Sie sagten schon Ende des letzten Jahres den Aufstand voraus... nun bilden sie die Sperrspitze des Neo-Pop-Punk-Wave Hypes aus Großbritanien anno 2005: die Kaiser Chiefs.
Die 5 schicken Jungs aus Leeds legen mit "Employment" neben "Silent Alarm" von Bloc Party das beste Debüt-Album dieser Welle hin... noch vor Maximo Park, den Rakes oder den Futureheads.
Schon mit dem zynischen und rockigen Opener "Everyday I love you less and less" wird klar: hier erwartet den geneigten Höhrer eine tolle Pop-Scheibe, keine Frage.
"Employment" ist voll mit 12 tollen Nummer, mit viel Energie, Gefühl, viel Melodie und Power. Man spürt, dass hier die Welle schnell überschnappt.
"Na na na na naa", "I predict a Riot", "Saturday Night" gehen ordentlich ab und lassen einen das Sacko ausziehen und tanzen gehen. "Modern Way", "Team Mate" und "You can have it all" lassen es dann etwas melodiöser angehen.
Die Mischung stimmt bei dem Fünferpack. Im Gegensatz zu schnellen Konkurrenz versuchen die Kaiser Chiefs gar nicht wie eine blecherne Garagen-Band zu klingen sondern sie bauen viele Harmonien, Chor-Gesang und Harmonien ein, die die Konurrenz nur staunen lassen. Und immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo wieder ein "na na na" her :)
Freunde guter Melodien und guter Rockmusik oder Popmusik sind mit "Employment" bestens bedient. Die 12 Songs verbreiten eine schöner sommerliche Atmosphäre und haben mir den ansonsten sehr kalten Sommer 2005 tüchtig versüßt. Es ist ganz klar eine der besten Platten des Jahres und außnahmsweise darf man hier mal dem Hype zustimmen. Man kann nach Fehlern suchen, aber letztendlich sind es wirklich nur 12 sehr sehr tolle Songs.