und Steve B) war der Start: Die Platte wurde 1997 auf Firehorse (Hamburg) veröffentlicht und war ein Hit in einigen Hamburger Clubs. Auf Hamburgs Ladomat2000 hat Ernst-Aeric später eine 12“ veröffentlicht, die mit Remixen von Miss Kitten & The Hacker und Turner geehrt wurde: "Toute Façon" heißt diese Ladomat Maxi, zu dem Aeric zusammen mit Co-Komponisten Markus Ortmanns (a.k.a. DJ MAO) auch das legendär trashige Doppel8-Kühlschrank-Frau-ohne-Kopf-Loop-Video produziert hat.

Mit der neusten Single-Auskopplung von „Welcome to Machinarchy“ auf 12“ (VÖ August) experimentiert Ernst weiter Alphawezen-untypische Klänge und Themen werden 'en passant' angespielt: mit vergleichsweise harten Titeln wie "Welcome To Machinarchy" oder "Prothétique De Cerveau" werden ganz neue Klangwelten erschlossen, was nicht zuletzt Folge des Umzugs in ein neues Studio und die teilweise Umstellung von analogem auf digitales Produzieren ist. Die neuen Sounds tragen bereits Früchte.

Bei ALPHAWEZEN schreibt Asu Yalcindag die meisten Texte. Ihre wunderschöne Stimme verleiht den ehemals instrumentalen Layouts organisches Leben. Vor vier Jahren von Ernst kontaktiert, trafen seine sehnsüchtig-melancholischen und doch leichten Stücke sofort Asu’s Inspiration. Die Sängerin umschreibt diesen spannungsvollen Gefühlszustand mit dem „Gefühl vom Ende eines Urlaubs, wenn man sich als Kind vom Meer verabschiedet.“ Nach dem ersten Album und den Maxi-Singleauskopplungen „Gai Solei“ und „Into the Stars“ hat sich Asu inzwischen als zweite Säule von Alphawezen fest etabliert und vermag es, über ihre Texte eine weitere Dimension zu erschaffen. „Die Musik hören, eintauchen in die Melodie und daraus greifbare Bilder entwickeln“, so beschreibt Asu ihren Schaffensprozess.

Asu und Ernst sind beide in Aachen-Würselen geboren und besuchten dort auch das gleiche Gymnasium – ohne sich jemals kennen zu lernen. Um so erstaunlicher erscheint es daher, dass sich ihre Wege viele Jahre später kreuzten, als ein gemeinsamer Freund Ernst vorschlug, der Sängerin Asu ein paar seiner instrumentalen Tracks zu schicken. Damit hatten sich zwei Gleichgesinnte getroffen, die mit dem Projekt Alphawezen die gleiche Vision teilen.

Ernst Aeric ist neben der Komposition und Produktion von Alphawezen beteiligt an diversen Live- und Improvisiationsprojekten. So ist er Mitbegründer der elektro-akustischen Audio- und Videogruppe ELEKTRO INFARKT, und er ist als Mitbegründer und Komponist seit Jahren fester Bestandteil der Aachen-Köln-Düsseldorfer Modern-Dance-Companie 0110MOVE. Mit diesen beiden Formationen war Ernst in den letzten Jahren u.a. zu Gast in Oslo, Lissabon, Köln, Berlin, Düsseldorf.


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Seele vs. Maschine. Vom Matriarchat ins Maschinarchat. Es sind wieder einige kleine Hits auf dem neuen Album! Ich bin Alphawezen-Fan der ersten Stunde und fand manche Stücke auf „en passant" beim allerersten Hören ehrlich gesagt etwas trocken im Gegensatz zu den meist traumhaft schwebenden Klängen des ersten Albums „L'Après-Midi d'un Microphone". Doch nach dem zweiten und dritten Hören bin ich hin und weg - manche Stücke brauchen diesmal etwas länger, bleiben dann aber nachhaltig im Gehör. Mein Favorit: „Speed Of Light" mit Asu's Vocals knüpft nahtlos an „Into The Stars" vom ersten Album an, und hat doch neue und eigene Qualitäten. Sehr Schön.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
robuste Roboter-Romantik 7. September 2004
Format:Audio CD
Endlich ist es da - das zweite Alphawezen-Album. Zwei Jahre musste man warten, aber "En Passant" hält mehr, als der Vorgänger "L'après-midi d'un microphone" versprach! Nach "im Vorbeigehen produziert" klingt hier aber nichts. Der Sound von Alphawezen - romantisch, melancholisch, elektronisch - wurde verfeinert, die Anzahl der Stücke mit Sängerin Asu erhöht und die Grenzen erweitert, ohne ungewollte Sound-Staaten zu annektieren. Die erste Single "Welcome To Machinarchy" lässt Früh-Achtzier-Industrial auf Elektro-Pop clashen und kann Tanzflure rocken, wenn man sie denn lässt. "I Like You" wird uns von Fred, dem Roboter gesagt. Well, I like this record. Danke, Alpahwezen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "ina_5"
Format:Audio CD
"En Passant" ist ein spannendes Elektro-Ambient-Album und ein wichtiges Schritt nach Vorne für Alphawezen. Auch wenn kein Song an das grandiose "Gai Soleil" heranreicht, gelingt ihnen ein in sich konstantes Album. Hörenswert!
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