Norbert Herriger gibt mit diesem Buch eine umfassende Einführung in die Thematik des Empowerment. Ich habe das Buch für meine Hausarbeit verwendet. Jeder der Soziale Arbeit oder Heilpädagogik studiert, wird um dieses Werk nicht herum kommen.
Hier nun kurz der Inhalt des Buches, N. Herriger geht auf folgende Themen ein:
Definition von Empowerment - transitiv, reflexiv, lebensweltlich, politisch
Gechichte des Empowerment
Klientenbilder - Machtlosigkeit, Fremdbestimmung, biografische Nullpunkterfahrungen, Theorie der erlernten Hilflosigkeit
Instrumente des Empowerment - biografisches Lernen, Case Management, Resourcendiagnostik, motivierende Gesprächsführung
Psychologisches und Politisches Empowerment
Produkte einer neuen professionellen Identität - Profile, Wegbereiter, politischer Aktivist, Sozialreformer
Was spricht gegen Empowerment - Intrapersonal, Institutionell, Beziehung Klient - Sozialarbeiter, Diskussion Defizitblickwinkel
Wie aufgeführt, bekommt man eine menge Informationen zum guten Preis. Ein Kritikpunkt möchte ich dennnoch hier aufführen, für ein Einführungsbuch ist es teilweise zu kompliziert geschrieben. Herriger verschachtelt seine Sätze mit Wörtern, die man nicht selten nachschlagen muss. So kommt es dann öfters vor, dass man einen Satz liest, Wörter übersetzt, wieder liest, wieder Wörter übersetzt ect. Ich habe keinen schlechten Fremdwortfundus, doch ist das hier wirklich harter Tobak für eine Einführung.
Ansonsten kann ich es nur empfehlen, gerade zu Empowerment ist die deutsche Literatur relativ rar gesäht.