In den bisherigen Bewertungen war viel von den Warmhalteeigenschaften die Rede. Sicherlich ein wichtiges Indiz. Viel zu wenig beachtet wird meines Erachtens allerdings das tatsächliche Fassungsvermögens des Thermobehälters. Und überhaupt nicht berücksichtigt wird, dass das Fassungsvolumen sinkt, wenn man in den Behälter weitere Gefäße einsetzt.
Für einen Einzelnutzer mag es egal sein, ob man im Thermogefäß eine, zwei oder drei Portionen Eintopf unterbringt. Für jemanden, der damit die Versorgung von mehreren Personen z.B. während einer längeren Autofahrt sicherstellen soll/muss, spielt das durchaus eine Rolle. Daher sei hiermit aufgeräumt mit der Mär, der obige Thermobehälter fasse 1,4 Liter. Ich habe es ausgemessen.
a)
Der Behälter an sich fasst tatsächlich 1,4 Liter. Wenn man ihn bis zum obersten Rand füllt und wenn man keine Einsätze reinsetzt. Tatsächlich ist eine so hohe Füllmenge in der Praxis nicht wirklich umsetzbar. Realistische Füllmenge = max. 1,3 Liter.
b)
Jeder der zwei mitgelieferten Einsätze fasst theoretisch 0,5 Liter - praktisch sind es 0,4 Liter. Das reicht für eine knappe Portion Pasta und eine gute Portion Soße. Oder 1x Fleisch mit Soße plus 1x Beilage. Wer's genau wissen will, packt den Inhalt seines Tellers einfach mal um in einen Messbecher, dann weiß er, aus wieviel ccm sich sein Essen zusammen setzt.
Mir gefällt dieser Behälter, weil man die Wahl hat. Entweder einen guten Liter Suppe oder Tee oder Eintof oder Kaffee mitgeben und damit mehrere Menschen versorgen. Oder halt nur das Mittagessen für eine Person warmhalten.